Forum: Politik
Millionendeal von Rheinmetall: Bundesregierung stoppt Rüstungsgeschäft mit Russland

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall muss auf ein 100 Millionen Euro schweres Geschäft in Russland verzichten. Laut einem Zeitungsbericht hat Bundeswirtschaftsminister Gabriel den Deal mit Verweis auf die Ukraine-Krise endgültig untersagt.

Seite 3 von 4
egal 04.08.2014, 09:52
20. Hut ab

Na da hat unsere große Koaltition mal richtig und gut entscheiden. Aggressoren bekommen keine militärischen Güter Basta! und wer jetzt mit Saudi Arabien ankommt: Ja, böse durchgeknallt religiöse Jungs, aber die respektieren wenigstens die grenzen der Nachbarn, etwas, was unser kleines verstimmtes trotiges Ptinchen noch lernen muß. Ich kann nicht jedem in den Garten sch.... und den Garten klauen, nur weil der mit den falschen kindern spielt! Schade, dass die Grand nation dank unseres Lieblingssozialisten Hollande derart heruntergewirtschaftet ist, dass die sich keine Moral mehr leisten können. das stolze Frankreich dersrt abhängig von 1,3 Mrd. dass die die Lieferung nicht stoppen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gievlos 04.08.2014, 09:56
21.

Zitat von Ulrich Berger
nun koennen sie garnicht ueben! Ob sich wohl eine andere mitleidige Seele findet, die ihnen eine derartige Uebungsmoeglichkeit verkauft?
Die Russen brauche das Zentrum gar nicht, sie "üben" doch schon längst in und entlang der Grenze der Ukraine. Nicht besonders erfolgreich, muss man sagen. Sie haben das ukrainische Militär unterschätzt. Besonders bedenklich ist es außerdem, den Russen dieses Übungsgelände vorzuenthalten, wenn man bedenkt, wie stümperhaft deren Luftabwehr arbeitet

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leser008 04.08.2014, 09:58
22. Antwort auf auweia

Zitat von auweia
Die Firma Rheinmetall wird - zu Recht - von der Bundesregierung Schadenersatz verlangen können. Wenn Deutschland also diese 100 Mio. bezahlen muss, dann sollte wenigstens auch das dem Handel zugrundeliegende Gefechtsübungszentrum in detschen Besitz übergehen, hier aufgebaut werden und der Bundeswehr zur Verfügung stehen.
Soweit ich weiss, hat die Bundeswehr bereits so ein Simulationszentrum, allerdings in einer etwas älteren Version. Dafür kaum noch echte Panzer. Ohne ein funktionierendes Referenzprojekt verkauft sich so ein teures Produkt nicht im Ausland. M.W. muss der Staat (nicht der Gabriel) nach §§ 48, 49 VwVfG aber sowieso die ganze Party bezahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tuedelich 04.08.2014, 10:03
23.

Ich schätze mal, dass Rheinmetall in diesem Fall garantiert kein finanzieller Schaden entstehen wird. Oder glaubt denn irgendjemand, solche "Geschäfte" wären nicht irgendwie (z.B. durch Bürgschaften) abgesichert? ... und ob ein Herr Gabriel "einfach so" bestehende Geschäfte ohne Rückendeckung absagen kann? .... wers glaubt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nullneunelf 04.08.2014, 10:04
24. Bezahlt

wird an die Unternehmen ohnehin, aus staatlichen=steuerlichen Mitteln. Was läge da näher, als der offensichtlich völlig übereilt in Richtung einer freiwilligen Feuerwehr kaputtverkleinerten Bundeswehr die Mittel und Ausrüstung aus solchen Verträgen zukommen zu lassen? Siehe auch französische Hubschrauberträger, Transportflugzeuge usw. Die Zeit des naiven Blumengiessens scheint ja wohl vorbei zu sein und siehe da, wir haben überhaupt keine Armee mehr. Gratuliere.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fragender69 04.08.2014, 10:58
25.

Zitat von vulcan
Gute Entscheidung - man muss Herrn P. nicht auch noch unterstützend zur Seite stehen; jedenfalls nicht bei der Vorbereitung solcher Aktionen wie Krim/Ukraine. Jetzt müssten sich eigentlich nur noch die Franzosen dazu durchringen, die Lieferung der beiden Mistrals abzusagen.
In diesem Zusammenhang sollten wir uns auch maßgeblich von den USA distanzieren. Denn es gibt keinen Grund, weshalb Deutschland sich für die Interessen der USA vor deren Karren spannen lassen sollte.

Denn die Dummen sind dann am Ende wir!

Denn im Laufe der Zeit werden die Arbeitslosenzahlen steigen, wenn diese unsäglichen Sanktionen nicht zurückgenommen werden, die ohnehin nicht den erwünschten Zweck erzielen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forumgehts? 04.08.2014, 11:38
26. Wenn

Zitat von fragender69
In diesem Zusammenhang sollten wir uns auch maßgeblich von den USA distanzieren. Denn es gibt keinen Grund, weshalb Deutschland sich für die Interessen der USA vor deren Karren spannen lassen sollte. Denn die Dummen sind dann am Ende wir! Denn im Laufe der Zeit werden die Arbeitslosenzahlen steigen, wenn diese unsäglichen Sanktionen nicht zurückgenommen werden, die ohnehin nicht den erwünschten Zweck erzielen werden.
wir so blöd sind und nicht über Frankreich etc liefern, dann geschieht uns das recht! Wer Waffen will, der bekommt sie auch. Er ist dann für WK3 etwas besser gerüstet als wir. :(

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Edgard 04.08.2014, 12:01
27. Immerhin...

.. ein guter anfang für den Umgang mit Rüstungsgütern in Krisenstaaten.
Ich hoffe es macht Mode.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TschiTschi 04.08.2014, 12:08
28. Mutig und anerkennenswert!

Ein Mann mit Rückgrat. EinWirtschaftsminister, der nicht nur derWirtschaft nach dem Mund redet. Würde mich interessieren, wie das die Kanzlerin sieht (kann mir nicht vorstellen, dass Gabriel das ohne ihre Zustimmung gemacht hat) und wie sie die anstehenden Regressansprüche veragumentiert bzw. ob sie da ein ähnliches Standing hat, wie der Vizekanzler. SPON sollte dran bleiben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andy2000 04.08.2014, 13:16
29. Deutschland

Ich halte den Stopp für Waffenlieferungen an Russland für richtig. Es sollten aber auch alle Staaten der EU den Rüstungsstopp unterstützen. Es kann doch nicht sein, dass hier einige Menschen dies nicht kapieren können oder wollen. Wegen Arbeitsplätze, es wird immer mit dem Argument Arbeitsplätze gesprochen wenn eine Entscheidung der Regierung nicht akzeptiert werden will. Es gibt genügend Waffen auf der Welt, niemand braucht mehr Waffen. Lieber Arbeitsplätze weniger als noch mehr Waffen an Russland liefern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4