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Milizen-Machtkampf im Jemen: Wie den Saudis der Krieg entglitt
REUTERS

Im Jemenkrieg gehen die Verbündeten von Saudi-Arabien und den Emiraten nun aufeinander los. In Aden haben die Separatisten die Macht übernommen, die für einen eigenen Staat im Südjemen kämpfen.

legeips62 13.08.2019, 16:13
1. Die Waffenlieferungen sind bis

September ausgesetzt, aber dann wird wieder Geld verdient. Die Frage ist nur, wieso funktionieren diese Waffen im Ausland und bei uns ist alles Schrott? Liegt wohl am TÜV.
https://www.tagesschau.de/inland/saudi-arabien-ruestung-101.html... https://www.spiegel.de/politik/ausland/waffenlieferungen-berlin-genehmigt-waffenlieferungen-fuer-eine-milliarde-an-jemen-kriegsparteien-a-1272658.html...

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optimist2030 13.08.2019, 16:47
2.

Erstaunlicher Artikel in dem dem IRAN mal nicht alles in die Schuhe geschoben wurde.
Aber ansonsten gut aufgezeigt, um was es eigentlich geht. Mein Respekt. Machtgelüste einzelner, die sich nicht für die Menschen interessieren. Die Saudis versuchen halt mal es dem großen Bruder nachzumachen. Hat halt nicht funktioniert. Ein Land lässt sich von niemanden besiegen, wenn die Bevölkerung nicht dafür ist.

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hamburgwolfgang 13.08.2019, 17:41
3. Das sieht Donald Trump ganz anders.

Er sieht doch nur den Iran als Schuldigen am Krieg dort. Das weil er eben ein Nobody in Politik ist und keine Ahnung von den Verhältnissen dort hat. Kriegslüstern sind nur die Saudis, und das nicht mal mit ihren eigenen Soldaten, nein da müssen Söldner her, die man kaufen kann, was aber hier auch nicht funktioniert hat.

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zadar 13.08.2019, 17:55
5. @2

In der Tat ist nicht einfach jemanden zu besiegen, wenn es keinen zentralen Kopf gibt der eine Kapitulation unterschreiben kann.
Viel problematischer in vielen Teilen der Welt sind jedoch Paramilitärische Verbände. Man kann ihnen Geld und Waffen geben und erhält dadurch die Illusion von Kontrolle. In der Praxis führen diese jedoch ein Eigenleben und handeln nur opportun.

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fkfkalle3 13.08.2019, 18:15
6. "International anerkannte Regierung"

Wer erkennt eigentlich eine unter den Saudis installierte Regierung an, die da mordend und plündernd gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Der Krebsschaden in dieser Region ist ausschliesslich Saudiarabien , durch die "Westliche Wertegemeinschaft" gestützt.

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Bernhard.R 13.08.2019, 18:24
7. Kosovo, Irak, Libyen, Mali, Jemen

Die im Feuer des II. WK geborene Charta der Vereinten Nationen mit ihrem Kernstück, der Ächtung von Krieg und Gewalt wird mehr und mehr zur Farce. Obwohl der Militäreinsatz meist Leid und Zerstörung bewirkt, schrecken die Staaten immer weniger davor zurück. Auch Deutschland nicht. Was geht es uns an, wenn die Tuareg in Mali einen neuen Staat gründen? Was geht es die Saudis an, wenn die Huthi die jemenitische Regierung davon jagen? Was geht der Bürgerkrieg in Syrien die USA an? Je mehr die Schwelle zum völkerrechtswidrigen Gewalteinsatz gesenkt wird, desto größer wird die Gefahr der flächenhaften Ausbreitung der Konflikte. Von dem Verbrauch der Ressourcen unserer Erde und den Klimaauswirkungen (z. B. brennende Ölquellen) ganz zu schweigen.

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jolly.jumper 13.08.2019, 18:42
8. Barbarei

Saudi-Arabien ist wohl eines der rückständigsten und barbarischsten Staaten überhaupt. Die Hautverantwortlichen für die Schaffung verschiedener sunnitischer Terrororganisationen wie Al Quaida oder zuletzt den IS. mit einem völlig durchgeknallten Führer MbS, der seine Kritiker zerstückelnd lässt und natürlich der Hauptantrieb für den katastrophalen Krieg im Jemen.
Und wir schicken denen Waffen, weil für uns der schnöde Mammon immer noch wichtiger ist als jegliche Moral. Nicht, dass der Iran die Menschenrechte mehr achten würde, ebenfalls ein barbarisches Regime, aber es ist positiv, mal was über "unseren Verbündeten und Stabilitätsfaktor der Region", Saudi-Babrbarien, zu lesen, als immer nur mit dem Finger auf den Iran als Wurzel allen Übels zu zeigen.

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Skakesbier 13.08.2019, 18:48
9. Keine Aufregung!

In bestimmten Gegenden gibt's halt gar keinen 'Staat', wie ihn sich der legendäre 'deutsche Michel' vorstellt. Da gibt's, wie schon vor und in Mohammeds Zeiten, nur jederzeit extrem gewaltbereite 'Stämme' oder 'Clans' (wie heutzutage auch im von AKK in den Untergrund gewirtschafteten Saarland, in Duisburg, in Essen, in Bremen, in Bärlin und sonstwo), die mit substantiell paläolithischer Mentalität, modernen Waffen und externer Unterstützung um die Herrschaft über bestimmte Territorien, Einnahmequellen etc. kämpfen. Bundes-Heiko besucht danach die Sieger (falls die Flugbereitschaft funktioniert) und handelt zukunftsträchtige Beziehungen aus.

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