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Mindestlohn und Arbeitslosigkeit: Erfreulicher Irrtum, doch kein Grund zur Übertreibu
DPA

11 Monate nach der Einführung des Mindestlohns ist die Arbeitslosenquote niedrig wie seit 24 Jahren nicht mehr. Alle, die vor einem großen Jobsterben gewarnt hatten, haben geirrt. Das ist allerdings kein Grund für Häme - oder überzogene Forderungen.

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sag-geschwind 01.12.2015, 17:04
1. Richtig - kein Grund für Häme

Es ist vielmehr ein Grund, die Voraussehungen unserer (Star)-Ökonomen als lediglich Ideologie-getrieben zu erkennen und im Interesse einer lebenswerten europäischen Gesellschaft deren schwarze Lehren beiseite zu wischen.

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Det_onator 01.12.2015, 17:13
2. Mindestlohn real erlebbar

„Viele Jobs würden gestrichen - und es träte ein, was die Mindestlohn-Kritiker von Anfang an beschworen haben. Also bitte nicht übertreiben.“ Schreibt jemand, der wieviel Euro Gehalt genau im Monat verdient? Na beim „Spiegel“ werden viele auch bald noch aufwachen, 150 Mitarbeiter verlieren bereits ihren Job und werden selbst bald erwerbslos und auf Jobsuche sein, Tendenz wegen weiter rückläufiger Auflagenzahlen ausbaufähig. Kenne viele im Bekanntenkreis, die ihr Spiegel-Abo aus Frust über die einseitige Meinungsmache bereits gekündigt haben und auch das Magazin nicht mehr am Kiosk kaufen. So wird auch zukünftig für bisher gutgezahlte Journalisten und Verlagsmitarbeiter die Arbeitslosigkeit und der soziale Abstieg real erlebbar. Es gibt bereits genug arbeits- und mittellose Journalisten/innen in D. Aber ihr wisst ja immer am besser, was man uns Bürgern noch so alles zumuten kann - nur weiter so, dann schafft ihr euch selbst ab! Ich habe kein Mitleid mit euch, genausowenig wie ihr Mitleid mit uns hier unten habt. Immer schön die Agenda 2010 mit unterstützt und den Euro, ihr werdet für eure Lügengeschichten und Lesermanipulationen den Preis auch noch bezahlen! Spieglein, Spieglein an der Wand, wer verbreitet die meisten Lügen im Land?

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johannesmapro 01.12.2015, 17:15
3.

Nun das Problem ist das Menschen die selber als Beamte ein sicheres Einkommen haben und für sich eine Bezahlung die sich nach Marktpreisen richtet ablehnen, eine Ideologie aus dem 19. Jahrhundert hochhalten das der Arbeitsmarkt ein Markt wie jeder andere ist.

Das es nicht so ist, ist ja jetzt wie vieles andere empirisch bewiesen, aber was interessiert in einer Wissenschaft ohne wissenschaftliche Grundlage, Wirtschaftsgeschichte oder Empire.

Man hat seine eigenen Vorstellungen einer korrekten Naturwissenschaft und baut darauf aus funktionierende Modelle auf, die nicht in der Lage sind die Wirklichkeit abzubilden.

Das wäre wie wenn Physiker behaupten würden, das wir alle einen Meter über den Boden schweben.

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Det_onator 01.12.2015, 17:15
4. Mindestlohn real erlebbar

„Viele Jobs würden gestrichen - und es träte ein, was die Mindestlohn-Kritiker von Anfang an beschworen haben. Also bitte nicht übertreiben.“ Schreibt jemand, der wieviel Euro Gehalt genau im Monat verdient? Na beim „Spiegel“ werden viele auch bald noch aufwachen, 150 Mitarbeiter verlieren bereits ihren Job und werden selbst bald erwerbslos und auf Jobsuche sein, Tendenz wegen weiter rückläufiger Auflagenzahlen ausbaufähig. Kenne viele im Bekanntenkreis, die ihr Spiegel-Abo aus Frust über die einseitige Meinungsmache bereits gekündigt haben und auch das Magazin nicht mehr am Kiosk kaufen. So wird auch zukünftig für bisher gutgezahlte Journalisten und Verlagsmitarbeiter die Arbeitslosigkeit und der soziale Abstieg real erlebbar. Es gibt bereits genug arbeits- und mittellose Journalisten/innen in D. Aber ihr wisst ja immer am Besten, was man uns Bürgern noch so alles zumuten kann - nur weiter so, dann schafft ihr euch selbst ab! Ich habe kein Mitleid mit euch, genausowenig wie ihr Mitleid mit uns hier unten habt. Immer schön die Agenda 2010 mit unterstützt und den Euro, ihr werdet für eure Lügengeschichten und Lesermanipulationen den Preis auch noch bezahlen! Spieglein, Spieglein an der Wand, wer verbreitet die meisten Lügen im Land?

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muttisbester 01.12.2015, 17:16
5. ist doch logisch!

wie sollte der Mindestlohn auch Arbeitsplätze gefährden?
Der Mindestlohn greift doch vor allem im Dienstleistungssektor - Kellner, Zusteller, Logistik, Taxi...
Alles Berufe, die NICHT nach China ausgelagert werden können - ja noch nicht mal nach Polen können die verlagert werden.
Deshalb hat der Mindestlohn auch funktioniert, weil die Arbeitgeber eben nicht ins Ausland können. Weil die Arbeitgeber aber eben sehr wohl die Löhne drücken konnten, über ein Jahrzehnt, und plötzlich sollte sie von ihren riesigen Profiten abgeben.
Und bald brauchen wir 10 Euro Mindestlohn pro Stunde. Und hier wird das gleiche passieren: niemand wird arbeitslos. Und für Flüchtlinge gilt das gleiche, wie für Deutsche: entweder sie erwirtschaften den Mindestlohn, oder die Arbeit rechnet sich nicht und sollte damit unterbleiben.

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steuerberater.hamburg 01.12.2015, 17:17
6. Und nochmal:

Es geht nicht gegen einen Mindestlohn, noch nicht einmal gegen die Höhe (denn die ist eigentlich in der Tat für die meisten Branchen noch zu niedrig).

Es geht um den Bürkratiewahnsinn dahinter, der generell ALLE Unternehmer zu Verbrechern und Ausbeuter erklärt.

Leider eine Tendenz die gerade auch in der Steuerverwaltung um sich greift, danach sind ebenfalls alle Steuerpflichtige Steuerhinterzieher.

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demiurg666 01.12.2015, 17:17
7. lustiges Fazit

Kondition1 && Kondition 2 =konjunktiv.

Also, wenn das und wenn jenes dann könnte solches. Genau die Argumentation der Arbeitgeber. Alles, aber fundiert ist anders...

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Det_onator 01.12.2015, 17:19
8. Mindestlohn

„Dass im November nur noch 4,5 Prozent der Deutschen ohne Job sind, während gleichzeitig die arbeitende Bevölkerung dank des Mindestlohns deutlich mehr Geld in der Tasche hat, ist eine positive Nachricht - nicht nur fürs Weihnachtsgeschäft.“

Können Sie rechnen? Single, Steuerklasse 1, 8,50 € Mindestlohn, Vollzeitbeschäftigt 40 Std./Wo. = 1000 € netto. was hat sich geändert, rein gar nicht. Der Mindestlohn macht so gut wie nichts aus, bei den unteren Einkommen. Seit ihr Faktenverdreher, echt unglaublich!

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steuerberater.hamburg 01.12.2015, 17:24
9. Und nochmal:

Es geht nicht gegen einen Mindestlohn, noch nicht einmal gegen die Höhe (denn die ist eigentlich in der Tat für die meisten Branchen noch zu niedrig).

Es geht um den Bürkratiewahnsinn dahinter, der generell ALLE Unternehmer zu Verbrechern und Ausbeuter erklärt.

Leider eine Tendenz die gerade auch in der Steuerverwaltung um sich greift, danach sind ebenfalls alle Steuerpflichtige Steuerhinterzieher.

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