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Ministerrücktritte in Großbritannien: Wer geht, wenn Boris Johnson kommt?
AFP

Im Kabinett von Premier Boris Johnson arbeiten? Das können sich Justizminister Gauke und Finanzminister Hammond, nicht vorstellen. Sie sind wohl nicht die einzigen, die ihr Amt niederlegen werden.

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hallotach2000 21.07.2019, 12:58
1. Eigentlich lustig....

....daß derjenige, der populistisch den Brexit mit heraufbeschworen hat, diesen dann evtl. als Premierminister auch vollziehen muss. Kommt mir eher wie eine selbst auferlegte Strafe vor...

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j.a.j.kumar 21.07.2019, 13:01
2.

Meinetwegen sollen alle gehen.
Boris Johnson hat ja den Mist selbst (mit Lügen) eingebrockt.
Soll er gefälligst alleine ausbaden.
Viel Glück.

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Johannes60 21.07.2019, 13:09
3. Demokratie

Es ist schon faszinierend, dass jetzt die 160.000 Mitglieder der Partei quasi den Premierminister wählen. Eine Wahl des Premierministers im Parlament gibt es im Vereinigten Königreich nun mal nicht. Er/sie wird von der Königin ernannt, die traditionsgemäß den Führer der Mehrheitspartei ernennt.
Ist das Demokratie?

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bernteone 21.07.2019, 13:23
4. Die stehen wohl schon auf Boris

Liste . Wird auch nicht schwer sein einige Ministerposten neu zu besetzen , Kandidaten wird es genug geben . Wer weiß schon was wirklich passiert wenn GB ohne Vertrag ausscheidet , vielleicht wird alles gar nicht so schlimm wie die EU es immer darstellt und wenn doch kann sich der Herr Großmaul mal beweisen .

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Listkaefer 21.07.2019, 13:24
5. Es ist immer dasselbe, diese ...

... unfähigen, aber aus Wahlen hervorgegangenen Staatslenker richten ihre Länder zugrunde. Dabei erfinden sie äußere Feinde um ihr Versagen zu vertuschen. Und das Wahlvolk geht ihnen weiter auf den Leim. Wenn GB absackt, wird Johnson das der EU anlasten!

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DUWN01 21.07.2019, 13:26
6. Höchste Zeit für Rückgrad

Mir ist es unverständlich, wie heutzutage noch so viele Leute einem notorischen Lügner mit ebenso bekannten Wissenslücken hinterherlaufen können. Da wird es Zeit, Rückgrad zu beweisen und eventuelle Karriere der Vernunft zu opfern. Verantwortung für ein Land zu übernehmen, heißt, das Wohl von Land und Volk über das eigene zu stellen und zumindest Schaden abzuwenden. Die "Stimme des Volkes" aus einem überhasteten Abstimmungsergebnis über alles zu stellen, wenn man vorher den Leuten fast nur Lügen erzählt und Luftschlösser gebaut hat, hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Wir sollten in Deutschland sehr gut wissen, wie leicht Menschen manipulierbar sind, dass sie in Volksabstimmungen das gewünschte Ergebnis bringen und selbst zu totaler Zerstörung noch ja brüllen.
Schade ist dann allerdings, sollte Herr Johnson Erster Minister werden, nur noch willfährige Lakaien mit sehr beschränktem Denkvermögen in der Regierung sitzen und das Land ruinieren, wie das gerade in den USA passiert.
Bleibt zu hoffen, dass noch ein paar Abgeordnete das konservative Lager verlassen und vielleicht sogar eine andere Regierung zustande bringen.
Es gibt eben in GB auch viele verständige Leute, die sich nicht isolieren und mit uns weiter in einer europäischen Gemeinschaft leben wollen. Ich kenne einige davon und es wäre schlimm, würden wir alle sie einfach ihrem Schicksal in den Händen schrecklicher Leute überlassen. Für alle EU-Freunde im Vereinigten Königreich muss eine individuelle Tür in die EU offen bleiben, egal, was die Regierung macht. Gleichzeitig sollten wir allen Brexiteers eine vorhandene Staatsbürgerschaft in einem EU-Staat aberkennen und Eigentum einziehen. Die, die ihr Schäfchen im Trockenen haben, aber dem einfältigen Arbeiter in Mittel- und Nordengland von reichlich angestaubter, alter nationaler Größe vorschwärmen, müssen Konsequenzen tragen. Denn das, was Brexiteers überwiegend sagen, ist auch Volksverhetzung. (Frage mich aber, was ist das für ein Bildungssystem, was Leute generiert, die sich verhetzen lassen?)

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Papazaca 21.07.2019, 13:35
7. Harter Brexit, dann Neuwahlen?

Falls Boris den harten Brexit wirklich durchzieht hat er danach keine Mehrheit und es gibt Neuwahlen. Und danach sieht die Parteienlandschaft anders aus. Das gleiche kann uns nach dem Ende der GroKo auch blühen.

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Stereo_MCs 21.07.2019, 13:48
8.

Zitat von Johannes60
Es ist schon faszinierend, dass jetzt die 160.000 Mitglieder der Partei quasi den Premierminister wählen. Eine Wahl des Premierministers im Parlament gibt es im Vereinigten Königreich nun mal nicht. Er/sie wird von der Königin ernannt, die traditionsgemäß den Führer der Mehrheitspartei ernennt. Ist das Demokratie?
Mehr so Mittelalter Demokratie, ihr Mehrheitswahlrecht lässt grüßen.

Toll ist auch, dass jetzt ein neuer Premier eben nur von diesen 160.000 Tories gewählt wird,
wo diese Partei bei den letzen Wahlen gerade mal sagenhafte 9% bekommen hat. Ein Witz.

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frank.hensel 21.07.2019, 14:13
9.

Sorry, falsche Frage: Wer kommt, wenn Boris Johnson geht?

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