Forum: Politik
Militärschlag gegen Assad: Obama kämpft um jede Stimme im Kongress
REUTERS

In Washington herrscht Hochbetrieb - obwohl eigentlich noch Urlaubszeit ist. Mit einer massiven Kampagne wirbt Barack Obama für seinen Militärschlag gegen das Assad-Regime. Viele Senatoren und Abgeordnete bleiben skeptisch. Eine Niederlage wäre für den Präsidenten eine Katastrophe.

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clubzwei 03.09.2013, 08:40
20. Reflexartig Ja, aber....

Was kommt danach? Es kann doch nicht sein, dass es hier primär ums Bestrafen geht! Wo ist denn die Lösung für das Problem??? Wie so vieles ist auch diese Idee gut gemeint, aber unausgegoren! Und den Dreck müssen wir dann am Schluss wieder durch jahrelange Überweisungen wegräumen. Von Kollateralschäden ganz abgesehen. Nein, es gibt keine Lösung, die vom westlichen Ausland kommt. Dieser Krieg dort unten muss von den Teilnehmern ausgefochten werden. Der Westen ist gut beraten, sich herauszuhalten.

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shokaku 03.09.2013, 08:43
21. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von Artikel
Einer der profiliertesten Kritiker eines US-Eingreifens in Syrien ist der konservative Tea-Party-Senator Rand Paul. Er weigert sich kategorisch, einen Militärschlag abzusegnen
Diese Teebeutel schon wieder. Wollen die einfach nicht vorbehaltlos einem Krieg zustimmen.

Zitat von Artikel
Eine Niederlage im Kongress könnte ihn für den Rest seiner zweiten Amtszeit innenpolitisch isolieren, ihn auf dem internationalen Parkett diskreditieren, sein politisches Vermächtnis beschädigen und die politischen Machtverhältnisse in Washington über Generationen hinweg prägen.
Geht es auch eine Nummer kleiner?

Insgesamt wieder ein extrem interessanter Artikel. Obama ist dabei zu wiederholen, was Bush immer vorgeworfen wurde. Nämlich loszuschlagen, ohne eine Plan für das danach zu haben. Die Bewertung ist aber deutlich anders.

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phaeno 03.09.2013, 08:44
22. So ist das mit den Katastrophen

Dass eine Niederlage im Kongress eine Katastrophe für den Präsidenten wäre, mag ja bedauerlich sein, der zusätzliche Beschuss der bevölkerung in Syrien durch Marschflugkörper und ähnliche Segnungen US-amerikanischer Ingenieurskunst wäre aber garantiert eine Katastrophe für die syrische Bevölkerung. Vielleicht könnte es nicht schaden, diese Perspektive gelegentlich zu betrachten.

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gr89 03.09.2013, 08:46
23.

Would a US strike really be 'effective tomorrow, or next week, or one month from now'? | The Times of Israel

Israelische Militärs warnen vor US-Angriff: Tausende zivile Todesopfer befürchtet | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Israelische Militärs gehen davon aus das nur Bodentruppen in Syrien etwas verändern könnten, Luftangriffe hingegen nur zu vielen tausenden zivilen Toten führen würden. Im allerersten Golfkrieg (von Papa Bush) wurde übrigends auch aus versehen ein Depot mit Giftgasatilleriegranaten getroffen, nur mit Glück zog die Wolke nicht in dicht besiedelte Gebiete.

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stratos66 03.09.2013, 08:52
24.

Welch eine Schlagzeile wäre das: Friedensnobelpreisträger findet keine Mehrheit für Krieg --- Soweit wird es nicht kommen. Die Entscheidungsgrundlage wird sich ändern. Auch so kann man Geschichte schreiben

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gr89 03.09.2013, 08:53
25.

Spon könnte darauf hinweisen das die UN-Ermittler jetzt den Tatort der ersten Giftgasattacke gegen syrische Truppen und Zivilisten nicht untersucht haben. Und genau dieser Angriff war es eigentlich warum Syrien die UN um Ermittlungen gebeten hatte.
Ist in dem ganzen Trouble der Nachrichten völlig untergegangen.

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duiveldoder 03.09.2013, 08:58
26. Komm, jeder weiss Assad hat nichts zu sagen!

"Thema sein - zumal Obama auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin trifft, den wichtigsten Alliierten Assads."

Da trifft er sich also mit dem Attentaeter, die Person die alles kontrolliert, die einzige Person die alle Vorteil geniesst die Lage in Syrien explodieren zu lassen damit der Oel- und Gaspreis steigen. Also lasse mich nicht lachen, wer mit Adolf II redet spinnt!

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charly-11 03.09.2013, 08:58
27. Wesley Clark

http://www.youtube.com/watch?v=kkE8Gp-nWEs

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m.schrader 03.09.2013, 08:59
28.

naja, nun hat er in den bisher 5 Jahren im Office das Land gespalten wie kein zweiter Präsident vor ihm. Da braucht er sich nicht zu wundern, wenn ihm die Gefolgschaft verweigert wird, selbst von den eigenen Leuten. Das Amt des Präsidenten ist beschädigt wie lange nicht mehr. Ich gebe allen Usern recht, wenn sie vom Niedergang der Weltmacht USA sprechen. Eine Umkehr dieses Trend's wird es wohl erst in Post-Obama-Zeit geben.

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Atheist_Crusader 03.09.2013, 08:59
29.

Zitat von shokaku
Diese Teebeutel schon wieder. Wollen die einfach nicht vorbehaltlos einem Krieg zustimmen.
Zumindest nicht, wenn sie ihn nicht selbst anfangen.

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