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Moderne Sexualkunde: Oralsex für den Siebtklässler

In ihrem Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen, greift die Sexualpädagogik zu ungewöhnlichen Methoden: Die Fachleute empfehlen für den Unterricht die Beschäftigung mit Vibrator, Handschellen und Lederpeitsche.

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heyheymymy 28.10.2014, 16:41
100. @70 Monsterwelle

"50.000 Jahre soziale Entwicklung des Menschen über die Familie sollen ersetzt werden. Na dann viel Spaß."

Wer sagt denn, dass die soziale Entwicklung des Menschen im letzten Jahrhundert abgeschlossen war?

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tuewasduwillst 28.10.2014, 16:42
101.

Zitat von freiheitsglocke
Ich glaube, Sie unterschötzen da die Siebtklässler ein wenig. Wollen Sie die sexuelle Aufklärung wirklich der Pornoindustrie überlassen?
wollen sie das einer politisch unterwanderten staatlichen institution ueberlassen? der staat soll sich auf grundlegende aufklaerung beschraenken und sich sonst aus dem leben der menschen heraushalten.

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der_rookie 28.10.2014, 16:43
102. Hm

"In ihrem Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen..."

Ersetzen bedeutet "das Alte wegnehmen und etwas Anderes an stattdessen verwenden". Es bedeutet nicht "zusätzlich zum Alten etwas Weiteres anbieten" Wieso darf das traditionelle Familienbild nicht einmal als eine Option bestehen bleiben

BTW: Haben sich eigentlich diese "Sexualkundefachleute" einmal mit den "Terrorismusfachleuten" unterhalten? In jeder Analyse die ich zum IS und den "modernen Gotteskriegern" lese, lese ich dass sich die aus der Schar der verunsicherten Jugend rekruitiert und die unsere Welt als zu dekadent empfinden. Aus dieser Sicht frage ich mich schon was wir mit Sexualkundeunterricht bezwecken wollen. Meines Erachtens ist MUSS:
Schüler sollen rechtzeitig vor dem ersten Mal etwas über Schwangerschaft, Verhütung, etc. lernen. Analog über sexuell übertragbare Krankheiten und deren Prävention. SCHÖN ware es, wenn sie darüber lernen, dass sexuelle Neigungen verschieden sein mögen (ähnlich wie Hautfarbe, Geschlecht, Alter, etc.) und wir was Toleranz in diesem Zusammenhang bedeutet.
UNNÖTIG ist es sexuelle Praktiken im Detail zu besprechen. Das ist doch der Reiz der Jugend diese herauszufinden - und das hat in den letzten Jahrtausenden auch ohne Lehrplan funktioniert. Wenn noch Zeit übrig ist, dann sollte die Schule heutigen schülern lieber beibringen wie man mit Geld umgeht. Das taucht in fast keinem Bundesland im Lehrplan auf.

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haraldhenn 28.10.2014, 16:43
103.

Solange diese Dinge nur von einigen quergekaemmten Professoren und schmierigen Broschüren unters Jungvolk getragen wird, geht es ja noch. Problematisch wird es, wenn die Oeffentlich-Rechtlichen ihrer Sucht Qotenerfolgen gaenzlich erliegen und das Thema für sich entdecken. Das Projekt "Jugendkanal" ist zum Glück vom Tisch, aber es gibt ja Sendegefaesse aus den 60ern, die in Strategiepapieren wiederentdeckt werden koennten. Zum Beispiel "zehn Minuten mit Adalbert Dickhut". Der Mann, ein viril-drahtiger Turnmeister, gab gymnastische Tipps fuer Zuschaeuer, die gewillt waren, zwischen Nierentisch und Cocktailsessel Spagat, Liegestuetz oder Rumpfbeuge zu praktizieren. Da fehlen eigentlich nur ein softer Dreh an der paedagogischen Stellschraube und zwei, drei aufgeschlossene Redakteure, und man koennte mit einem frischen Format aufwarten, etwa mit "Zehn Minuten mit Erika Berger".

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Bundeskanzler20XX 28.10.2014, 16:43
104. Nichts gegen Sexualkunde

Was geht nur in den Köpfen der "Experten" vor?

Die Kinder kennen sowas schon lange bevor es in der Schule Thema sein. Teilweise hört man von der ein oder andere Praktik bevor man überhaupt was damit anfangen kann.
Wie Herr Fleischhauer richtig erkannt hat ist es nur eins, peinlich für alle beteiligten.
Man macht es intim mit seinem Partner/Sexpartner, redet aber nicht in der Öffentlichkeit darüber.
Und mit Verlaub, was in dem Artikel steht ist doch selbst schon eher prüde und Standardsex... das denken die Kinder wohl auch die sich übrigens bestens im Internet zurecht finden und dort auch die ein oder andere Schmuddelseite kennen ;o)

Man sollte mal die Frage stellen was Sinn des Sexualkundeunterrichts ist! Ich denke nicht, das es der Zweck ist dem Menschen beizubringen wie man sich sexuell erregen kann, sondern eher darum, dass man weiß wie Kinder gezeugt werden, wie man es verhindern kann und grundsätzlich auch wie es um die Anatomie des Menschen gestellt ist.

Grundsätzlich kann ich dem Herr Fleischhauer hier aber nur ein großes Lob aussprechen für seinen treffenden Beitrag.

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lipres1 28.10.2014, 16:44
105. Frühsexualisierung in Schleswig-Holstein

Wer diese Art von Frühsexualisierung in öffentlichen (Grund-)Schulen für seine eigenen Kinder nicht erleben möchte, und in Schleswig-Holstein wohnt, sollte mal seinen Landtagsabgeordneten fragen, was er hiervon hält, ob seine Partei das auch unterstützt oder ob sie es politisch bekämpft:
http://echte-vielfalt.de/echte-vielfalt-macht-schule/
Denn diese Art "Bildungsplan" kommt als nächstes auf diese Eltern zu.

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Bondurant 28.10.2014, 16:44
106.

Zitat von Eliza
... von Shakespeare sind nach dem von Jan Fleischhauer geschilderten Weltbild übrigens eine verwerfliche, Kindern vorzuenthaltende Lektüre. Weil dies Stück eben nix als Propaganda für Hetero-Beziehungen ist, die dem Leser von Shakespeare doch tatsächlich als die normalen untergejubelt werden (Das Beispiel ist nicht erfunden. Vor ein paar Jahren gab es tatsächlich eine entsprechende, sich als politisch korrekt gebende Initiative [von einer Lesben-Gruppe, glaube ich] in GB, die aus genau diesem Grunde darum kämpfte, Romeo und Julia auf den Index der in der Schule verbotenen Lektüren zu bringen.)
Diese Phänomene nannte man früher "dekadent" und las sie als Zeichen für den baldigen Untergang der Gesellschaft. Andererseits darf man nicht verkennen: für den Zeitgenossen, der zu "leben" wünscht, ist eine dekadente Gesellschaft die, die dem Paradies am nächsten kommt.

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meisteroggy 28.10.2014, 16:46
107. unnötig

den Kindern/Jugendlichen Sexualpraktiken im Unterricht nahebringen zu wollen. Es sollte reichen, biologische Hintergründe zu erläutern, zu sagen, dass einvernehmlicher Sex in jeder Spielart grundsätzlich in Ordnung sei, und ansonsten aufs Internet zu verweisen. Letzteres kann eigentlich entfallen, da die jungen Leute wahrscheinlich eh schon genug Pornoseiten kennen...

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postmaterialist2011 28.10.2014, 16:49
108. Gutgläubige Eltern !

Zitat von Critik
Ich weiss ja nicht wie Sie das mit Ihren Kindern handhaben, falls Sie überhaupt welche haben. Aber ähnlich wie der Fernsehkonsum wird der Internetkonsum bei verantwortungsvollen Eltern moderiert und den Kindern auch eine Medienkompetenz anerzogen. Im Es sind im übrigen dieselben verantwortungsvollen Eltern, welche die im Artikel beschriebenen Pläne mit sehr grosser Sorge betrachten. Im Übrigen findet man im Internet nicht nur Schweinskram, sondern auch Mord und Totschlag. Aber noch keiner kam auf die Idee den Kindern in der Schule das deshalb beibringen zu wollen.
Genau wie die zuhause fernsehabstinenten Kinder bei Mitschülern wie verzaubert auf die Mattscheibe starrten und vom Fernseher gar nicht mehr wegzubringen waren, so sind meist die Kinder der "verantwortungsvollsten" Eltern ganz verrückt nach einem unzensierten Internet bei Freunden, Bekannten oder an öffentlichen Terminals. Alles was Tabu ist, ist für Kinder und Heranwachsende besonders spannend und wer glaubt, dass sein Kind weil zuhause ein "Schweinkramblocker" installiert ist keine Ahnung hat was im weltweiten Netz alles so geht, der ist an Blauäugigkeit und Naivität kaum zu überbieten.

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P.Delalande 28.10.2014, 16:55
109.

Zitat von Celestine
Entweder haben Sie keine Kinder oder Sie sind realitätsfremd. Und wenn Kinder und bla, bla, bla..
Aber natürlich habe ich Kinder und die sind gerade erst aus diesem Alter (10-12 Jahre) raus.
Was die Feststellung, Kinder in diesem Alter interessieren sich nicht für "heftigste Pornos" mit "Realitätsfremd" zu tun hat, wissen Sie vermutlich selbst nicht.

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