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Mini-Gipfel in Schweden: Merkel kann Juncker-Gegner nicht erweichen
AFP

Kanzlerin Merkel plädiert für Juncker als neuen EU-Kommissionspräsidenten, doch ihr Einsatz beim Mini-Gipfel in Schweden scheint nicht zu fruchten: Der britische Premier Cameron mauert.

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schwaebischehausfrau 10.06.2014, 12:43
50. Durchhalten, David Cameron..

David Cameron, Du bist die letzte Hoffnung für alle Europäer, die ein besseres Europa wollen - also weniger Filz, weniger Vettern-Wirtschaft, weniger Zentralismus, einen weniger aufgeblähtes EU-Budget und EU-Beamtenapparat und mehr Eigen-Initiative und Eigenverantwortung für die EU-Staaten. Laß Dich nicht erweichen...

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opinio... 10.06.2014, 12:44
51. Das Begreifen einer Situation braucht Zeit,

besonders bei den Briten, von denen sich immer noch viele für den Nabel der Welt halten.

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Liberalitärer 10.06.2014, 12:45
52. Europaweit

Zitat von eine-Meinung-unter-Vielen
... Erst läßt man Bürger bei einer europaweiten Wahl abstimmen und gaukelt Demokratie vor, wenn dann aber ein Mehrheitsbild aus den Wahlen erkennbar wird, das den eigenen Vorstellungen nicht so recht konveniert, dann möchte man dann doch lieber selber - also als Regierungschef bestimmen, wohin die Reise geht. Irgendwie hat das Gehabe etwas von einer Farce - oder etwa nicht?
Naja, es fängt es eben schon damit an, dass es keine europaweite Wahl gibt, sondern nationale Parteilisten nach nationalem Wahlrecht gewählt werden, die sich dann auf europäischer Ebene zu Fraktionen (nicht Parteien) zusammenschließen. Insofern ist nicht einmal klar, wer europaweit überhaupt die meisten Stimmen gewonnen hat. Ich glaube auch nicht, dass das überhaupt ermittelt wird. Wenn doch wäre ein Link interessant.

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j.vantast 10.06.2014, 12:46
53. Moment mal

Zitat von shiwe
Die üblichen "Experten" sind hier vereint und wieder bekommen die Briten schlechte Noten. Nur weil woanders ein anderes Europa vorstellbar ist als in Deutschland und einige Personalien, wie z.B. Juncker als ungeeignet und unfähig betrachtet werden, bedeutet das nicht, dass man, nach Meinung der deutschen Politiklandschaft, anti-europäisch ist. Die Einführung des Euro und Beitritt zu Schengen ist und war freiwillig, jede Staat kann für sich entscheiden. Auch eine Form der Demokratie die vielleicht woanders eine grössere Rolle spielt als in Deutschland.
Die Briten bekommen keine schlechten Noten weil sie sich für Änderungen einsetzen, sondern weil sie einen plumpen Erpressungsversuch starten. Wo kämen wir hin wenn jedes Mitglied auf diese Art seine Interessen durchsetzen wollte?
Eine EU, in der jedes Mitglied seine Interessen mit allen Mitteln durchsetzen will ist keine EU.
Natürlich, Änderungen an der EU-Struktur sind notwendig. Aber doch bitte demokratisch und nicht mit dem Ellenbogen und Fuss aufstampfen. Mitglied in der EU zu sein schafft nicht ausnahmslos nur Vorteile. Das sollte jedem klar sein. Aber entweder will man in der EU sein, dann muss man Kompromisse schliessen. Oder man will hauptsächlich die nationalen Interessen wahren, dann ist man in der EU falsch.

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maliperica 10.06.2014, 12:46
54. Metternich war der größte Europäer gel?

Zitat von taglöhner
Man sollte meinen, der Kommissionspräsident ist ein mit absolutistischen Vollmachten ausgestatteter Regent, so wie die Herren sich in die Hose machen. Es geht ihnen vor allem um eine Ohrfeige für das verhasste Parlament und eine symbolische Demütigung der Eurozone. Spalter und Bremser!
Und Herr Cameron sucht sich seinen neuen Metternich. Willkommen in die schöne Zeit der Märchen, der Prinzessinnen und Prinzen aus dem Wunderland wo sich nur noch arme Alice, Verzeihung, Angie, David und Co., zurecht finden.

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shiwe 10.06.2014, 12:47
55.

Schreiberling j.vantast scheint den Durchblick zu haben und erklärt, allzu ausführlich, was nun zu tun ist. Nur in einer Sache muss widersprochen werden, Cameron ist nicht der einzige Sprücheklopfer, diese Bezeichnung passt eigentlich auf alle Politiker, ob Britisch oder Deutsch, sonst würden sie etwas vernünftigeres nachgehen.

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kelukelu 10.06.2014, 12:47
56. Volkes-Wille

Zitat von volker_morales
Cameron wird sich seine Zustimmung mit weiteren finanziellen Zugeständnissen bezahlen lassen, ebenso wie alle anderen "Juncker-Kritiker". So sieht die destruktive Haltung der Briten seit Jahrzehnten aus. Zeit dass sie gehen, und mit ihnen alle anderen EU-Hasser.
Außerdem ist es vor allem Zeit, dass nicht nur Cameron das tut, was der Brite von Cameron will - sondern Merkel endlich das tut, was der Deutsche von Merkel will:
Kein Geld mehr für die EU,
Keine Haftung mehr des Bürgers für andere Staaten und Banken
EU auf eine Handelsunion zurückschrumpfen und die einzelnen Länder langsam und gesund zusammenwachsen lassen
Beseitigung der Fehler die Birne gemacht hat, soweit das geht.

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j.vantast 10.06.2014, 12:48
57. Na Hoppla

Zitat von schwaebischehausfrau
David Cameron, Du bist die letzte Hoffnung für alle Europäer, die ein besseres Europa wollen - also weniger Filz, weniger Vettern-Wirtschaft, weniger Zentralismus, einen weniger aufgeblähtes EU-Budget und EU-Beamtenapparat und mehr Eigen-Initiative und Eigenverantwortung für die EU-Staaten. Laß Dich nicht erweichen...
Weniger Filz? Weniger Vetternwirtschaft? Cameron wird doch nicht an dem Ast sägen auf dem er sitzt.
Also die Begeisterung für die englischen Forderungen in allen Ehren, aber man sollte da doch etwas realistischer sein.

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spiegelleser.78 10.06.2014, 12:48
58. wenn es nur die Briten wären...

könnte man das als typischen nationalen Brit-Egoismus abtun.
Aber dass mit Holland & Schweden zwei weitere der - wenigen - EU-Nettozahler Vorbehalte gegen Juncker haben, sollte dem deutschen Michel doch zu denken geben.
Will Deutschland sich nur noch mit Süd- und Osteuropäern in ein Boot setzen, welche in erster Linie das Ziel haben, möglichst viel Geld aus Brüssel abzuschöpfen?
Wer die Party bezahlt, ist ja hinlänglich bekannt. Aber wie bereits in vielen Kommentaren geschrieben, ist der Michel einfach zu doof, um sich dagegen zu wehren...

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fuenfringe 10.06.2014, 12:49
59. Cool!

Zitat von sysop
Juncker gilt Cameron und anderen Regierungschefs als zu proeuropäisch und als Gegner radikaler Reformen.
Der Kandidat für das Amt des EU Kommissionspräsidenten gilt als zu preuropäisch? Ja hat Cameron denn einen Vogel? Was sollte der denn sonst sein als proeuropäisch? "Der Kandidat für das Amt des Hasenzüchtervereins gilt als zu hasenzüchterfreundlich". Das ist doch bescheuert!

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