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Modellstadt der SPD: Die Tragödie von Freital
AP

Freital steht heute für braune Hetze gegen Flüchtlinge. Dabei entstand der sächsische Ort einst als linkes Gemeinschaftsmodell in der kapitalistischen Weimarer Republik. Ein Lehrstück über die Tragödien der großen Ideologien.

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helianthe 27.06.2015, 22:24
170. josho

so ist es, und darüber braucht man sich nicht zu wundern.Wenn man dem Missbrauch von Asyl nicht konsequent entgegenwirkt!!

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petrasha 27.06.2015, 22:28
171. Freital kann überall sein

wen interessiert die history dieser Stadt? aber für die Bewohner ist natürlich wichtig, was aus ihrer Stadt wird. warum ist man sofort in einer braunen Schublade, wenn man Mengen von Zuwanderern in seiner Umgebung kritisch beäugt? darf man noch eigene Meinungen vertreten?

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NauMax 27.06.2015, 22:29
172.

Zitat von mikesehr
Die Leute haben zurecht Angst vor Überfremdung und deren unkalkulierbaren Kosten. Wieviele der in den letzten zehn Jahre eigewanderten Personen hat den eine reguläre Beschaftigung? Wie viele Familienmitglieder wurden nachgeholt? Wieviele von denen arbeiten? Wieviele kassieren soziale Leistungen? Zahlen tut's der Steuerzahler auf Kosten seiner Rente......
unkalkulierbare Kosten würde das Alternativkonzept der Braunen verursachen: Alles leugnen, es gibt keinen Fachkräftemangel, keinen demografischen Wandel und die Renten können auch wieder steigen, wenn die ganzen Ausländer weg sind... Ich will in keinem Land leben, in denen der Altersdurchschnitt über 60 beträgt - nur steuern wir ohne Zuwanderung genau dort hint!

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LouisWu 27.06.2015, 22:31
173.

Zitat von bellfleurisse
und was meinen Sie mit dieser Aussage? Sozial schlecht gestellte treten auf noch schlechter gestellte?
Nein, sozial schlecht gestellt Deutsche werden sich auf niedrigere Unterstützung einstellen müssen durch die illegale Einwanderung. Man kann einen EUR nur einmal ausgeben...

"..Die Länder fordern nach Angaben aus Verhandlungskreisen vom Bund mehr als fünf Milliarden Euro zur Entlastung bei den Unterbringungskosten. Pro Asylbewerber würden Kosten von etwa 12.500 Euro veranschlagt. Bei in diesem Jahr von den Ländern erwarteten 450.000 Asylbewerbern würde dies bei voller Übernahme der Kosten Zahlungen des Bundes von 5,6 Milliarden Euro bedeuten..."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-bund-verdoppelt-soforthilfe-auf-eine-milliarde-euro-a-1038426.html

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NauMax 27.06.2015, 22:35
174.

Zitat von vorderwahl,während...
die DDR ist mal wieder schuld. Ist noch nie jemand auf die Idee gekommen, dass das vielleicht auch mit Kapitalismus zu tun haben könnte.
Dann müsste es im Westen aber noch viel heftigere Proteste geben, denn schließlich war dieser 40 Jahre länger "kapitalistisch". Nur kommen bei denen zu Demos von Bewegungen wie Pegida selten mehr als ein paar hundert Menschen, während in Dresden gleich mal zehntausende gegen "Überfremdung" auf die Straße gehen - in dem Bundesland mit dem geringsten Ausländeranteil. Kurzform: Man kann dem Kapitalismus an vielerlei Dinge die Schuld geben, Ausländerhass war aber nie ein Metier der Kapitalisten

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pm22 27.06.2015, 22:35
175.

in einem Land wo Schuldenprobleme mit noch mehr Schulden/Schuldenhaftung und Integrationsprobleme mit noch mehr Zuwanderung/Asylmissbrauch gelöst werden, wo Medien und Parteiobere ganz dreist Tatsachen verdrehen und dem Volk oder der Parteibasis die Ideologiebrille aufzwingen, in so einem Land ist man von Meinungsdiktatur ala DDR nicht mehr weit entfernt. Leider funktioniert dieses Prinzip in unserer Gesellschaft bestens und genau diese Tatsache ermuntert die Politik zu einer "weiter so" Haltung, unterstützt von Ländern welche Deutschland und Europa langfristig schwächen wollen. In Freital ist die Willkommenskultur scheinbar kein Automatismus, haben hier die Einheitsmedien versagt?

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LouisWu 27.06.2015, 22:37
176.

Zitat von bellfleurisse
Ich schätze, im Artikel steht unter anderem, dass im WKI, dann wieder im WKII das Wort genutzt wurde (in einem anderen Kontext) und zuletzt von den "68ern". Letztere sind als Nutzer bekannt geworden, die vorher genannten Zusammenhänge erinnert niemand. Oder, Moment, vielleicht doch. AFD und PEGIDA wissen ja, warum sie es nutzen... Oder was wollten Sie sagen?..
Ich wollte damit sagen, dass ihre Aussage falsch war. Das Wort "Lügenpresse" stammt nicht aus der Zeit der Auseinandersetzung von Springer mit den 68ern.
Ebenso wie Ihre Aussage falsch war, dass kein Anstieg der Kriminalität bei Anwesenheit von Asylbewerberheimen besteht, und das dieses erwiesen sei.

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analyse 27.06.2015, 22:40
177. Das kann man der SPD nun wirklich nicht anlasten,

zumal sie sich mit dem Godesberger Programm,vom Sozialismus alter Prägung verabschiedet hat! Im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung,hat sich nicht die CDU (sie hat mit der christlichen Soziallehre einen sozialen Kern) der SPD genähert,sondern die SPD mehr und mehr der CDU, und ist damit wählbar geworden, In der Wirtschaftskompetenz gibt es allerdings noch Defizite !

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helianthe 27.06.2015, 22:47
178. bellfleurisse

Ich habe es schon verstanden, dass bellfleurisse ein KunstWort ist.Hört sich auch so an.Dann mal zu ihrem Textvetständnis:WARUM VERLIERERN DIE FLÜCHTLINGE IHRE PÄSSE UND NICHT IHR Handy?Warum zeugt man noch schnell paar Kinder bevor man sich ins Boot nach Europa setzt?Warum investieren junge gesunde Männer das Geld nicht in ihrem Land und versuchen da was zu verändern?ich vertraue mal ganz auf ihr TextVerständnis und hoffe sie können mir diese konkreten Fragen beantworten.Sie kennen sich doch anscheinend gut aus!

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Meisenresidenz 27.06.2015, 22:49
179.

Zitat von muttisbester
in ostdeutschland kann man beoobachten was passiert, wenn eine Gesellschaft radikal umstrukturiert wird. die "wende" von 1990 hat dem Osten seine Jugend genommen - sie ist schlicht abgewandert. die harten nachwendejahre, die entbehrungen und die soziale auslese haben die menschen verbittert. und auch heute leben die wenigsten richtig gut und sorgenfrei. und jetzt kommen ausländer, die es sich scheinbar recht einfach machen. die ebenso viel geld bekommen, wie viele rentner und hartz4 empfänger. der osten hat seine eigene jugend verloren, und bekommt jetzt wildfremde ausländer, mit einer "verrückten" religion (im atheistischen Osten)? wie viel verständnis erwartet die politik von den einheimischen? sehen sie nach Osteuropa, dort ist ähnlich viel hass und wut auf asylbewerber wie in ostdeutschland zu vernehmen - stichwort ungarn, Tschechische Republik, polen.... Die politiker sollten es sich nicht zu einfach machen. Für "fremdenhass" ist in ärmeren Gesellschaften ein nährboden vorhanden - überall und schon immer. im libanon oder in der türkei werden die flüchtlinge einfach viel schlechter behandelt, ausgebeutet als die einheimischen, deshalb gibt es dort noch nicht so viel offensichtlichen hass. Und in reichen gegenden sind die menschen halt meistens entspannter, weil die armen asylanten sehr viel weiter unten auf der leiter stehen (bis auf hamburg harvestehude). Erst wenn die reichen im westen auch geld verlieren und ihre heile welt bedroht ist, werden sie die vermeintlichen fremdenfeinde aus dem osten verstehen. Rassismus ist ekelhaft, keine frage. Nur sollte es sich die politik und die politikwissenschaft es sich nicht zu einfach machen. der restbevölkerung ost fehlt nämlich eine ganze generation - die ist jetzt im westen. Und wenn im westen eine ähnliche bevölkerungs-wirtschafts- und sozialstruktur vorhanden wäre, würde sich die antiasylstimmung kaum von der des ostens unterscheiden.
Sehr gut beschrieben.

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