Forum: Politik
Millionär Merz: Geld spielt eine Rolle
DPA

Wie viele Privatflugzeuge dürfen es sein? Eins? Zwei? Drei? Oder doch lieber gar keins? Die Debatte um den Wohlstand des CDU-Kandidaten Friedrich Merz ist zwar ganz lustig - aber sie lenkt ab.

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rainer_daeschler 19.11.2018, 15:03
10. Neidgeplagtes Deutschland

Zitat von seinedurchlaucht
Solche Debatten gibt es wohl nur im neidgeplagten Deutschland. Ich gönne ihm seinen Erfolg.
Der größte Neid im neidgeplagten Deutschland ist der Neid der Besitzenden auf das, was sie dem Rest bisher gelassen haben. Es war bisher die Aufgabe von Friedrich Merz, diesen Neid zu bedienen. Besonders der Schluss dieses Artikel zeigt sehr schön auf, dass sich daran wohl nichts geändert hat.

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ned divine 19.11.2018, 15:04
11. Merz hat bereits (zu) viele Fehler gemacht!!

Nun ja, als erstes den Leuten weiss machen wollen, er gehöre zur gehobenen Mittelschicht, obweil er teilweise 19 Aufsichtsratsposten gleichzeitig innehatte , (Black Rock .B.) und auch fleissiger Anhäufer von Einkommen ist bzw. Einkommensmillionär ...
und dann noch erzählen, er gehöre DESHALB zu dieser sogenannten "gehobenen Mittelschicht", da sie doch die typischen Eigenschaften verkörpere wie Respekt, Fleiss, Disziplin, Anstand, die auch charakteristisch für ihn seien....also sorry, für die Vertreter der vielleicht deutlich härter arbeitenden Unterschicht oder eben nicht gehobene Mittelschicht, der blanke Hohn. diese zeichnet das ja dann seiner Meinung nach nicht aus.

Damit hat er sich bereits selbst ins Aus manövriert, bevor das Kandidatenrennen so richtig in Fahrt gekommen ist.
Soll er lieber weiterhin Bücher schreiben wie "Mehr Kapitalismus wagen". Sagt doch bereits alles, was er künftig für das hart arbeitende Volk so gedenkt zu tun bzw. wem er nochmehr Steine bzw. Steuern in den Weg legen will und wessen Einkommen und Millionen auch weiterhin geschont und gemehrt werden sollen, oder, lieber Herr Merz? Sicherlich auch ihr Eigenes Konto ?

Ach und wie schön auch, dass Sie "schon eine Ahnung davon haben, wie normale Familien so leben" so sprachen sie gestern bei Anne Will. Das ist echt der Montagslacher für mich. Danke dafür!!

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frazis 19.11.2018, 15:04
12. Das Thema der der Sendung von Anne Will hieß:

Das gespaltene Land-Wer erhält den Zusammenhang. Es hieß nicht: Wie reich ist Herr Merz.
Insofern wurde das o.a. Thema aus meiner Sicht nur wenig berührt. Von Anne Wills Sendung hatte ich mir doch wesentlich mehr, besonders zum Themenbereich, versprochen. Dem war wohl weniger so.

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caspe98 19.11.2018, 15:05
13. Irgendetwas wird schon hängen bleiben, oder?

Selten so einen Mist gelesen. Es geht wohl nur darum Herrn Merz zu diskreditieren.
Was soll z.B. die Erwähnung der Cum-Ex Geschäfte, die lange vor seiner Tätigkeit geschehen sind.
Formal sicher alles richtig, aber mit einer Hinterfotzigkeit geschrieben, sodass beim Leser wohl hängen bleibt, Herr Merz der Oberkapitalist.

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k-spiegel 19.11.2018, 15:05
14. Guter Anfang - fragwürdiges Ende

Im Vergleich zu der Berichterstattung über die Anne Will Talkshow ein Kommentar mit einer gewissen Differenzierung analytischem Tiefgang. Die Schlussfolgerungen teile ich jedoch nur bedingt: 1. Was sollte Herr Merz denn persönlich davon haben, wenn er den Deutschen „Aktien andrehen würde“? Als AR-Vorsitzender erhält er ja wohl keinen Bonus und dass er seine Ämter ablegen würde, hat er ja bereits gesagt 2. Wenn hier schon Ökonomen bemüht werden, die die angebliche Marktmachte von Blackrock kritisieren, könnte man ja auch Ökonomen zitieren, die das Fehlen von „deutschen“ Anlegern am „deutschen“ Kapitalmarkt kritisieren – und zwar schon seit Jahrzehnten. Langfristiger Vermögensaufbau geht nun einmal nicht ohne Aktien, und das wissen u.a. auch alle Verwalter von betrieblicher und staatlicher Alterversorgung. 3. Die EZB dürfte sicherlich wissen, wer Blackrock ist, als diese Blackrock mit der Durchführung von Stresstests beauftragt hat. Hat der Autor eine vernünftige Erklärung dafür, warum dies für die EZB durchaus akzeptabel war? Vermutlich hat die EZB größeres Vertrrauen in die Chinese Wall von Blackrock als der Autor, aber selbst wenn man dieser Kritik folgte, wäre diese doch dann zuallerest an die EZB und nicht an den Dienstleister Blackrock zu richten, maW das liest sich so, als ob die EZB geradezu gezwungen gewesen wäre, Blackrock mit den Stresstests zu beauftragen. Im Übrigen sind Stresstests eine „Information“ und keine „Kontrolle“.

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sponnerd 19.11.2018, 15:05
15.

Zitat:

Tatsächlich ist Blackrock eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. Es verwaltet die unvorstellbare Summe von 6.400 Milliarden Dollar und ist an mehr als 17.000 Unternehmen beteiligt. Blackrock ist bei außergewöhnlich vielen relevanten Konzernen Großaktionär

Zitat Ende.

Soweit, so trivial. Über die Staatsfonds von Norwegen, Singapur oder Katar könnte das Gleiche gesagt werden. Die einzelnen Zahlen unterscheiden sich zwar, aber das Prinzip ist gleich. Nur das dort keine privaten Unternehmen walten (böser Kapitalismus!), sondern mehr oder weniger "gute", staatliche Institutionen. Das beruhigt die sozialistische Seele, auch wenn an der demokratischen und rechtstaatlichen Ordnung mindestens in den Fällen Katar und Singapur eher Zweifel angebracht sind, als im Falle Blackrock.

Mir ist jedenfalls ein Politiker als Bundeskanzler lieber, der bewiesen hat, dass er im Zweifel selber für sich sorgen kann bevor er Kanzler wurde, als einer, der sich Nachhinein an ein autokratisches System "lupenreiner Demokraten" verkauft und seinen Säckel füllt (Gasmann Gerhard Schröder)!

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reflexxion 19.11.2018, 15:07
16. Neidland Deutschland?

die sogenannte Gerechtigkeitswoche im TV hat es auch gezeigt, Geld haben will jeder aber gönnen tun es nur wenige ohne Vermögen den "Reichen". Kann niemand akzeptieren das man schwer dafür arbeiten musste um zu einem Vermögen zu kommen? Ich gönne F. Merz die Millionen, ich wünschte zwar ich hätte auch die eine oder andere Million, aber deshalb bin ich eben nicht neidisch. Was haben die Armen davon wenn sie anderen das Geld nicht gönnen, es wird wohl kaum einer vorbeikommen und mit ihnen teilen. Ich freue mich über jeden der im Leben Erfolg hatte, warum sollte der dann kein Politiker sein? Besser ein Politiker hat sich selbst was erarbeitet als das er ein Hartzer ist. Wer nichts tut der hat auch kein Recht auf Wohlstand, so ist das nun mal.

Merz ist mir lieber als AKK oder Spahn, ich wähle sowieso keine CDU oder CSU. Wenn ich sehe wie man auf Facebook angefeindet wird, wenn man einen uralten SLK fährt dann wird mir schlecht. Anscheinend ist alles was andere haben und nutzen nur so lang bei den Neidern akzeptiert, wie das was die haben und nutzen "besser" ist. Mein Auto ist alt aber bezahlt, Schulden habe ich nie gemacht (außer mal Finanzierung von 10% einer Doppelhaushälfte, die aber längst wieder verkauft ist). Ich würde mich freuen, wenn Deutschland nicht AfD-verseucht wäre, aber das wird wohl ein Traum bleiben.

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pizzerino 19.11.2018, 15:08
17. Neid?

Ob man speziell diese Sparte der Finanzwelt mit Argwöhn betrachen soll ist m.E. längst beantwortet. Ob jemand der in dieser Branche Erfolg hat zum Bundeskanzler taugt wage ich zu bezweifeln.

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khwherrsching 19.11.2018, 15:09
18.

Völlig überflüssige Kolumne und, wenn auch etwas versteckt, die übliche Neiddebatte von Herrn Kuzmany.
Es wird auch mit wahrheitswidrigen Sprüchen gearbeitet. Auch Herrn Kuzmany dürfte nicht entgangen sein, dass bei Herr Merz die Wahl zum CDU-Vorsitz ansteht und nicht etwa zum Kanzler. Die linkslastigen Betrachtungen von Herrn Kuzmany sind dem Forum hinreichend bekannt.

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yogi65 19.11.2018, 15:10
19. Paradoxon

Jeder möchte wirtschaftlichen Erfolg doch die überwiegende Mehrheit traut den Erfolgreichen dann doch nicht über den Weg. Das sagt vielleicht mehr über uns als wir denken. FM ist ein wirtschaftsliberaler und konservativer, ob er CDU Vorsitzender und damit Kanzler in Spe wird muss zuerst die CDU und dann der Wähler entscheiden. Seine Milliönchen sprechen sicher nicht dagegen und die AR-Ämter würde er nach einer eventuellen Wahl sowieso aufgeben müssen. Sicher bleibt ein gewisses Beziehungsgeflecht zur Finanzwelt, aber ist hoffentlich unabhängig genug sich davon nicht leiten zu lassen. Mit den Aktien hat er übrigens recht, auch wenn es vielleicht in seiner Funktion als Blackrock AR-Chef etwas grenzwertig ist dafür öffentlich zu werben. Wenn mehr Deutsche Aktien besäßen wären sie vielleicht auch etwas entspannter bei der Beurteilung der Funktion von großen Vermögensverwaltern wie Blackrock. Natürlich bedeutet viel Geld auch immer viel Macht, aber wenn es die Blackrocks nicht gäbe müsste man sie erfinden. Schon weil sich die allermeisten Anleger nicht wirklich in der Finanzwelt auskennen und sonst ihr Sauerverdientes unsachgemäß anlegen würden...

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