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Mögliche GroKo: SPD-Parteivorstand will Sondierung mit Union
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Nach langem Ringen hat die SPD-Spitze sich - einstimmig - für Sondierungen mit der Union ausgesprochen. Parteichef Schulz erläutert in grimmigem Ton, wie er sich die Gespräche vorstellt.

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Knackeule 15.12.2017, 15:32
1. die Sondierer

Sie sondieren heute,
sie sondieren morgen,
und jeder Tag bringt neue Sorgen,
sie sondieren schon seit vielen Tagen
manchem platzt schon bald der Kragen,
sie sondieren weiter, immer weiter,
obwohl sondieren macht nicht wirklich heiter,
sie sondieren bis zum jüngsten Tag,
bis endlich keiner mehr sondieren mag,
das Ende dann nach vielen Qualen:
neue Wahlen!

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DerHartmut 15.12.2017, 15:34
2. Falsche Strategie im Wahlkampf

Die SPD hätte als "Juniorpartner" der letzten großen Koalition trotzdem glänzen können, wenn sie im Wahlkampf gesagt hätte: "Seht her, diese und diese und diese Maßnahme hätte es mit der CDU alleine nicht gegeben. Dass die letzten vier Jahre auch eine sozialdemokratische Handschrift hatten, lag an uns! Wenn ihr davon mehr wollt, dann gebt uns eure Stimme."
Stattdessen hat die SPD mit Martin Schultz plötzlich einen Linksruck versucht, was in die Hose gehen MUSSTE.
In einer neuen Legislaturperiode sollte die SPD stärker ihren Anteil an der Politik und ihre Verdienste an Verbesserungen hervorheben. Das werden dann auch die Wähler verstehen.

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marcaurel001 15.12.2017, 15:35
3. Kein Grund zur Freude

20,2 % bei der letzten Bundestagswahl sind absolut kein Grund, um linke Fantasien in's Kraut schiessen zu lassen. Die SPD ist gut beraten endlich ihre "Hausarbeiten" zu machen, bevor sie wieder allzu vollmundig am Markt Auftritt.

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ichliebeeuchdochalle 15.12.2017, 15:36
4.

Interessant ist alleine, wie sich am Ende die Mitglieder in ihrer Abstimmung verhalten werden. 400.000 SPD-Mitglieder stimmen über zwei Dinge ab. Nämlich über eine Koalition und gleichzeitig über ihren Untergang aus dem Parteien-Spektrum, siehe Frankreichs Sozialisten.

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steinbock8 15.12.2017, 15:41
5. Egal was die SPD Mitglieder sagen

Die SPD hat nicht genug finanzielle Mittel um sich auf Neuwahlen einzulassen und die CDU weiß das es bleibt abzuwarten was die SPD bei der CDU durchsetzen kann

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harmagedon 15.12.2017, 15:42
6. verlorene Zeit

Erst wird sich wochenlang geziert, dann intern diskutiert und nun noch sondiert.
Um dann am Schluss von der Mehrheit der Mitglieder zu erfahren, dass sie keine Groko wollen.

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kroller658 15.12.2017, 15:42
7. Hat man etwas anderes erwartet?

Schulz ist ein narzistischer Opportunist ohne Prinzipien. Im Grunde bin ich für eine GROKO. Allerdings hätte Schulz nach seinen mehrfachen Ankündigungen, keinesfalls eine Koalition mit Merkel zu akzeptieren, nach der heutigen Entscheidung zurücktreten sollen. Ein grimmiger Ton ersetzt nun mal noch keine Charakterstärke.

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issjamoeglich 15.12.2017, 15:43
8. Regieren nach Grundgesetzt "Art"

1.) Der/die Bundeskanzler/in legt die Grundlagen Ihrer Politik dar. 2.) Die gewählten Volksvertreter diskutieren
darüber im Parlament und 3.) stimmen anschließen darüber ( ohne Fraktionszwang ) ab.
Das ganze heist DEMOKRATIE

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kladderadatsch 15.12.2017, 15:45
9. GroKo wäre strategischer Fehler für SPD

Für die Partei wäre es besser, Merkel in die Minderheitsregierung zu zwingen. Falls dann nach ein paar Jahren Neuwahlen kommen, stände sie besser da, als wenn man sie hinter Merkel als Kanzlerin wieder nicht wahrnehmen kann. Neuwahlen wird Merkel aktuell nicht wagen aus Angst vor der AfD und der FDP. Merkel hat das Gegenteil von einem Kanzlerbonus, viele wollen sie nicht mehr sehen, sie zieht die CDU nach unten. Für Neuwahlen ohne Merkel ist allerdings die CDU-Partei zu schwach. Eine Minderheitsregierung würde alle Probleme bei Merkel lassen, die sie ja auch eingebrockt hat. Soll sie sich doch dann Mehrheiten im Bundestag suchen und der SPD dabei Zugeständnisse machen.

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