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Mitgliedervotum: Berliner CDU stimmt gegen die Ehe für alle
AP

Das Thema Homo-Ehe ist in der Union umstritten - im Berliner Landesverband sollte eine Abstimmung Klarheit bringen. Nun hat sich eine Mehrheit gegen eine Gleichstellung ausgesprochen.

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caro1234 24.07.2015, 16:46
1. dann halt anders herum

Wir entrechten Ehepartner/innen;
keine Rentenansprüche mehr,
keine Hinterbliebenenversorgung
keine Krankenkassenmitversicherung,
kein Steuervorteile

auch gut, gesellschaft wäre das eh die moderner Variante. Aber gegen die Gleichberechtigung zu stimmt, ist ein Verstoß gegen das AGG ...

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transparenz_&_Anti-Korrup 24.07.2015, 16:53
2. Alle Menschen sind gleich

Anscheinend sind bei der CDU einige Menschen gleicher.
Vielleicht muss man sich auch noch was für die verheirateten Rentner ohne Kinder und die alleinerziehenden Haushalte einfallen lassen, die passen ja irgendwie auch nicht ins Familienbild der Christlichen Parteien.

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daniel1991 24.07.2015, 16:59
3. Armutszeugnis

Ich finde es traurig, dass in der heutigen Zeit wirklich noch eine ablehnende Haltung existiert. Spätestens nach Irland und den USA sollte doch jedem Politiker klar sein, dass diese Einstellung keinesfalls eine neue Legislaturperiode standhalten kann. Deutschland möchte die Homo-Ehe, ein beachtlicher Teil der CDU und CSU möchte die Homo-Ehe, aber die Kanzlerin lehnt mit der sehr fundierten Begründung "Es passt einfach nicht in das traditionelle Familienbild" ab.

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säkularist 24.07.2015, 16:59
4. Prophezeiung

Als nächstes kommt dann die Ehe zu dritt, oder zu viert, oder sonstwas.
Denn auch drei Menschen können sich lieben und füreinander dasein wollen.
Wer das nicht einsieht ist ein rückständiger Hinterwäldler.

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1234.5 24.07.2015, 17:02
5.

Ja und? Wenn ich in der NPD Nachfrage ob sie gegen Flüchtlinge sind werden auch die meisten mit JA antworten. Wenn ich bei den Grünen Nachfrage ob sie gegen Fracking wird die deutliche Mehrheit nein sagen. Ich finde 45% noch ziemlich gering und eher ein Indiz dafür dass wenn alle Bundesbürger abstimmen düften ein deutliches JA für die Gleichstellung herauskommt.

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orthonormalbürger 24.07.2015, 17:07
6. entscheidend,

ist hier leider der Satz " Sie will erst handeln, wenn das Bundesverfassungsgericht eine Korrektur der bestehenden Rechtslage erzwingt." Das Bundesverfassungsgericht ist das einzige kritische Organ das es noch gibt, man kann nur hoffen das neben NSA Affäre, Betreuungsgeld auch hier langsam die Sache ins rollen kommt.

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hrup 24.07.2015, 17:08
7. Es geht nicht um gleiche Rechte für alle Menschen

Die Privilegien der Ehe sollen auf Homosexuelle ausgedehnt werden. Dies ist gegenüber Singles nicht gerecht.

Ziel muss es sein alle Menschen gerecht zu behandeln und nicht Partnerschaften zu privilegieren.

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hubertrudnick1 24.07.2015, 17:10
8. Berliner CDU

Wie lächerlich das alles klingt, da wollen paar Leute über die Geschicke vieler anderen entscheiden, wenn man mal hinschaut, so sind es doch nur ein ganz kleiner Bruchteil von der Anzahl der Berliner Bürger.
Kann sich eine Bevölkerung von so einer kleinen Gruppe vorschreiben lassen, wie man leben will?
Auch wenn wir einen Parteiensystem haben, die mit an der Meinungsbildung tätig ist, aber nur mit und nicht die alleinbestimmende, die vorgibt was gut und nichtgewollt ist.

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yvowald@freenet.de 24.07.2015, 17:12
9. Besserstellung von Eltern bzw. Müttern mit Kind(ern).

Zur Gleichstellung sämtlicher Partnerschaften gehört auch die Abschaffung des sogenannten "Ehegattensplitting", das verheiratete Paare - insbesondere diejenigen mit höheren Einkommen - gegenüber nicht-verheirateten Paaren besserstellt.
Stattdessen sollten alle diejenigen, die Kinder erziehen - gleich ob verheiratet oder in sonstigen Partnerschaften lebend oder allein erziehend - finanziell deutlich besser gestellt werden, ähnlich wie etwa in Frankreich.
Wenn Eltern bzw. Mütter mit Kindern gegenüber Kinderlosen stets Nachteile verspüren, werden sich künftig noch weniger junge Leute für eigene Kinder entscheiden.
Kein Wunder!

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