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Ministerrücktritte in Großbritannien: Wer geht, wenn Boris Johnson kommt?
AFP

Im Kabinett von Premier Boris Johnson arbeiten? Das können sich Justizminister Gauke und Finanzminister Hammond, nicht vorstellen. Sie sind wohl nicht die einzigen, die ihr Amt niederlegen werden.

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Wie__Bitte 21.07.2019, 14:27
10.

Zitat von Stereo_MCs
Mehr so Mittelalter Demokratie, ihr Mehrheitswahlrecht lässt grüßen. Toll ist auch, dass jetzt ein neuer Premier eben nur von diesen 160.000 Tories gewählt wird, wo diese Partei bei den letzen Wahlen gerade mal sagenhafte 9% bekommen hat. Ein Witz.
Die Tories bekamen in der letzten Wahl (2017) 42,4 % der Stimmen und Labour 40,0 %.

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johannmeier 21.07.2019, 14:40
11.

Zitat von Listkaefer
... unfähigen, aber aus Wahlen hervorgegangenen Staatslenker richten ihre Länder zugrunde. Dabei erfinden sie äußere Feinde um ihr Versagen zu vertuschen. Und das Wahlvolk geht ihnen weiter auf den Leim. Wenn GB absackt, wird Johnson das der EU anlasten!
..besser als unfaehige, die nicht gewaehlt wurden - das kennt man ja sehr gut in der EU.

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kuac 21.07.2019, 14:48
12.

„Wer geht, wenn Boris Johnson kommt?“
Ich frage mich eher, wer kommt, wenn Boris Johnson geht?

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Sinful 21.07.2019, 14:48
13. Ich verweise

auf die Bibel und dem Gleichnis vom verlorenen Sohn. Last die Briten gehen um sie später wieder versöhnlich in das Europäische Haus aufzunehmen. Die Tür immer ein bischen auflassen.

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neanderspezi 21.07.2019, 15:20
14. Wenn weitere Torys wegen Johnson abspringen, steht der Typ nackt da

Bei den Torys gibt es eine bedeutsame Zustimmungsrate dafür zu sorgen, der Einkommenssicherheit mit möglicher Verbesserung ihrer oligarchisch strukturierten Klientel politisch möglichst unauffällig nachzukommen. Dieser Boris Johnson hat das verinnerlicht und kann nun getrost auf seine Förderung durch die Parteimitglieder rechnen, wobei es ihm zusätzlich durch verschiedene Manöver zumindest pro forma gelungen ist, die breite Basis der gesamten Bevölkerung von seinen Bemühungen durch den Brexit das Wohlergehen ganz Britanniens sich zum Ziel gesetzt zu haben, weitestgehend zu täuschen. Inzwischen kann man erkennen, dass die Briten sich dieser Täuschung hinzugeben sich bereit zeigen, vielleicht hat so etwas wie ein entferntes Empire-Feeling sie zusätzlich dafür gewonnen. Der Schulterschluss mit den anderen Parteien scheint zumindest in dieser Angelegenheit kein großes Problem zu sein.

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howun 21.07.2019, 15:28
15.

Es wäre schon allerhand, wenn ein Premierminister, der nicht durch Parlamentswahlen legitimiert ist, den Brexit vollziehen sollte.

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capote 21.07.2019, 15:30
16. BJ ist der richtige Mann !

Bei May war die EU sich sicher, dass die nicht ohne Vertrag geht und endlos rumgeeiert wird, so konnte man der einen Vertrag aufzwingen, dass alles beim Alten bleibt, nur GB das Stimmrecht verliert. Bei BJ ist gar nichts sicher, der geht auch ohne Vertrag, also entweder man bewegt sich auf die Briten zu oder es gibt den ungeregelten Austritt, aber kein endloses Rumgeeiere mehr.

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s.l.bln 21.07.2019, 15:33
17. Schön...

Zitat von Wie__Bitte
Die Tories bekamen in der letzten Wahl (2017) 42,4 % der Stimmen und Labour 40,0 %.
...daß Sie es ansprechen.
Worauf der Forist wohl hinaus wollte, ist, daß die tories bei dieser Wahl nicht mit Johnson als Kandidat und damit zukünftig Premier angetreten sind. Niemand kann sagen, wieviele Stimmen sie mit dem eingefahren hätten und er wird wohl Premier werden, ohne sich den Bürgern zur Wahl gestellt zu haben.
Die Parteimitglieder dürften wohl kaum repräsentativ sein.

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Gwylim 21.07.2019, 15:37
18. Demokratie

Zitat von Johannes60
Es ist schon faszinierend, dass jetzt die 160.000 Mitglieder der Partei quasi den Premierminister wählen. Eine Wahl des Premierministers im Parlament gibt es im Vereinigten Königreich nun mal nicht. Er/sie wird von der Königin ernannt, die traditionsgemäß den Führer der Mehrheitspartei ernennt. Ist das Demokratie?
Manche sagen es ist die älteste moderne Demokratie der Welt und sogar ziemlich erfolgreich - Keine Diktatoren, keine verlorenen Kriege.
Ok, das Empire ist ihnen abhanden gekommen, aber ansonsten eine (bis jetzt) sehr stabile Demokratie.

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WolfThieme 21.07.2019, 16:13
19.

Zitat von frank.hensel
Sorry, falsche Frage: Wer kommt, wenn Boris Johnson geht?
Wenn Boris Johnson geht, kommt der gute alte Kneipenkumpel Nigel Farage. Das wird lustig! Darauf ein Guinness!

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