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Mögliche GroKo: SPD-Parteivorstand will Sondierung mit Union
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Nach langem Ringen hat die SPD-Spitze sich - einstimmig - für Sondierungen mit der Union ausgesprochen. Parteichef Schulz erläutert in grimmigem Ton, wie er sich die Gespräche vorstellt.

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Aristocat 15.12.2017, 15:49
10. Keine GroKo

Lieber Martin Schulz,

- Keine GroKo

...sonst ist die gute alte SPD am Ende... und Du bist wortbrüchig und die ganze Partei unglaubwürdig für die nächsten 100 Jahre.

Die Agendapolitik und Hartz IV waren schon schlimm genug, jetzt noch der Wortbruch aus Machtgeilheit... das wäre es dann für die SPD gewesen.

Das kann doch nicht wahr sein... langsam muss man sich echt fragen, ob die Parteispitze der SPD von der Union unterlaufen ist und das Ihr jetzt den Laden absichtlich in die Binsen reitet?

Bloß keine GroKo... denk dran... sonst kommt es mit Sicherheit zum Aufstand an der Basis.

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Pfaffenwinkel 15.12.2017, 15:52
11. Nach den Sondierungsgesprächen

kann die SPD noch immer zwischen einer GroKo oder Neuwahlen entscheiden. Also, wo ist das Problem?

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hanfbauer2 15.12.2017, 15:55
12. die letzte Chance für eine Groko die nur aus 2 Fraktionen besteht...

...denn nach der nächsten Wahl werden CDU/CSU und die SPD alleine keine Mehrheit mehr haben.
Eine Groko kann es natürlich weiter geben - aber nur als Dreierbündnis!

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schreckgespenst 15.12.2017, 15:55
13. Welche Mehrheiten?

Schulz spricht von einer "Kooperations-Koalition" und möchte sich bei manchen bzw. vielen Themen andere Mehrheiten im Parlament suchen.
Ich frage mich ernsthaft, wo er diese Mehrheiten sieht. Rot-Rot-Grün hat keine Mehrheit. Will er z.B. beim Mindestlohn eine Mehrheit mit Grüne, Linke und FDP schmieden? Oder auch noch die AfD fragen?
Bei Gestzen bzw. Initiativen gegen die CDU/CSU findet er doch keine realistischen Mehrheiten.
Statt wie Grumpy Cat über Balkonbilder zu sprechen, sollte er lieber ehrlich zugegeben, dass nur eine GroKo möglich ist oder Neuwahlen ausgerufen werden müssen.

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Neandiausdemtal 15.12.2017, 15:58
14. Der Tag rückt näher

Es sieht danach aus, dass der Tag meines Parteiaustritts langsam in Sichtweite kommt. Tritt die SPD am Ende dieses langen Prozesses tatsächlich wieder in eine GroKo ein, war es das für mich. Es täte mir leid.

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J_A_P 15.12.2017, 15:59
15. was für eine Wahrnehmung...

erst wird verkündet ...der Wähler hat die Groko abgewählt.

Und jetzt will man trotzdem weiter machen. Für Stabilität...damit sich Merkel und Co nicht mehr bemühen müssen und nach Gusto regieren können? Damit das Kapital weiter pardiesische Zustände für Investitionen vorfindet ...die nicht automatisch mehr gut bezahlte Arbeitsplätze bedeuten? Damit VW weiter unbestraft unsere Gesundheit ruinieren darf? Damit es nach den Paradise Papern weitere Papers geben wird?

Was hat sich geändert? Haben die Wähler auf einmal gerufen ...nein, Irrtum...wir wollen doch ne Groko? Oder ist die Schulz-Truppe fähiger als die Vorgänger und kann sich dann in einer Groko gegen Frau Merkel durchsetzen bzw. besser profitieren?

Nein, es hat sich nichts geändert. Die SPD verkauft mal wieder ihre eigenen Ideale und die Wünsche Ihrer Wähler und so ganz nebenbei bereitet sie mit diesem unwürdigem Gebahren ihre nächste Rekordniederlage vor.

Mit Dummheit kann man das nicht erklären. Nein, das können nur andere Interessen von einigen SPD-Oberen sein. Und wenn die Mitglieder da mitmachen.....dann haben sie es nicht besser verdient. Dann geht es definitiv unter 20% bei der nächsten Bundestagswahl.

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olmen 15.12.2017, 16:01
16. Der "grimmige" Vorsitzende

kann es eben nicht. Nicht der Bundeskanzlerin, sondern ihrem Kandidaten hat die SPD das Wahlergebnis und die Folgefehler zuzuschreiben. Hoffentlich wird das künftig verhindert. Der Kandidat sollte mehr überlegen und dann erst reden. Die SPD ist eben besser als sie sich "verkauft" bzw. von ihrem Vorsitzenden verkauft wird.

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Berg 15.12.2017, 16:02
17.

Zitat von marcaurel001
20,2 % bei der letzten Bundestagswahl sind absolut kein Grund, um linke Fantasien in's Kraut schiessen zu lassen. Die SPD ist gut beraten endlich ihre "Hausarbeiten" zu machen, bevor sie wieder allzu vollmundig am Markt Auftritt.
Bitte einen UNTERSCHIED machen zwischen:
- Parteidenken, Parteiparolen, Losungen, Parteitage und Parteidiskussionen über Grundsatzstandpunkte, Ideologie, "Hazsaufgaben" usw. im Interesse der Partei
- und konkrete Arbeit in konkreten Ministerämtern auf einem der 15 ausgewiesenen Regierungsbereiche mit jeweils ca 1000 Ministeriums-Mitarbeitern gemäß Lage, Verträge, Gesetze, Richterurteile, internat. Notwendigkeiten.

Man sollte schnellstmöglich die Ressorts verteilen, damit sich jede der drei Parteien auf die Gebiete konzentrieren kann, in denen sie dann regieren wird. Wenn jeder gegen jeden auftritt, das führt zu nichts - wie man bei Jamaika-Sondierungen hatte sehen können

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Jetzt ich 15.12.2017, 16:06
18. Ein Verhalten wie ein Süchtiger

Zitat von harmagedon
Erst wird sich wochenlang geziert, dann intern diskutiert und nun noch sondiert. Um dann am Schluss von der Mehrheit der Mitglieder zu erfahren, dass sie keine Groko wollen.
Die Basis lässt sich doch bestimmt mit der Androhung von
"Brocken hinschmeissen" zu einer Zustimmung bewegen.
Klappt doch immer.
Hat bei Gabriel geklappt, sollte auch bei Schultz klappen. Wird Zeit
eine neue Parteil zu gründen.

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burlei 15.12.2017, 16:06
19. Das Problem ist der Wähler.

Erst ist der Wähler für eine Jamaika-Koalition und gegen eine GroKo. Dann versemmelt die FDP die Sondierung und die Stimmung kippt. Jetzt wird die SPD nicht gebeten, in eine GroKo einzusteigen, sondern man fordert von ihr die GroKo. 61% der Wähler wollen sie jetzt. Was wird passieren? Geht die SPD in eine GroKo, werden sich 61% der Wähler fürchterlich über den Wortbruch der SPD aufregen und sie in 4 Jahren abstrafen. Bleibt sie aber standhaft und bleibt bei ihrem Wort, lieber in Opposition zu gehen, werden 61% der Wähler sie bei der nächsten Wahl abstrafen. Tja, was nun?

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