Forum: Politik
Moderne Sexualkunde: Oralsex für den Siebtklässler

In ihrem Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen, greift die Sexualpädagogik zu ungewöhnlichen Methoden: Die Fachleute empfehlen für den Unterricht die Beschäftigung mit Vibrator, Handschellen und Lederpeitsche.

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Xenophon 28.10.2014, 15:32
10. Respekt

Respekt, Herr Fleischhauer, sehr mutig. Liegt in etwa auf dem Niveau von Anja Kohl gestern bei Jauch. Mal sehen wie lange dieser Artikel hier stehen bleibt. Oder ob sie beide sich bald einen neuen Job suchen müssen...

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caronaborealis 28.10.2014, 15:33
11. Ich verstehe diese Welt nicht mehr

Wahrscheinlich bin ich zu blöd, aber ehrlich: Was für eine Agenda haben diese Leute, die mit einer solchen Obsession das traditionelle Familienbild zerstören wollen?
Es geht Hand in Hand mit dem ganzen Gender-Unsinn.
Und ich verstehe auch nicht, weshalb die Politik solche idiotischen Lehrmittel zulässt und finanziert. Aber wie gesagt: Wahrscheinlich bin ich zu blöd.

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fk85 28.10.2014, 15:33
12. Richtig.

Im Hinblick auf die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen wird hier das Elternrecht missachtet. Die Eltern werden lediglich als weitere Beteiligte, nicht aber als die Inhaber der elterlichen Sorge gegenüber ihren Kindern in die Fragen der sexuellen Aufklärung einbezogen. Das kann nicht sein, auch wenn extreme Linke und fundamentale Grüne das nicht wahrhaben wollen.
Unsere Kinder in Baden-Württemberg wird es in Zukunft betreffen. Wir haben uns aber schon mit den anderen Eltern und mit den Lehrern abgesprochen, dass an diesen Tagen, indem dieser Unterricht stattfinden soll, unsere Kinder zuhause bleiben.
Es gibt Dinge da hat sich der Staat herauszuhalten. Dieses Thema ist eines davon.
Wenn wir Glück haben wird die rot/grüne Landesregierung noch davor abgewählt.

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fridericus1 28.10.2014, 15:37
13. Höchstbefremdlich.

1. Ich fand es als Jugendlicher sehr spannend, nach der Einführung in die Grundtechniken (und vor allem: in die Verhütung!) durch Eltern und Biologielehrer die "Kür" selber herauszufinden. Schade, das den heutigen Kindern dieses Erlebnis anscheinend verwehrt werden soll, indem man ihnen noch die exotischsten Praktiken theoretisch vermittelt.
2. Prostitution ist wegen der furchtbaren Begleitumstände seit einigen Jahren gesellschaftlich höchst umstritten. Eine Reihe durchaus zivilisierter Staaten (Schweden, Frankreich) gehen dagegen vor. Deshalb finde ich die "Planung eines Puffs" mehr als unangemessen.

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docmillerlulu 28.10.2014, 15:37
14. Naja - wenn die Kiddies mit 8 Jahren

in der Glotze bereits darüber aufgeklärt werden wie man Menschen umbringt, dann sollten sie ja wohl mit 13 auch mitkriegen daß das "Machen" von Menschen durchaus mit Spaß verbunden sein kann.

Aber nach konservativer Denkweise dürfen ja 18 Jährige durchaus an der Front kämpfen und ihr Leben für das Vaterland opfern, bis 21 aber noch lange keinen Alkohol trinken. Das passt dann schon.

Eines muß man aber dem Autor hoch anrechnen, bei Ihm wird kein Beitrag zensiert. Das ist mehr als bei den meisten anderen "Meinungsmachern" möglich ist. Da steht wenigstens einer zu seinen Ansichten - Respekt!

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boingdil 28.10.2014, 15:38
15. Wirre Vermischung von Interessen

Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt: auch "bunte" Eltern haben meist kein Interesse daran, das Kinder in oder noch vor der Pubertät zum SM-Experten ausgebildet wird. Und dennoch gibt es alle möglichen Gruppierungen die ihre Interessen da repräsentiert haben wollen. Warum? Jedenfalls nicht im Interesse der Kinder. Es reicht doch völlig aus wenn die verstehen dass es jenseits von Heterosexualität noch vieles mehr gibt. Die brauchen aber keine Gebrauchsanleitung - wenn sie Fragen haben ist es was anderes. Ist schon heftig: es gibt ein Pornographie-Verbot unter 18, aber bekommt das in der Schule dann zwangsverabreicht. Man kann es echt auch übertreiben.

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Dirk Ahlbrecht 28.10.2014, 15:39
16.

"Dass gerade der Wunsch nach Bestätigung nicht Selbstbewusstsein verrät, sondern genau das Gegenteil, scheint ihnen dabei zu entgehen. "

Mit diesem Satz der überaus kurzweiligen und treffenden Analyse Jan Fleischhauers ist eigentlich alles gesagt. Exakt so ist es.

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dertorsten 28.10.2014, 15:39
17. Tja Jan,

Es gibt da wohl zwei Möglichkeiten:

a) die Kids holen sich die Informationen über die 'alternativen Lebensentwürfe' bei einschlägigen Videoportalen
b) man begleitet das soweit das geht vernünftig

dass eine Möglichkeit c) nicht wirklich existent ist, sieht man was dabei in Klerikerkreisen herauskommt wenn man versucht Sexualität zu unterdrücken.

Dass Ihnen das Angst macht, kann ich verstehen.

Ich bin da auf ein Zitat gestossen:
"Wie bei allen phobischen Störungen maskiert auch die Homophobie oft nur eine tiefsitzende Angst vor eigenen unterdrückten Persönlichkeitsanteilen, wie man seit langem aus der Psychologie weiß. "
Stammt aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/jan-fleischhauer-ist-praesident-putin-schwul-a-914239.html

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Indigo76 28.10.2014, 15:40
18.

Zitat von veritas77
An meiner Schule hatten wir in Klasse 10 (16 Jahre) das erste Mal Sexualkunde, davor war das Thema Tabu... und ja, es war extremst Peinlich! Nebenbei, das war 1996
Sie hatten keinen Aufklärungsunterricht in der Grundschule? Dann sind sie entweder vor 68 geboren oder ich glaube ihnen nicht!

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Immanuel_Goldstein 28.10.2014, 15:40
19.

Zitat von sunhaq
Wo war das? In Schleswig Holstein war es in der Zeit normal in der 7. Klasse Sexualkundeunterricht zu haben. Das war schon recht spät. Mit 16 ist ja theoretisch schon alles verloren.
Mit 16 hatten heute die meisten Menschen bereits Sex mit mehreren Partnern. Das ist in der Tat die Realität.

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