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Ministerpräsident Günther: "Ich gehöre nicht zu denen, denen besonders wichtig ist, w
Carsten Rehder / DPA

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fordert von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, "die Wählerschaft in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen". Ihm sei nicht wichtig, was aus Friedrich Merz werde.

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hausfeen 17.04.2019, 09:12
20. Günther hat Recht. Merz' Position ist nicht der Markenkern ...

... der Union. Kapitalismus schon, aber nicht die ungehemmte Variante des Raubtierkapitlismus. Alen Staat abschaffen, wo er beim Geldverdienen stört, Law and Order nur für die Massen, die Prekären, die Habenichtse, damit sie ja nur den Gierigen vom Leib bleiben.

Und hat man erst einmal so richtig Asche, da soll am auch moralisch verfehlen dürfen. Ungestraft natürlich. Aber eben auch wenig konserfativ.

Dafür gibt es eine Partei, die heiißt FDP.

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mostly_harmless 17.04.2019, 09:18
21.

Zitat von Palmstroem
Der konservative Flügel des CDU/CSU wollte ja Merkel weghaben, damit die Union wieder an die 40% führen. Leider unterlief ihnen dabei ein Denkfehler. Wenn die Zustimmung zur Kanzlerin doppelt so hoch ist wie zur Union, kann es nicht an ihr gelegen haben.
Jeder der fähig ist halbwegs logisch zu denken, weiss spätestens seit der Bayern-Wahl, dass ein Rechtskurs der Union zu Direktmandaten der Grünen führt.
Wenn der rechte Flügel der Union also einen grünen Kanzler will, dann immer voran mit Merz und Co, und immer voran mit AKKs Angebieder an den rechten Rand.

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kontra-aus-Wien 17.04.2019, 09:20
22. Günther ist ein Vertreter der CDU, der

ähnlich wie die Vorgänger von Kurz in Österreich die Partei ständig mit Appeasement nach links in den stetigen Abgrund führen. Spätestens seit der Migrationskrise und jetzt auch mit der Krise der Automobilindustrie, die auch Politikgemacht ist, kann das nicht mehr gut gehen.
Günther bzw. die CDU sollte sich ein Beispiel an Kurz nehmen, der die Umfragewerte der ÖVP von einst 20% stetig bis jetzt auf 34% geführt hat, was in Europa für ein bürgerliche Partei ziemlich einzigartig ist. Und zwar mit klaren Ansagen: Eindämmung der Migration, Förderung des Wirtschaftsstandortes, Abbau der Bürokratie, keine neue Schulden. Natürlich auch Klimaschutz, aber mit Augenmaß für die Arbeitsplätze.

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Paul G. 17.04.2019, 09:23
23. ....von unten nach oben fließt

Zitat von Chitta
Und Friedrich Merz als offensichtlicher Lobbyist der Finanzelite wird als Wirtschaftsminister dafür sorgen, dass das Geld noch schneller von unten nach oben fließt. Bei AKK hatte ich anfangs den Eindruck, sie sei sehr integer. Mittlerweile glaube ich, dass sie im weiter gefassten Sinne käuflich ist.
Ist das so? Wenn einer ein hohes Einkommen hat zählt er höhere Steuern und Sozialabgaben als jemand mit einem niedrigen Einkommen. 10% zahlen 90% der Einkommenssteuer. Für mich fließt das Geld andersrum.

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mirage122 17.04.2019, 09:30
24. Nun dreht schon jeder an der Schraube

Herr Günther soll zusehen, dass er in dem doch sehr schönen Bundesland Schleswig-Holstein seine Politik macht. Muss er jetzt schon Statements in Richtung Wahl abgeben? Ja, liebe CDU-Mitglieder: Ihr habt die Saarland-Annegret gewählt. Jetzt müsst ihr sehen, wie ihr damit zurecht kommt. Für eine eventuelle Kanzler-Kandidatin ist sie denkbar ungeeignet, da kann man noch so viel von allen Seiten an der Schraube drehen. Es reicht doch, wenn sie möglichst wenig von sich gibt und ausschließlich ihre Mitglieder bespaßt.

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albatrosmz 17.04.2019, 09:31
25.

Merz? Dann können wir gleich den Chef von BlackRock zum Kanzler wählen.

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n.a.i.s 17.04.2019, 09:32
26. Günther entlarvt sich selbst

mit diesen Aussagen. AKK soll sich also um die Wählerschaft kümmern? Das heißt aber zu aller erst, der Wählerschaft ein überzeugendes politisches Konzept vorzulegen. Dazu gehört sehr grosse Sachkenntnis, vorzugsweise durch eigene Erfahrungen, Überzeugungskraft und Stehvermögen. Und zwar das Stehvermögender ganzen Partei, also auch der Hälfte, die für Merz votierte.
Was dieser Günther da redet, ist das Gegenteil von der Betonung von Sachkompetenz. Mit um die Wählerschaft kümmern meint er populistisches "Auf's Maul schauen" und dann hinterher plappern. Mit diesem Interview ergreift er für Altmaier Partei, der aber wegen seiner geringen Sachkompetenz zu Recht in der Kritik steht. Günther führt derzeit in der CDU einen Lager-Wahlkampf, und das ist das Gegenteil von dem, was die CDU braucht.

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HolmWolln 17.04.2019, 09:35
27. Fast demokratisch, Herr Günther

Ihre Aussage wäre mit "AKK sollte das Land und seine Bürger in den Mittelpunkt stellen" oder "Wichtig ist was aus dem Land und uns Bürgern wird" verfassungskonform und demokratisch.
So ist ihre Aussage eine wohl unfreiwillige Exponierung der ursächlichen Probleme der Bundespolitik.
Klientelpolitik, ob diese nun Konzernen und Investoren/ Spekulanten dienlich ist oder nur einer Klientel von Parteigängern bedient ausschlisslich Partikularinteressen.
Ein Politikangebot an die Bürger des Landes muss zwangsläufig von einem breiten, auf die gesamte Bürgerschaft und Struktur des Staates zugeschnittenen Konzept getragen werden. Das selbstverständlich eigene Positionen hervorhebt. Doch die eigene Wählerschaft in den Fokus der Politik zu stellen, hat uns in der Vergangenheit - und Diese war deutlich weniger komplex als die Gegenwart, geschweige denn unsere Zukunft - keine guten Dienste geleistet.
Wie Heute deutlich wird.

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Paul G. 17.04.2019, 09:36
28. Er ist ganz einfach in der falschen Partei

Man kann ja der Meinung wie Herr Günther sein. Diejenigen die das sind, sind aber in der Regel Anhänger der SPD oder der Grünen. Ich lebe in SH und wähle nicht die CDU wegen Herrn Günther.

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man 17.04.2019, 09:38
29. Wählerschaft in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen

besser wäre es doch die Interessen der Wählerschaft umzusetzen. Da wäre uns viel erspart geblieben.

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