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Mini-Gipfel in Schweden: Merkel kann Juncker-Gegner nicht erweichen
AFP

Kanzlerin Merkel plädiert für Juncker als neuen EU-Kommissionspräsidenten, doch ihr Einsatz beim Mini-Gipfel in Schweden scheint nicht zu fruchten: Der britische Premier Cameron mauert.

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taglöhner 10.06.2014, 12:12
20. Symbolpolitik

Man sollte meinen, der Kommissionspräsident ist ein mit absolutistischen Vollmachten ausgestatteter Regent, so wie die Herren sich in die Hose machen.

Es geht ihnen vor allem um eine Ohrfeige für das verhasste Parlament und eine symbolische Demütigung der Eurozone.

Spalter und Bremser!

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m.ohler 10.06.2014, 12:13
21. @volker_morales

Ihre Aussage ergibt keinen Sinn. Bei allen drei Ländern handelt es sich traditionell um zentrale Nettozahler der EU; v.a. GB stemmt regelmäßig einen großen Teil des EU-Haushalts. "Weitere finanzielle Zugeständnisse" sind somit sicher nicht das, worum es ihnen geht.

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vonkoesten 10.06.2014, 12:13
22. Wer zahlt?

Zitat von volker_morales
Cameron wird sich seine Zustimmung mit weiteren finanziellen Zugeständnissen bezahlen lassen, ebenso wie alle anderen "Juncker-Kritiker". So sieht die destruktive Haltung der Briten seit Jahrzehnten aus. Zeit dass sie gehen, und mit ihnen alle anderen EU-Hasser.
Hat Ihnen Ihr Stammtischpräsident auch gesagt, dass die Briten mit über 7 Milliarden Euro drittgrößter Nettozahler der EU sind?

Und dass die Franzosen für ihre marode Landwirtschaft durchaus vergleichbare "finanzielle Zugeständnisse" durchgesetzt haben?

Oder interessieren Sie die Fakten nicht?

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jumbing 10.06.2014, 12:14
23. optional

Cameron vertritt durchaus in Bezug auf die ausufernde Brüsseler Bürkratie und zunehmende Entdemokratisierung eine Meinung, der man zustimmen kann. Und daß er einen Herrn Juncker ablehnt, spricht nur für seinen gesunden Menschenverstand,.

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ofelas 10.06.2014, 12:16
24. schwarzweiss

Zitat von volker_morales
Cameron wird sich seine Zustimmung mit weiteren finanziellen Zugeständnissen bezahlen lassen, ebenso wie alle anderen "Juncker-Kritiker".
Gut spekuliert nur vollkommen haltlos, der Britenrabatt wurde gewaehrt als Frankreich den Loewenanteil des groessten EU Bugetpostens fuer die Agrarwirtschaft erhielt. Selbstverstaendlich wollte GB nicht fuer F zahlen, da sind die Briten eben weniger verblendet alle deutsche.

Zitat von
So sieht die destruktive Haltung der Briten seit Jahrzehnten aus. Zeit dass sie gehen, und mit ihnen alle anderen EU-Hasser.
Wer nicht fuer uns ist muss gehen - nur wie hier erstmal auch richtig gestellt wird sind Schweden und die Niederlande auch fuer (radikale?) Aenderungen.

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stefan_sts 10.06.2014, 12:16
25. Zumindest wäre es mal ganz gut ,

wenn der neue EU-Kommissionspräsident mal aus einem Geberland kommen würde und nicht wieder aus Portugal , Spanien , Italien , Griechenland , Polen , Ungarn , baltische Staaten usw usw usw , denn dieser könnte eventuell ein wenig besser den Stimmungsumschwung in der Bevölkerung mit in die Entscheidungen über Transaktionen einbeziehen .

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toralf2010 10.06.2014, 12:16
26. O Gott sind Sie peinlich!

Zitat von matzi01
zwar will sie Junker genau so wenig wie jeder andere mit etwas Verstand aber jetzt ist sie nicht schuld wenn er nicht gewaehlt wird ... so kennen wir sie, eine echte Machtpolitikerin eben. Wozu so eine Stasi Ausbildung nicht alles taugt ...
Ich mag die Kanzlerin auch nicht! Aber jetzt wieder die Stasikeule rauszuholen zeigt von absoluten Minderwertigkeitskomplexen ihrerseits.

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franz.v.trotta 10.06.2014, 12:17
27. Also, jetzt hat sie ein Bravourstück abgeliefert!

Nicht schlecht, unsere Kanzlerin, hat sie sich doch beim Mini-Gipfel in Schweden, für Juncker stark gemacht. "Ich möchte ihn als EU-Kommissionspräsidenten." Niemand kann ihr also vorwerfen, dass sie nicht alles versucht hat, nicht mal Juncker selbst. Wenn Juncker - welches Unglück! - durchfällt, liegt das also offensichtlich nicht an der deutschen Kanzlerin, deren Einstellung zu Juncker zumindest den Deutschen hinlänglich bekannt ist. Wie die Sache auch ausgeht: Merkel ist wieder mal die Gewinnerin. Vielleicht kommt ja doch ihre Favoritin Lagarde auf den Thron.

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Zaziemetro 10.06.2014, 12:17
28. Wer hat das Sagen?

Zitat von Grosskotz
Warum dann ausgerechnet Frau Merkel einen solchen Mann zum Kommissionspräsidenten von Europa haben will , ist mir schleierhaft.
Will sie ja eigentlich gar nicht, das hat sie ja nach der Wahl deutlich zu verstehen gegeben. Frau Merkel ist aber eine Machtpolitikern, der es - wie schon Adenauer - egal ist, was sie gestern gesagt hat, Hauptsache sie kann sich ihre Machtposition erhalten (auch wenn sie nicht wirklich weiß, was sie damit eigentlich gestalten will).
Im Falle Junckers hat sie ihr Fähnlein recht schnell in den öffentlichen Wind gehängt, was aber nicht heißt, dass sie ihre Meinung wirklich geändert hätte. Für sie ist das bloß Taktik, um den Vorschlag Junckers in Hintertürgesprächen zu hintertreiben. Eine Erfolgsmeldung wurde ja schon lanciert: Junckers denke daran, auf die Kandidatur zu verzichten. Letztendlich wird sie irgendwann die Achseln zucken und sagen, leider sei es ihr nicht gelungen, Herrn Junckers dazu zu überreden, doch noch Kommissionspräsident zu werden.
Sie ist dann in D fein raus, hat den anderen 24 Staatschefs gezeigt, wer das Sagen in der EU hat und ihre drei Kumpane werden sich bei Gelegenheit erkenntlich zeigen (stimmst Du für mich, stimme ich für Dich).

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aku12 10.06.2014, 12:19
29. Einfache Lösung

Herr Juncker verzichtet. Gründe werden sich finden lassen. Und schon hat Frau Merkel ihr Ziel erreicht: Weder Schulz noch Juncker werden Präsident! Und dies trotz der enormen Unterstützung durch die Heuchlerin.

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