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Minister-Streit über Glyphosat: Chemie gestört
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Die EU-Staaten beraten am Montag über die Zukunft von Glysophat. In der Bundesregierung sorgt der Unkrautvernichter für Streit. Die zuständigen Minister werfen sich "Taktik" und "Ideologie" vor.

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prisma-4d 06.06.2016, 10:27
1. ...und warum nicht einfach ausprobieren?

Es gab Zeiten da wurde noch kein Glyphos-dings eingesetzt. Wenn das Zeug schädlich ist, dann einfach mal für 5 oder 10 Jahre verbieten. Wenn sich der Bienenbestand erhohlt, oder andere Faktoren besser werden.... das ist Glyphosat offensichtlich der Schuldige. Und wenn alles noch schlimmer wird (weil die Alternativen eingesetzt wurden) das ist das Zeug doch besser als sein Ruf.

Also einfach ausprobieren... oder ist es tatsächlich schon wieder "Alternativlos". Ach ja, ich hatte vergessen, das haben ja nicht wir zu entscheiden...

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granathos 06.06.2016, 10:28
2. man glaubt es nicht

was hat denn eine solche SUbstanz auf Spielplätze oder und unseren Feldern zu suchen? Ich esse überhaupt keine Backwaren mehr. Vielen Dank dafür, Herr Schmidt.

Wer sich den Anstieg der Krebserkrankungen in den letzten 20 Jahren anschaut, kann nur erschaudern.

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ash26e 06.06.2016, 10:32
3.

Von was faselt diese Frau denn? Frau Hendricks fällt immer öfter durch unqualifizierte Aussagen zu naturwissenschaftlichen Themen auf. soll das Lebensmittel jetzt aus einer gesunden Pflanze stammen und was ist das? oder soll das lebensmittel uns Verbraucher gesund machen? Was für Sprechblasen leistet sich Deutschland als Minister.

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rkinfo 06.06.2016, 10:35
4. Gefährliche Glyphosat - Strahlung ...

Das Mittel wird weltweit in großer Menge und vielen Anwendungen eingesetzt.
Ähnlich zu den 1.001 Untersuchungen zur Gefahr von Handystrahlung wird man immer Studien mit Auffälligkeiten finden - so die reine Mathematik der Statistik.

Gemäß Wikipedia sind sich weder nationale noch internationale Experten angesichts der Datenlage einig. Ähnlich zu Formaldehyd mit maximal 0,3 ml/m3 (Stand 2015) Zulässigkeit bedeuten Auffälligkeiten nicht, dass Substanzen mit Verdacht auf Krebserzeugung vom Markt weg müssen.
Bei 'sachgemäßer Anwendung' von Glyphosat liegt man deutlich unter den Schwellenwerten die auffällig sein könnten.

Es geht aber um Politik gegen die Landwirtschaft und dubiose Hinterleuten.

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noalk 06.06.2016, 10:43
5. Es ist wie immer

Die Entscheidung wird letztlich von Leuten getroffen, die von der Materie eigentlich keinen blassen Schimmer haben (frei nach Richard P. Feynman).

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stinkfisch1000 06.06.2016, 10:43
6.

Zitat von granathos
was hat denn eine solche SUbstanz auf Spielplätze oder und unseren Feldern zu suchen? Ich esse überhaupt keine Backwaren mehr. Vielen Dank dafür, Herr.....
Woher wissen Sie, dass es mehr Krebserkrankungen gibt? Dass mehr diagnostiziert wurden, muss nicht daran liegen, dass es mehr gibt? Es kann einfach daran liegen, dass man viele Krebserkranken früher nicht diagnostiziert wurden und es kann daran liegen, dass wir alle älter werden. Woher wissen Sie dass die Krebserkrankungen auf Glyphosat zurückgehen?

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frantonis 06.06.2016, 10:44
7. Alles wegen BAYER Leverkusen

Die Firma Bayer will Mosanto übernehmen. Deshalb ist es auch logisch, dass sich die CDU/CSU für das Mosanto-Produkt Glyphosat einsetzt. Schließlich haben die Monsanto-Lobbyisten auch die EU-Kommission überzeugen können. Nur das EU-Palament streubt sich, aber deshalb hat sie im Gegensatz zur EU_Kommission nur eine beschränkte Macht. Ob es nun Freikarten für ein BAYER-Leverkusen-Spiel gibt?

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Sprühregen 06.06.2016, 10:44
8.

Zitat von rkinfo
..... Es geht aber um Politik gegen die Landwirtschaft ...
ah, ich verstehe, es geht also nicht um irre Profite für Chemiekonzerne und vergiftete Böden und Menschen ... es geht gegen die Landwirtschaft....

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prisma-4d 06.06.2016, 10:46
9. ...oder doch Tschernobyl...

Zitat von granathos
was hat denn eine solche SUbstanz auf Spielplätze oder und unseren Feldern zu suchen? Ich esse überhaupt keine Backwaren mehr. Vielen Dank dafür, Herr Schmidt. Wer sich den Anstieg der Krebserkrankungen in den letzten 20 Jahren anschaut, kann nur erschaudern.
...und möglicherweise haben wir mehr Krebs, weil wir gesünder leben und damit nicht mehr vorher an den klassischen Herz-Kreislauf Erkrankungen leiden? Oder ist es doch der Feinstaub, oder die Asbest-Folgeerscheinungen, oder der Kunststoff-Verpackungswahn da wir zwischenzeitlich jeden Schluck Wasser aus einer PET-Flasche drinken, die wir den ganzen Tag mit uns rumtragen als würden wir Angst haben verdursten zu müssen. Das war vor 20 Jahren alles nocht nicht!

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