Forum: Politik
Mitch McConnell: Mächtiger Republikaner-Chef verurteilt Trumps Kurs in Syrien scharf
Manuel Balce Ceneta/ AP

Die Kritik aus den eigenen Reihen war zuletzt deutlich - doch so schonungslos rechnete noch kein Top-Republikaner mit Donald Trump ab. Mitch McConnell bezeichnete dessen Syrien-Politik als "strategischen Alptraum".

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Jöel L. 19.10.2019, 05:08
1. Es weckt zaghafte Hoffnung

Dass sich in der US-Administration immer noch einige wenige Erwachsene mit Verstand befinden, die es sogar wagen, den Mund aufzumachen.

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sven2016 19.10.2019, 05:46
2. Es fehlt der Republikaner-übliche

Schlusssatz: Dennoch werde ich den gewählten Präsidenten weiter unterstützen, da er so viel für das amerikanische Volk erreicht hat.

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tomrobert 19.10.2019, 06:36
3. Das Ende der Regierung Trump naht

Die Worte aus den eigenen Reihen sind klar und deutlich intensive Absetzbewegungen. Dadurch bekommt das Impeachment eine neue Qualität

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kaffeemail 19.10.2019, 06:39
4. Deal

Mein Bauchgefühl sagt mir, der hat ein Deal mit Erdogan und Putin. Außenpolitik interessiert Trump nicht, deswegen tauscht er Einmischung zu seinen Gunsten in der US Wahl gegen Truppenabzug. Oder er sieht seine Felle durch die Amtsenthebung wegschwimmen und er will sein Trump Imperium in der Türkei und Russland sichern, da macht er was gewünscht wird. Für Trump ist es “strategisch brilliant”, private Vorteilsnahme mit populistischer Kriegsbeendigung zu begründen. Das er sich die IS ins Haus holt, sieht er nicht.

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tiger-li 19.10.2019, 06:48
5. Schon komisch

Bei all den anderen Böcken die Donald geschossen hat, (sind Ja derer viele) haben die übrigen Republikaner geschwiegen! Warum Begehren sie jetzt auf? Ich könnte mir gut vorstellen dass der Grund dafür nicht so sehr an dem Thema liegt sondern einfach daran liegt dass die Wahl näher kommt und die Umfragen schlechter werden....
Einige Republikaner sind also bereits in Panik Modus....

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g.eliot 19.10.2019, 06:49
6. Trumps Ziel: US Truppen heimzuholen

Die größte Provokation von Mitch McConnell ist, dass er seinen Kommentar auf Washington Post veröffentlicht hat, in einem von Trump am meisten verhassten Medium.

Zitat: "Trump verfolgt seit langem das Ziel, US-Truppen aus Auslandseinsätzen heimzuholen und die US-Beteiligung an 'endlosen Kriegen' zu beenden."

Ja, er "verfolgt" das Ziel, hat das bisher jedoch noch nirgends umgesetzt, nicht einmal in Afghanistan.
Statt in Syrien den ISIS zu bekämpfen, sind 2.000 Mann nach Saudi-Arabien geschickt worden, (weil die Saudis dafür zahlen). Wofür? Um am Jemen-Krieg teilzunehmen? Wo die US Airforce bisher eh schon den Saudis bei den Bombardierungen zwecks Treffsicherheit und Logistik helfen... Trotz einer Senats-Resolution, die ihm den Eisatz verbietet. Das toppt er also jetzt noch.

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hessejames 19.10.2019, 07:05
7. Berechtigte und wohlfeile Kritik

Man wird wohl in den nächsten Monaten verstärkt Kritik an Trump aus den republikanischen Reihen an Trump vernehmen - vor allem im außenpolitischen Bereich. Dies ist wohlkalkuliert. Nächstes Jahr steht ja nicht nur der Präsident zur Wahl sondern auch Senats- und Repräsentantenhaussitze. Die Kritik schwächt auf der einen Seite nicht die Wählerbasis von Trump - der ist die Außenpolitik ziemlich egal - sichert aber auf der anderen Seite traditionelle Republikanische Wählerstimmen die man zum Erhalt der zur Wahl stehenden Sitze benötigt. Insgesamt hat der Erhalt der Senatsmehrheit sowieso einen höheren Wert als die Präsidentschaft. Nur so lässt sich die ausbeuterische unternehmensfreundliche Politik aufrecht erhalten.

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susuki 19.10.2019, 07:09
8.

Konsequenterweise sollte überprüft werden ob das Handeln und Denken von Trump mit der Mitgliedschaft in der Republikanischen Partei vereinbar ist.

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Eva_ Baum 19.10.2019, 07:12
9. Das ist gut!

Vielleicht springen noch mehr Reparieren auf und es wird was mit dem Impeachment. Leider steht die Mehrheit immer noch hinter DT.

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