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Missbrauchsfall Lügde: NRW-Innenminister Reul kritisiert die Polizei
Federico Gambarini/ DPA

Der Missbrauchsfall in Lügde hat schweres Polizeiversagen offenbart. NRW-Innenminister Reul kritisiert im SPIEGEL die Arbeit der Beamten - und attestiert der Polizei "Nachholbedarf in Sachen Fehlerkultur".

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schwabenmaul 26.04.2019, 18:36
1. Beamte können Fehler machen soviel sie wollen...

es gibt keine spürbaren Konsequenzen.Leider.

Schwabenmaul

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TS_Alien 26.04.2019, 18:50
2.

Nach meinen Erfahrungen gibt die Polizei nur Fehler zu, die nicht mehr abgestritten oder vertuscht werden können. Alle anderen Fehler werden bestritten, mit abwegigen Erklärungen verharmlost oder durch Lügen aus der Welt geschafft. Das Wort Fehlerkultur kennt die Polizei nicht.

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jonath2010 26.04.2019, 19:11
3. Nichts für die Öffentlichkeit

Schon mal was von Fürsorgepflicht gegenüber den eigenen Beamten gehört, Herr Reul? Nicht gerade die feine Art, als oberster Dienstherr in aller Öffentlichkeit auf die eigenen Leute einzuprügeln. Das hätte man auch in internen Dienstbesprechungen erledigen können. Notfalls gibt es das beamtenrechtliche Instrument des Disziplinarverfahrens. Aber, wie gesagt, das geht die Öffentlichkeit nichts an.

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joana2 26.04.2019, 19:54
4.

Zitat von jonath2010
Schon mal was von Fürsorgepflicht gegenüber den eigenen Beamten gehört, Herr Reul? Nicht gerade die feine Art, als oberster Dienstherr in aller Öffentlichkeit auf die eigenen Leute einzuprügeln. Das hätte man auch in internen Dienstbesprechungen erledigen können. Notfalls gibt es das beamtenrechtliche Instrument des Disziplinarverfahrens. Aber, wie gesagt, das geht die Öffentlichkeit nichts an.
Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Die Polizei ist ein öffentlicher Dienst und kein Privatverein, bei dem man so etwas bei internen Besprechungen regeln kann. Das ist ja auch keine interne Angelegenheit und die Sache hat so unglaubliche Ausmaße angenommen, da müssen ernsthafte Konsequenzen für die Verantwortlichen folgen. Diese Leute müssen entlassen werden, sie sind absolut ungeeignet für den Polizeidienst. Es ist gut, dass der Innenminister sich nicht schützend vor diese Leute stellt, sonst wäre er auch nicht mehr glaubwürdig.

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markus.meiners 26.04.2019, 19:58
5. Zurücktreten!

Spätestens seit der Aussage von Herrn Reul, Gerichte sollten bei Urteilen das Rechtsempfinden der Bürger berücksichtigen, ist dieser Mann eines Innenministers nicht mehr würdig. Jetzt fällt er seinen eigenen Untergebenen in den Rücken... traurige Gestalt!

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telarien 26.04.2019, 20:04
6. Wozu sich bemühen?

Hier ging es doch nur um Belange von einfachen Bürgern. Da kann die Polizei doch mal Fünfe gerade sein lassen.
Es waren keine Wirtschaftsinteressen oder Managerboni in Gefahr.

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freigeistiger 26.04.2019, 21:54
7. Lehrer Reul hat gelernt

Hoffentlich hat Reul richtig dazugelernt, und nicht nur in diesem einzelnen Fall. Seit Jahrzehnten gibt es erhebliche fundierte Kritik am Gebaren von Polizistinnen und Polizisten. Die Kritik ist aber nicht so gut organisiert wie die Angaben von Polizistinnen und Polizisten, und deshalb weniger wirksam.. Ein Lehrer sollte Medienkompetenz haben, um sich selber ein kritisches Urteil bilden zu können. "Ich glaube was mir Polizisten erzählen.". Das ist einfältige Naivität. Er soll nicht glauben, sondern Leiten und Führen. Klassisches Polizisten-Beispiel: Im Prozess zu den G 20-Ausschreitungen in Hamburg zweifeln Richter die Angaben von Polizistinnen und Polizisten an, und führen jetzt eigene Ermittlungen durch. Die Angaben stammen von tagesschau.de und ndr.de vom 25.04.. Es ist der Standard. Blindes Vertrauen ist immer gefährlich, auch beim Polizistentrick.

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drent 27.04.2019, 07:59
8. Was für Vorgesetzte?

Wenn Ihre Untergebenen etwas richtig machen, stellen sie es Ergebnis Ihrer Führungsstärke dar. Wenn etwas falsch gemacht wird, können sie natürlich nichts dafür und treten nach unten.

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jürgen.neu 27.04.2019, 12:09
9. Ihr Artikel vom 14.3, 16:10 Suspendierung des Leiters

Könnten Sie bitte über den Stand der Suspendierung des ehemaligen Leiters der Ermittlungskommission berichten. Wurde inzwischen gegen diesen Beamten ein Strafverfahren eingeleitet?

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