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Milliardenrisiken: Regierung will mit Konzernen über Atom-Altlasten verhandeln
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Eine Atom-Stiftung für den AKW-Rückbau? Bisher zeigte sich das Kanzleramt reserviert. Doch nach SPIEGEL-Informationen will die Bundesregierung nun mit E.on, RWE und EnBW über einen Milliardendeal verhandeln.

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schuldenguru 18.05.2014, 13:03
10. Es geht weiter wie bisher

Unsere Regierung hat bis jetzt alles getan um Großverdiener mehr Geld von dem Stuerzahlerarsch in den Selbigen zu schieben, also was die Ost-Merkel auch von sich gibt, die Energiebetriebe haben mehr Macht und wir Idioten müssen für die Kosten aufkommen.

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karlsiegfried 18.05.2014, 13:04
11. Prima

Dann können die Entsorgungskosten gleich auf die Strompreise umgelegt werden. Hat dann den Vorteil. dass der Stromverbrauch rapide sinken wird. Welcher normal sterbliche Deutsche kann dann einen ganzen Euro pro Kwh bezahlen? Bei der Gelegenheit könnten dann auch die deutschen Parteien und Politiker entsorgt werden. Würde der Bundestag, und alles was dazu gehört, mal probeweise ein Jahr lang geschlossen werden, niemand würde es merken.

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ghfaust 18.05.2014, 13:05
12. ... nicht sämtliche Risiken ...

Ich verstehs einfach nicht wie sowas legal sein kann, dass die Unternehmen über Jahrzehnte astronomische Erlöse einstreichen und wenn es ans zahlen geht soll der kleine Mann den Kopf hinhalten.

Ganz große Verbrecherbanden - jeder der da die Finger mit im Spiel hat sollte seine Konten offen legen müssen damit man schön die Bestechungsgelder einfließen sieht. Es sollte auch auf mindestens 10 Jahre nach Aufgabe eines öffentlichen Amtes verboten sein einen Job in der freien Wirtschaft anzunehmen der mit dem vorigen Kompetenzgebiet verbandelt ist.

Wir verkommen immer mehr zur Bananenrepublik!

Pfui - an alle die uns Arbeiter in den letzten 10 Jahren immer weiter ausbluten ließen und den Bonzen die Kohle dafür doppelt so fett in die Tasche gesteckt haben!

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der_dolly 18.05.2014, 13:06
13. Die billige Atomenergie...

was soll man nur sagen... ist es den so schwierig zu denken? Oder wieso nehmen deutsche Politiker so gerne die Pläne der Industrie an? Wie wäre es, wenn man die Energiedinos dazu verurteilt, dass sie zusätzlich zu ihren Rücklagen die Hälfte ihrer Gewinne zurücklegen müssen?

Als Ingenieur war ich mal zu Besuch in einem Problemviertel, auch Atomkraftwerk genannt. Dort hat man uns mit wunderschöner Propaganda zugepflastert. Und ich möchte ihr eine Aussage - die auch hoch offiziell ist - wiedergeben: "Bei den 2 Cent Stromentstehungskosten pro kWh sind alle Kosten miteinberechnet. Die Mitarbeiter, Wartung, neue Brennstäbe, Atommüllentsorgung und Rückbau."
Auf die Frage, wie man etwas berechnen kann, wo man nicht weiss wann man es entsorgen kann und wie, kam die Antwort: "Unsere Leute können das! Und es ist ganz sicher so! Punkt!"

Also, wer das Kraftwerk betrieben hat und die Gewinne eingesackt hat, der muss auch zahlen. So ist das liebe Bundesregierung.

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jabbathehad 18.05.2014, 13:08
14. gerne

bezahle ich mit allen anderen Bürgern die Gewinne der Stromkonzerne... Egal wie, unser privater Strommarkt lässt doch praktisch keine Wahl zu! Das war doch genau das tolle daran. Wie immer Gewinne privatisiert und wenn es mal schlechter läuft - Verluste werden sozialisiert. Find ich gut, würde ich gut finden, wenn ich auf der anderen Seite sitzen würde...
Und mit den Autobahnen können wir es bald genau so machen.
Ach ist das schön, wenn das Volk doof ist und bleibt.

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jos777 18.05.2014, 13:11
15. EISBÄREN - TEIL 1. im Mai 2014

Zitat von flitzpane
warum die EONS schlechter behandeln als die Banken. Freu mich schon auf den Poker () denn wer am Ende dafür zahlt steht ja jetzt schon fest. Ich finde es beeindruckend, wie man aus der Energiewende jeden Effizienz- und Wettbewerbsgedanken verbannt hat. Erst Solar fettgefördert, dann Atom ins Grab gebürgt. Energiesozialismus auf allen Ebenen. Es dauert nicht mehr lange, dann geht hier das Licht aus...

Nachdem voraussichtlich rund 2 Billionen in die Energiewende versenkt bzw. geldmäßig umverteilt wurden, wäre jetzt eine weitere Billion für die AKW-Altlasten auch nicht mehr schlimm. Schließlich verhindert Deutschland damit, daß Eisbären voraussichtlich in ca. 100 Jahren nicht untergehen, weil weiterhin genügend Eis auf den Weltmeeren schwimmt.

Und dann sagte das Sandmännchen noch zu den Kindern:

Glaubt fest an die Energiewende. Schließlich kann es keine andere Meinung geben. Nicht einmal bei den Klimaforschern. Hier hatte doch glatt ein namhafter Klimaforscher im April 2014 eine total blöde Idee und wollte plötzlich die Wahrheit sagen. Das geht ja überhaupt nicht. Schließlich ist es zwischenzeitlich allgemeine Wahrheit, daß Eisbären ohne Eis untergehen und schuld am Ganzen ist ein Gas namens CO2.

Und dieses CO2 muß ausgerottet werden. Und wenn es dann kein CO2 mehr gibt, sterben alle Pflanzen ab, dann die Tierwelt und dann die Menschen. Somit haben wir dann gleich 2 Probleme auf einmal gelöst:

Kein CO2 mehr und keine Menschen mehr. Dann kann die Erde endlich wieder Erde sein.

Verdammt, jetzt habe ich was vergessen: Die Eisbären sterben dann auch aus. Also irgendwas stimmt hier nicht.

Macht aber nichts, solange die Geldumverteilung von den Stromrechnungszahlern jetzt auch zu den AKW-Ex-Betreibern neu gestartet wird.

Die hohen Strompreise in der BRD werden dann sicherlich in die Höhe schießen, was Deutschland wieder zu einem Weltmeister macht. Das würde dann heißen, daß Deutschland Strompreis-Weltmeister ist. Und dies nur, weil wir ursprünglich einmal die Eisbären retten wollten.

PS: Was ich noch sagen wollte: Eisbären sind Raubtiere. Die fressen sogar Menschen, wenn diese den hungrigen Eisbären in der "Natur" begegnen und die Menschen dann kein Gewähr dabei haben. So ist die Natur und Tierwelt: Rücksichtslos gegenüber den Menschen. Und die Kinder glauben trotzdem heute noch fest daran, daß Eisbären knudelige Bären sind, die man streicheln und fest drücken kann. Wieder eine Wahrheit, die sich einfach so eingebürgert hat.

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stromberg1163 18.05.2014, 13:12
16. Also doch....

die Kosten soll und wird der Steuerzahler tragen. Aber es wird ja wieder Wahlen geben. Sollte Michel dann wieder so entscheiden wie bei der letzten Wahl, dann zahlt er zurecht.

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retterdernation 18.05.2014, 13:13
17. Enteignen...!!!!

Und zwar sofort. Die Energieversorgung sollte sowieso nur unter staatlicher Kontrolle ablaufen. Anschließend sollte man ein stimmiges Versorgungs- und Entsorgungsszenario entwickeln. Dabei helfen aber keine hysterischen Schnellschüsse, wie der konfuse Atomausstieg - wo "sichere" Anlagen in Deutschland abgeschaltet werden, um gleichzeitig Atomstrom aus unsicheren Meilern aus Frankreich, Tschechien oder Polen zu importieren. Auch ich bin natürlich gegen die Produktion von Atomstrom und das seit Jahrzehnten. Aber - jetzt sind die Dinger leider nun mal da. Und durch das frühere abschalten sinken zwar auch die Gefahren bei der Produktion und es entstehen auch keine neuen Atomabfälle, aber die Meiler stehen auf Jahrzehnte ungenutzt herum und verursachen astronomische Kosten. Gleichzeitig importieren wir aber ausländischen Atomstrom. Also ändert sich nix, aber auch garnix an der Situation, außer dass die Kosten explodieren. Und wenn die Produzenten "dieser sauberen Energie," nicht mehr in der Lage sind, die Kosten dafür zu tragen, bleibt dem Staat eigentlich nur die Enteignung der Selben. Anschließend werden Gewinne gegen Verluste gegeneinander aufgerechnet und nicht wie bisher einseitig verteilt. Ein echtes Dilemma dieser Atomstrom... Hysterie hilft da leider nicht weiter.

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sportimtv-fan 18.05.2014, 13:17
18. Da gibt es absolut nichts zu

verhandeln. Aber es ist klar wie Kloßbrühe, dass die Konzerne sich durch die Hintertür holen, was sie wollen. War ja schon immer so. Gestern habe ich einen Zeitungsbericht über den AKW-Rückbau an der Ostsee gelesen. 20 Jahre dauert der nun schon und noch kein Ende in Sicht. Kosten bis dato: 4 Mrd.?, zahlt alles der Bund. Wo der Dreck mal hin soll...keine Ahnung. Schönes Deutschland!

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backfeed1 18.05.2014, 13:17
19. Was gibt's da zu verhandeln?

Wieso verhandeln? Sie haben in einem wirtschaftlichen Umfeld Atomkraftwerke gebaut und damit gut Geld verdient, weil Adenauer dafür gesorgt hat, daß sie für ihren Müll nicht zuständig sind. Und jetzt wollen sie nicht mehr für ihre Ruinen zuständig sein?

Sich nur die Rosinen rauspicken und den Steuerzahler für den Rest zahlen lassen - nicht gut. In Summe war die Atomkraft doch nur eine riesige Geldumverteilungskiste. Woher kam / und kommt das Geld? Und wohin ist es gegangen?

Vielleicht sollten wir (Bürger und/oder Staat) mal den Mut haben, solche riesigen Firmen Pleite gehen zu lassen. Es wird schon nix passieren. Aber es scheint, daß diejenigen, die darüber entscheiden, irgendwie davon profitieren.

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