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Mitgliederbefragung: SPD-Basis stellt Parteispitze miserables Zeugnis aus

In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die mangelnde Glaubwürdigkeit angeprangert.

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knut beck 29.05.2010, 15:15
1. Tellerrand

Zitat von sysop
In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die mangelnde Glaubwürdigkeit angeprangert.

Hallo Genossen!

So weh es tut, ich muss Euch einen Satz ins Stammbuch schreiben:

Die SPD kommt aus dem Tief nur dann heraus, wenn sie den Mut hat, über den Tellerrand ihrer Basis hinauszuschauen.

Euer Knut

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Easyrider1958 29.05.2010, 15:16
2. Zurecht...

Zitat von sysop
In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die mangelnde Glaubwürdigkeit angeprangert.
siehe Hannelore Kraft in NRW...sie wird möglicherweise kein Wahlversprechen einhalten können...schaun wir mal...mit den Linken nicht, mit der CDU nicht, denn Rüttgers will MP bleiben und die FDP ziert sich...

Verstehe die Genossen gut....Randolf

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OlafKoeln 29.05.2010, 15:37
3. ...

Zitat von sysop
In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die mangelnde Glaubwürdigkeit angeprangert.
... es wird schwer sein, diese wiederzuerlangen ...

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Easyrider1958 29.05.2010, 17:03
4. Der Selbstbetrug der SPD ist jener...

Zitat von sysop
In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die mangelnde Glaubwürdigkeit angeprangert.
das sie zwar sagen, Deutschland muss wieder sozialer werden, denken und handeln aber wie der politische Gegner aus CDU/CSU und FDP. Dafür haben wir kein Geld..zu teuer...
Die Arbeitnehmervertreterpartei hat dagegen Verständnis, wenn Milliarden für die Rettung von Banken oder zur Stützung der Währung zur Verfügung gestellt werden...

Es fehlt der politische Mut..und der politische Wille, auch mit den Gegnern sich auseinander zu setzen und eine Zusammenarbeit mit der Partei der Linken ernsthaft zu prüfen...das tun sie nicht, sonst müßte die SPD sagen, um Wahlversprechen umsetzen zu können, müssen wir ernsthaft versuchen mit den Linken klare realitische Positionen zu erarbeiten. Das tun sie nicht. Insofern ist alles Heuchelei und reine Rhetorik. Die SPD ist im negativen Sinne zu konservativ, ihre Parteispitze, nicht die Basis und zu wenig bereit, Utopien zu entwickeln. Daran krankt Deutschland, zumindest die Arbeitnehmerschaft, die Rentner und die Almosemempfänger, so muss man Sie, weil sie so behandelt werden, nennen, HartzIV und Sozialhilfeempfänger.

Um angeblich die Wirtschaft zu stärken, zeigt man dagegen Entgegenkommen ungeahnten Ausmaßes...Steuersenkungen, Erleichterungen allerorten, Niedriglohnsektor, Zeitarbeit, anhebung des Renteneintrittsalters..auf 67..dabei finden 50jährige schon nichts mehr...kriegen alle mal Rente in Höhe der HartzIV Bezüge...Danke SPD....Du bleibst wahrlich deinen Traditionen treu und setzt Dich für die Schwachen ein....Toll.

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genugistgenug 29.05.2010, 17:29
5. unGlaubwürdigkeit

Zitat von sysop
In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die angeprangert.
jetzt haben es schon andere bemerkt - die SPD ist unglaubwürdig. Wir haben es nur im kleinen live mitbekommen, immerhin ist bei uns ein stellv. Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion involviert.

Am 13.November 2009 hat dieser Herr seine Hilfe in Sachen ARGE, Leistungsverweigerung, Notstand, verweigerte medizinische Versorgung eines Diabetikers, Nahrungsmangel, usw.
für die kommende Woche per Fax zugesagt - inzwischen ist der Mai 2010 vorbei. Wir warten weiter auf einen Anruf.
Es gab einige Anrufe von uns, doch die endeten mit 'wir leiten es nach Berlin weiter' und dort 'ist im Moment nicht da'.
Andere Abgeordnete haben auch an ihn weitergeleitet und dort hatte er ebenfalls zugesagt, Hilfe zu leisten.

Deatils und Fax auf
www./kassensturz-jetzt.de/rueckmeldhilferuf.htm

Die SPD ist so glaubwürdig wie ihre Chefs - die Rückschlüsse kann jeder selbst ziehen. Wie war das mit dem Fisch und dem Kopf?

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thafaker 29.05.2010, 17:35
6. das wird schon wieder

Die Sozialdemokraten müssen zu sich selbst finden. Aber ich bin der Überzeugung das die Sozialdemokraten das schaffen. Das wäre nicht das erstemal in ihrer Geschichte. Aber das dauert seine Zeit, da ist in den letzten 10 Jahren einiges schief gelaufen.

Vor allem fehlt das klare Profil einer linken und modernen Volkspartei mit entsprechenden Visionen wie zukünftig das Land zu unser allem Vorteil gestaltet werden kann . Das ist mir insbesondere im letzten Bundestagswahlkampf aufgefallen. So konzeptionslos hatte ich die Partei noch nie gesehen.

Zudem muss die Partei die Deutungshoheit über das was eigentlich links ist zurückerlangen. Und das bedeutet halt nicht nur einfach wie bei den Linken Verteilung von oben nach unten und damit sind alle Probleme gelöst. Und wenn ich mir das Verhältnis der Linkspartei zu Diktaturen wie der ehemaligen DDR anschaue und damit eigentlich die Freiheit, eine eigenlich ureigenste Forderung der politischen Linke, damit mit Füßen getreten wird, sehe ich hier die SPD in der Pflicht.

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ernstjüngerfan 29.05.2010, 17:45
7. Mangelnde Glaubwürdigkeit

Zitat von sysop
In den Umfragen legt die SPD zu - doch die Basis geht mit der Parteiführung hart ins Gericht. Bei einer Befragung der Ortsvereine wurde nach SPIEGEL-Informationen vor allem die mangelnde Glaubwürdigkeit angeprangert.
Mangelnde Glaubwürdigkeit. Fällt denen das erst jetzt auf? Das kennt man doch schon seit Ypsilanti.

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Der_Patte 29.05.2010, 17:58
8. Tja...

...in der SPD ist die Basis bereits der natürliche Feind der Parteiführung. Wie ekelhaft muss man sich als Basis-Mitglied vorkommen?

So denkt übrigens Hannelore Kraft über Basis an sich (in diesem Falle ihrer ungeliebten "Bruderpartei", aber das kann mit Sicherheit auch auf ihre eigene Partei übertragen), diesen Satz sollte sich die SPD-Basis gut merken und bei der nächsten Wahl die Kraft zum Teufel jagen:

"Auch will Kraft prüfen, ob die Linke willens ist, sich in der Regierung an parlamentarische Verfahren zu halten. Sie und ihre sieben Mitstreiter des Sondierungsteams haben die Sorge, dass sich der potentielle Partner in einer Koalition sein Abstimmungsverhalten von der Basis diktieren lassen könnte." (Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutsc...695731,00.html)

Tja, wo kämen wir hin, wenn die Basis immer alles absegnen müsste? Wir kämen doch glatt in "Teufels Küche": manche nennen es auch Demokratie, die Herrschaft des Volkes...

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pbischoff 29.05.2010, 18:16
9. SPD- Parteispitze

Die heutige SPD hat sich in ihrer Parteispitze und der BT-LT-Fraktionen schon lange meilenweit von der Basis entfernt und lebt trotz aller Lippenbekenntnissen in einem umnebelten Elfenbeinturm. Die SPD hat sich Schröder unterworfen und ist Struck mit seinem blödsinnigen Spruch von der Sicherheitsverteidigung am Hindukusch ohne zu überlegen auf den Leim gegangen. Genauso gedankenlos lehnt sie jetzt eine Zusammenarbeit mit der Linken ab, angeblich sind die ja nicht regierungsfähig. Kleine Frage, warens denn die Grünen? Die SPD macht den gleichen Fehler wie 1918 - 1933 in dem sie wieder die Zusammenarbeit mit anderen Linksparteien ablehnt.
Das hat damals erst die Nazis mit Hitler möglich gemacht.
Meiner Meinung nach vertreten die Linken heute die Soziale Demokratie glaubhafter als das SPD- Original.

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