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Minderheitsregierung oder Neuwahlen: Was passiert, wenn die SPD keine GroKo will?
DPA

Sagen die SPD-Delegierten Nein zur Koalition mit der Union, wird es spannend: Eine Minderheitsregierung will Angela Merkel nicht. Also Neuwahlen? Der Weg dahin ist gar nicht so einfach.

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suplesse 20.01.2018, 12:22
1. Nein wird nicht spannend!

Alle viel zu machtgeil. Und die meisten SPDler lassen sich unter Druck setzen. Ist ja eine offene Abstimmung per Fingerzeig, wo jeder sieht, wer für was votiert. Also auf in weitere vier Jahre ohne maßgebliche dringende wichtige Entscheidung für eine gute Zukunft.

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sir wilfried 20.01.2018, 12:23
2. Merkels Hölle

Eine Minderheitsregierung wäre für Frau Merkel die Hölle. Sie müsste ihre Positionen mit Argumenten statt mit erzwungener Mehrheit durchsetzen. Das aber kann sie nicht und das weiß sie auch. Deshalb wird sie ALLES tun, um eine Minderheitsregierung zu vermeiden.

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tempus fugit 20.01.2018, 12:24
3. Ein BP hat's mal so....

...formuliert - oder sinngemäs: "Es muss ein Ruck
durch Deutschland gehen!"

Beim Volk ist der (Ruck!) offenbar mehrheitsfähig, bei '"dem Volk da oben" eher nicht, von so bequemen vergoldeten Fressplatten lässt man nicht gerne, besonders wer ausser Abnicken nichts gelernt hat und nicht weiss, wie Leistung immer armseliger bezahlt wird im 'wirklichen Leben'....

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translator11 20.01.2018, 12:26
4. Warum denkt eigentlich niemand...

...über eine andere Variante nach: eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen, aber ohne die CSU? Wenn die Mäkler von der CSU nicht mit im Boot sind, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass eine solche Konstellation ziemlich stabil wäre. Aber das ist wohl Träumerei...

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patschel 20.01.2018, 12:27
5. Minderheitsregierung

... ist das Mittel der Wahl. Ich kann für Deutschland nur hoffen, dass sich die Jusos am Sonntag durchsetzen. Ein weiter so mit der GroKo kann und darf es nicht geben.

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enforca 20.01.2018, 12:29
6. Minderheitenregierung muss her

Ich bin gegen Neuwahlen, da diese wieder Millionen verschlingen, weil die Parteien dann wieder die ganze Republik mit ihren hübschen Antlitzen voll plakatieren um das störrische Stimmvieh zu bezirpsen. Erfahrungsgemäß kommt sogar das gleiche oder ein kaum verändertes Ergebnis heraus und alles war umsonst.

Merkel als Kanzlerin, aber ohne "Jeder-muss-so-abstimmen-wie-die-Parteichefs-es-befehlen"-Regelungen - dass wäre doch mal sehr interessant.

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piep00 20.01.2018, 12:29
7.

Im Prinzip ist es egal wer dieses Land "führt". Seit Angela Merkel an der Macht ist, wird das Land nur noch reagiert und nicht regiert. Investitionen in Bildung und Zukunftstechnologien? Perspektiven? Fehlanzeige. Solange unsere Kanzlerin an der Macht ist, ändert sich nichts. Sollte die SPD einer großen Koalition zustimmen, wird sie zurecht in der Versenkung verschwinden. Ich kenne Schulz' Worte nach der Wahl noch zu gut. Und auch die Agenda 2010 werde ich nicht vergessen. In diesem Sinne: "Hol' mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streick' ich hier!"

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alpinium 20.01.2018, 12:30
8. Wieso Neuwahlen?

Wir haben im September gewählt und den Parteien damit einen Auftrag erteilt. Die Stärkste Partei ist dabei CDU/CSU, wenn diese beiden es schaffen so ziemlich jeden Koalitionspartner zu vergraulen, dann sollten sich diese beiden Parteien fragen was sie falsch machen. Aber zu einer solchen Selbsterkenntnis sind Konservative nicht in der Lage, da haben immer die anderen Schuld. Im übrigen sind Neuwahlen nutzlos, da seit Wochen die Umfragen einen nahezu identischen Wahlausgang vorhersagen. Statt Neuwahlen sollte man es mit einer Minderheitsregierung versuchen, denn das scheint ja wohl dann der Wählerwille zu sein. Nur ist hier das Problem, die Union schert sich nicht um den Wählerwillen sondern nur um ihren und ihres Klientel, das Volk hat nichts zu melden. Wie so oft, das Volk wollte den Atomausstieg und die CDU drehte ihn erst Mal zurück, um bei Fukushima ganz schnell zurückzudrehen zum Schaden des Volkes. Glyphosat, das Volk will es von den Äckern und aus der Nahrungskette, die Union verlängert gegen alle Absprachen um 5 Jahre den weiteren Einsatz.
CDU/CSU müssen endlich Demokratie und Kompromissbereitschaft lernen, besonders gilt das für die Regionalpartei CSU, die Deutschland seit 8 Jahren in Geiselhaft nimmt mit bescheuerten Vorhaben wie der Maut.
Wegen dieser Unfähigkeit der sogenannten Volksvertreter sind die Bezüge aller im September gewählten um 50% bis zum Ende der Legislaturperiode zu kürzen, vielleicht führt der Griff in ihre Taschen zur Besserung, bei uns Bürger greifen diese Versager ja auch dauernd tief in die Taschen!

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wolleh 20.01.2018, 12:32
9. Es gibt eine Alternative

Wenn die SPD-Basis nein zur GroKo sagt und die CDU keine Minderheitsregierung bilden will, könnte die SPD zusammen mit den Grünen und Linken eine linke Minderheitsregierung bilden. Diese Regierung hätte ein klares Profil: Steuergerechtigkeit, mehr Europa, soziale Wärme, Abkehr von der Agenda 2010, Stopp der Waffenexporte, saubere Energie und Klimaschutz. MIt diesem Profil kann sie bei Neuwahlen punkten.

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