Forum: Politik
Milliardenrisiken: Regierung will mit Konzernen über Atom-Altlasten verhandeln
imago

Eine Atom-Stiftung für den AKW-Rückbau? Bisher zeigte sich das Kanzleramt reserviert. Doch nach SPIEGEL-Informationen will die Bundesregierung nun mit E.on, RWE und EnBW über einen Milliardendeal verhandeln.

Seite 1 von 28
flitzpane 18.05.2014, 12:51
1. War ja klar...

warum die EONS schlechter behandeln als die Banken. Freu mich schon auf den Poker (http://wp.me/p14g2B-tj) denn wer am Ende dafür zahlt steht ja jetzt schon fest. Ich finde es beeindruckend, wie man aus der Energiewende jeden Effizienz- und Wettbewerbsgedanken verbannt hat. Erst Solar fettgefördert, dann Atom ins Grab gebürgt. Energiesozialismus auf allen Ebenen. Es dauert nicht mehr lange, dann geht hier das Licht aus...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jojack 18.05.2014, 12:55
2. Tja

Der Ausstieg aus der Kernenergie kommt Deutschland noch teuer zu stehen. Nicht nur muss billiger, zuverlässiger und CO2-freier Atomstrom durch verstärkte Kohleverstromung kompensiert werden. Sondern darüber hinaus kommen noch die Energieversorger, und mit ihnen tausende Jobs unter die Räder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mertrager 18.05.2014, 12:55
3. Erwatungsgemäß

Das läuft doch immer nach dem gleichen Drehbuch. Erst entrüstet ablehnen, dann verhandeln - ohne Not - und dann zahlen. Zahlen tut der Bürger und diese Regierung inszeniert das so, dasz danach alle Mutti liebhaben. - Nur das können weder die Kinder noch die Enkel abbezahlen. Das ist Egozentrik der betr. Politiker. Und für das Volk ein unglaublicher Schaden. Solche finanziellen Schieflagen wurden historsich gesehen meist durch Kriege korrigiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_durden 18.05.2014, 12:56
4.

Zitat von sysop
Eine Atom-Stiftung für den AKW-Rückbau? Bisher zeigte sich das Kanzleramt reserviert. Doch nach SPIEGEL-Informationen will die Bundesregierung nun mit E.on, RWE und EnBW über einen Milliardendeal verhandeln.
Gabriel redet nach einem Treffen mit Springer dann auch lieber über die Zerschlagung von dem nicht deutschen Google und bereitet hintenrum vor, die Gewinne der deutschen Energieriesen zu schützen.

Mit unsere Politik stimmt etwas nicht mehr. Ich glaube langsam wirklich, dass irgendwelche Eliten sich ihr eigenes Europa und Deutschland bauen.

Gabriel und die SPD jedenfalls werden in 3 Jahren noch tiefer stürzen als sie es je taten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flyingclown 18.05.2014, 12:58
5. Unglaublich

überhaupt auf die Idee zu kommen, der Steuerzahler müsse für die Kosten der Konzerne aufkommen. Milliarden Gewinne einfahren, den Steuerzahlern und Energiekonsumenten teuren Strom verkaufen und dann auch noch den Müll liegen lassen wollen. Wo bitte sind wir hier? Können sich mittlerweile Banken und Konzerne ganz nach "Gusto" aus dem Steuersäckel selbst bedienen? Dann aber bitte auch meine privaten Müllgebühren mit bezahlen. Ein absolutes "no go" und ein guter Test für die Integrität dieser Regierung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TS_Alien 18.05.2014, 13:00
6.

Da gibt es nichts zu verhandeln. Die Gesetze sind eindeutig. Wenn die AKW-Betreiber ihre Rückstellungen zu gering gewählt haben (natürlich haben sie das, denn so viel Geld kann man mit AKWs gar nicht verdienen), könnte man auch einmal deren Manager vor Gericht bringen.

Wenn die Bürger Deutschlands wüssten, wie teuer die AKWs noch werden, wäre kein einziger mehr für diese Sackgassentechnologie. In den nächsten Jahrtausenden dürften Unsummen in den Rückbau der AKWs und in die Endlagerung des Atommülls fließen. Das ist genau das Verheerende an den AKWs: Beim Bau und beim Betrieb sind sie relativ billig, danach wird es richtig teuer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gewitter70 18.05.2014, 13:01
7. Sollte doch noch Vernunft einziehen ??

Na, dann bleibt ja noch eine Resthoffnung auf Vernunft. In der Schweiz und in Schweden geht man (insbesondere die Politik) mit dem Thema ja auch deutlich konstruktiver und verantwortlicher um. Am Ende darf man nicht vergessen: In D ist die Endlagerung gesetzlich geregelt. DAS IST BUNDESAUFGABE! Und bislang erleben wir ja seit rd. 40 Jahren Staatsversagen, da es weiterhin keine Endlager gibt! Ich kann Versorger verstehen, die über 4 Jahrzehnte geplant, gebaut, Strom geliefert und nachgerüstet haben. Mit dem Rückbau muss auch mal Schluss sein. Schon die teuren Zwischenlager und deren Betrieb hat der Strombürger ja gezahlt, weil Politik / Bund die Endlagerung nicht hinbekommen. Wenn nun auch mal der Bund in die Pflicht genommen wird ist das nur richtig, dringend notwendig und zähmt auch Politikträumer. Dieser Staat, seine Bürger und die Politik muss sich endlich mal der Verantwortung stellen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bocholter1987 18.05.2014, 13:01
8. optional

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass der Steuerzahler mal wieder einspringen darf und auf Jahrzehnte zahlen darf...Traurig aber wahr, die letzten Regierungen unseres Landes haben alle das Gleiche mit Ihrem Handeln bewirkt: Ein paar wenige werden immer reicher, während die große Masse immer ärmer wird. Aber die große Masse trägt selbst die Schuld, ist sie es doch, die mit ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel dieses Treiben legitimiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_stordyr_ 18.05.2014, 13:02
9.

Zitat von sysop
Eine Atom-Stiftung für den AKW-Rückbau? Bisher zeigte sich das Kanzleramt reserviert. Doch nach SPIEGEL-Informationen will die Bundesregierung nun mit E.on, RWE und EnBW über einen Milliardendeal verhandeln.
Was muss da verhandelt werden?
Die, die damit Gewinne gemacht haben, sollten dafür zahlen....
Oder ist Atomenergie nicht so unglaublich billig, dass das die EINZIGE Alternative für unsere Zukunft ist?

Guckst du mal....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 28