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Mitt Romney attackiert Donald Trump: "Defizite des Amtsinhabers eklatant"
REUTERS

Der neu gewählte republikanische Senator aus Utah, Mitt Romney, geht den US-Präsidenten frontal an: Seine Ziele seien nicht unklug, aber mit seinem Verhalten werde Donald Trump dem Amt nicht gerecht.

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bogedain 02.01.2019, 13:08
1. Mutige Aussagen

Damit verspiel Romney seine Chancen in Washington,aber vielleicht denkt er ja weiter.Jedenfalls freut es einen,solche Stimmen aus der Reihen der Republikaner zu hören.Amerika ist noch nicht verloren.

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b1964 02.01.2019, 13:16
2. Und was wird es ändern?

Dieser Herr Romney ist völlig unglaubwürdig, weil er zu lange ein Gefolgsmann von Trump war. Ich bleibe dabei: Ein politisches System, dass die Wahl von Trump zum Präsidenten ermöglicht und dass, nachdem dieser Fehler ja offenkundig ist, nicht in der Lage ist, den Fehler auf verfassungskonforme Weise zu beheben, ist krank, kaputt, untauglich. Da lobe ich mir die Parteiendemokratie des Grundgesetzes und seine Institutionen. Diese hat uns (jedenfalls bisher) von solchen Zuständen bewahrt. Ein "Trump" würde sich als Bundeskanzlei hier nicht im Amt halten können. Doch die Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste: Wir sollten die Regeln des Grundgesetzes frühzeitig und unter dem Eindruck des wachsenden Rechts-Populismus daraufhin überprüfen und ggf. verbessern, dass sie autoritätre, undemokratische, zumindest völlig inkompetente Bundeskanzler und Regierungen nicht ermöglicht.

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deus_ex_machina 02.01.2019, 13:17
3.

Da möchte sich offenbar jemand als Gegenkandidat der Republikaner ins Gespräch bringen und deutlich gegen Trump positionieren.
Das wird allerdings kaum etwas nützen. Die Tatsache, dass Trump bei allem Irrsinn felsenfest auf die Unterstützung der Republikaner bauen kann, zeigt deutlich, dass seine Ansichten und auch sein Verhalten innerhalb dieser Partei deutlich eher Mainstream als Extrem sind. Bei der Basis ist das noch deutlich stärker der Fall.
Mit seiner Position könnte Romney also bestenfalls jene paar Republikaner hinter sich scharen, die Trump eher reserviert gegenüber stehen. Bei den Wählern entspräche das einem Teil der Wechselwähler.
Also: ein schönes Statement, aber mit denen ist kein Staat zu machen.

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dirk.resuehr 02.01.2019, 13:23
4. Führung

durch USA, bitte nicht derzeit, was da hochgekommen ist, erschreckt jeden Menschen, der im Geiste von Liberalität, Toleranz, Demokratie
und den berühmten "Werten" erzogen und aufgewachsen ist. Die USA sind derzeit ein Schlag ins Gesicht oder ein Tiefschlag, unwürdig in allen Teilen. Sie stehen insgesamt auf dem Prüfstand, was lassen die alles zu?

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sanfernando 02.01.2019, 13:24
5. Man kann nur hoffen,...

...dass die mutigen Äusserungen Romneys auch andere republikanischen Abgeordnete veranlasst, sich nicht länger zu ducken und zu ihren Ansichten zu stehen

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ad2 02.01.2019, 13:27
6. Gut dass sich vernünftige Republikaner abgrenzen

Auch die Republikaner müssen sich neu erfinden… Trump ist letztlich ein parteiloser Populist, der sich die Republikaner als Zugpferd gesucht hat und sowohl "seine" Partei als auch das ganze Land wie ein Parasit von innen her aussagt und mit Hass durchtränkt.
Ich finde solche Worte von Mitt Romney ermutigend. Und vielleicht tritt ja doch ein anderer Präsidentschaftsbewerber bei den Republikanern an, wenn Müller seine Arbeit gut macht… es sind ja noch fast 2 Jahre und die Hoffnung stirbt bekanntlich erts zuletzt.

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Atheist_Crusader 02.01.2019, 13:27
7.

Zitat von bogedain
Damit verspiel Romney seine Chancen in Washington,aber vielleicht denkt er ja weiter.Jedenfalls freut es einen,solche Stimmen aus der Reihen der Republikaner zu hören.Amerika ist noch nicht verloren.
Vielleicht Washington, Hauptstadt von Trumpistan.
Aber Washington, Hauptstadt der USA? Nicht unbedingt.

Ich hab das schon an anderer Stelle gesagt: normalerweise ist es Tradition bei US-Parteien den Amtsinhaber der eigenen Partei auch bei der Wiederwahl zu unterstützen. Aber - mal abgesehen davon, dass die politische Tradition in den letzten Jahren ermordet und in einem namenlosen Grab verscharrt wurde - in diesem Fall dürfte es so einige Republikaner geben die entweder Trumps Schwäche und Unbeliebtheit ausnutzen oder sich um ihres Landes oder ihrer Partei willen zum Handeln getrieben sehen und Trump um die Spitzenkandidatur seiner Partei herausfordern.
Könnte gut sein, dass sich Romney hier schonmal in Position bringt. Oder dass andere das als Startschuss sehen um eben dies zu tun.

Die alten Regeln gelten nicht mehr.

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volker_morales 02.01.2019, 13:27
8. Sorry, aber

die politische Kaste hat offenbar immer noch nicht verstanden, warum Trump überhaupt gewinnen konnte. Nicht Trump, sondern die Ignoranz der etablierten Kräfte macht macht mir wirklich Angst. Die Auswirkungen sehen wir leider mittlerweile in Staaten wie Brasilien, Polen, Türkei, Russland, China, um nur mal die größeren Staaten zu nennen.

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Francois S. 02.01.2019, 13:28
9. Trump hat Teile der Mittelschicht für die Republikaner zurückgeholt

die Romney mit seinem "49%" Kommentar in 2014 verscheucht hat. Damals wurde Romney hier heftig kritisiert, und nicht nur dafür. Sollte er aber noch ein paar anti-Trump Kommentare von sich geben dann gibts natürlich die 180° Wende in der Berichterstattung und er bekommt von den üblichen Verdächtigen ein Heiligenschein wie es seinerzeit mit John McCain geschah.

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