Forum: Politik
Milliarden für die Bundeswehr: Merkel bekennt sich zu höheren Militärausgaben
DPA

Die Bundeswehr soll deutlich mehr Mittel bekommen, das hat Kanzlerin Angela Merkel in ihrer Videobotschaft bekräftigt. Zugleich soll die Entwicklungshilfe steigen - doch nicht so stark wie versprochen.

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tuedelich 07.07.2018, 14:28
10.

"Allerdings hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag noch festgelegt, dass die Mittel für Verteidigung und Entwicklungshilfe, also für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit von Minister Gerd Müller (CSU), im Verhältnis 1:1 steigen sollten. Davon ist nun aber bei der deutlichen Aufstockung des Verteidigungshaushalts keine Rede mehr."
Hallo SPD: Es wäre allmählich Zeit, auch die Pseudochristen in der Koalition an die Einhaltung von GroKo-Vereinbarungen zu erinnern. Oder könnte es sein, dass Ihr freiwillig auf das ganz wenig Positive aus den Verhandlungen noch verzichten wollt? Keine Angst: der große Zampano, der Euch in diese unselige Koalition gedrängt hat, wird sich hier hoffentlich nicht einmischen. Das Bundespräsidialamt hat doch hoffentlich gelernt, in politischen Fragen zwischen den Koalitionären Neutralität zu wahren .....
Liebe SPD: Seid endlich als Sozialdemokraten in der Regierung auszumachen ...

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sdewenter 07.07.2018, 14:29
11. Jetzt knickt Sie auch vor Trump ein....

Diese Frau wird uns in der Endabrechnung so was von teuer zu stehen kommen. Sie sollte den Amis mal eine Gegenrechnung für die von uns aufgenommenen Kriegsflüchtlinge bedingt durch USA verursachte Angriffskriege auf den Tisch legen. Sie und Ihr Groupie von der Leyen schützen unsere Steuergelder wirklich bis aufs Messer. Wirkliche Volksvertreter wie man sie sich wünscht.

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bakero 07.07.2018, 14:30
12.

Noch mehr Waffen. Und noch mehr nervige Bundeswehr-Werbung.

Kann jemand bitte diese sinnlosen Ausgaben verhindern?
Für was oder wen ist eigentlich die SPD in der Regierung?

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keine-#-ahnung 07.07.2018, 14:30
13. Der Kanzlerin ...

... geht - mal im Kasinojargon geschrieben - der Allerwerteste auf Grundeis, weil aus den Staaten Signale kommen, dass Trump die NATO verlassen und die US-Truppen aus Europa abziehen könnte. Die Cowboys sind zwar noch heftig am dementieren ... aber der NATO-Gipfel kommende Woche wird sicher "interessant". Man könnte das den Amis nicht einmal richtig übelnehmen bei diesem anhaltenden Hassel um die Knete. Warum soll die USA 75% des NATO-Haushaltes zahlen?
Sollte das passieren, würde ich als lebenslang bekennender Atheist dann nur noch sagen können: "Gott stehe Europa bei" - weil Politik das offenbar nicht mehr kann oder will oder beides. Mit den europäischen Freizeitsoldaten kann man diesen Kontinent nicht verteidigen - nicht gegen Russland, nicht gegen die Türkei, nicht gegen Kegelvereine.

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Röntgen 07.07.2018, 14:33
14. In tiefsten Friedenszeiten

die Militärausgaben nur der guten Ordnung halber zu erhöhen, ist unnütz und albern. Das ist eine sture Quotenlösung. Ohne ersichtliches Bedrohungsszenario keine Austockung! Selbst wenn dies mal vereinbart wurde, ist das kein Grund, die Sache auf Biegen und Brechen umzusetzen. Die Zeiten haben sich erfreulicherweise gewandelt..

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C.Rainers 07.07.2018, 14:34
15. Wenn beim Bund Filz und Fehlplanung

eingedämmt würden, wäre die Bundeswehr eine der bestausgerüsteten Armeen der Welt. Stattdessen verplämpert Flinten.-Uschi die Kohle wie ihre Vorgänger durch immer mehr Berater und Fehlkäufe, während die Merkel vor dem Trump einknickt. Sollen die den Amis doch mal die deutschen Lizenzen für Militärgeräteproduktion wegnehmen. Dann knict der Trump schon ein. Nur Luschen in der Politik. Kein Wender,daß die markigen Schnacker vond er AfD Oberwasser bekommen

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spon-1299090993322 07.07.2018, 14:37
16.

Zitat von auweia
Und zunächst muss es auch um Ausrüstung gehen. Wenn man bedenkt, dass die - gerade auch für den Start von Flugkörpern ausgelegten - Korvetten aus Kostengründen maximal zwei Stück an Bord haben und dass nach dem Start des zweiten ein Konflikt für dieses Schiff wegen Munitionsmangel zu Ende wäre (nur *ein* Beispiel der Sparheimerei der letzten 20 Jahre) ist das sehr sinnvoll. Allerdings sind mit den dann kommenden Geldern auch Fähigkeitserweiterungen möglich. Das wäre dann *Aufrüstung* Im Gegensatz zu vielen Mitforisten halte ich diee aber nicht für *pfuibäh*. Gerade in Zeiten in denen man sich nicht mehr unbedingt auf die USA verlassen kann benötigt Europa eigene Fähigkeiten. Ceterum Censeo: Die Wehrpflicht muss reaktiviert werden.
Und die Wehrpflichtigen sollen dann mangels Schiffe durchs Mittelmeer schwimmen um Flüchtlinge abzuwehren, und der Rest mangels Panzer ins Baltikum laufen um die Russen dann abzuschrecken, ohne Waffen natürlich...
100.000 unmotivierte Rekruten die sinnfrei in Deutschland herumhängen braucht kein Mensch.

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drwolle 07.07.2018, 14:37
17. Das wird aber auch Zeit

Es erscheint mir aber immer noch zu bescheiden. Deutschland und die EU sollten sich darauf einstellen, unabhängig von den USA zu werden, und die NATO in ein europäisches Verteidigungsbündnis zu transformieren in welchem die USA nur noch eine geringe assozierte Rolle spielen. Mit Russland 1/3 des GDP von Deutschland alleine -- ganz zu schweigen von den übrigen EU Staaten -- sollte es kein Problem darstellen, eine wirksame Verteidigungspolitik für die betroffenen Regionen zu installieren. Dies ist übrigens von USA Seite keine Trump Politik, sondern war auch ein starkes Anliegen von Obama.

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discprojekt2 07.07.2018, 14:37
18. Also,

Ein fairer und verständnisvoller Umgang mit anderen Staaten erspart Aufrüstung und Sanktionen. Allerdings hat man die Waffenlobby gegen sich. Und die Soldatinnen brauchen nicht zu dienen, Kriegseinsatze in Afghanistan und sonstwo entfallen.

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go-west 07.07.2018, 14:37
19. Die Deutschen sind mehrheitlich

nach wie vor nicht bereit, den Preis für Sicherheit und Freiheit zu zahlen. Stattdessen gibt man sich lieber naiven und utopischen Leitmotiven hin wie: „Frieden schaffen ohne Waffen“ oder „nie wieder Krieg“. Diesbezüglich liegt Merkel mittlerweile auf gleichem Nenner wie Grüne und SPD. Solchen Leuten die Führung eines Landes wie Deutschland anzuvertrauen halte ich für unverantwortlich.

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