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Mögliche Große Koalition nach der Wahl: CDU und SPD nähern sich an
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Falls es nach der Wahl für Schwarz-Gelb nicht reicht, ist die Kanzlerin einer Großen Koalition nicht abgeneigt. Für viele Genossen war das lange undenkbar, doch die Stimmung scheint sich zu ändern. Einem Bericht zufolge wollen Teile der SPD die Option nicht mehr ausschließen.

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Wasserfloh 17.08.2013, 18:42
1. Unglaublich!

Zitat von sysop
Falls es nach der Wahl für Schwarz-Gelb nicht reicht, ist die Kanzlerin einer Großen Koalition nicht abgeneigt. Für viele Genossen war das lange undenkbar, doch die Stimmung scheint sich zu ändern. Einem Bericht zufolge wollen Teile der SPD die Option nicht mehr ausschließen.
Die SPD müsste doch mit dem Klammersack gepudert sein, ließe sie sich nochmal auf dieses Abenteuer ein - aber vielleicht schaffen es die Genossen ja noch, einmal an der 5%-Hürde zu scheitern. Schade um diese Partei!

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pefete 17.08.2013, 18:56
2.

besser eine gute oppisiton als sich zu verkaufen und dieser wirtschaftshörigen organisation anzuschliessen :-(((
aber wir haben ja noch ein ass im ärmel. herr seehofer hat ja versprochen, sich nicht frau merkel hündisch zu ergeben, wenn die autobahnmaut nicht durch kommt.

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leidenfeuer 17.08.2013, 18:57
3. In der Politik ist alles Mögliche möglich.

Zitat von sysop
Falls es nach der Wahl für Schwarz-Gelb nicht reicht, ist die Kanzlerin einer Großen Koalition nicht abgeneigt. Für viele Genossen war das lange undenkbar, doch die Stimmung scheint sich zu ändern. Einem Bericht zufolge wollen Teile der SPD die Option nicht mehr ausschließen.

Eine große Koalition entspräche den Vorstellungen vieler Bürger.
Da sich die SPD schon stark ablehnend geäußert hat, müsste sie im
gegebenen Falle von einem ideologiefreien Parteipolitiker zum
Mitjagen getragen werden.

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friedrich_eckard 17.08.2013, 19:02
4.

Zitat von Wasserfloh
Die SPD müsste doch mit dem Klammersack gepudert sein, ließe sie sich nochmal auf dieses Abenteuer ein - aber vielleicht schaffen es die Genossen ja noch, einmal an der 5%-Hürde zu scheitern. Schade um diese Partei!
Dass die sPD mit dem Klammersack gepudert ist halte ich nun keineswegs für ausgeschlossen.

Ich habe die Äusserungen der Herren Bartels und Roth im Wortlaut nachgelesen, und ich komme nicht umhin, den Bezugsbeitrag als ein Stück Meinungsmache der unappetitlichsten Sorte zu bezeichnen. Beide Äusserungen lassen sich nämlich genauso gut und ohne sie gegen den Strich zu bürsten als "Lockerungsübungen" gegenüber rotgrünrot deuten und speziell die des Herrn Roth als Kritik an seiner Partei wegen der "Ausschliesseritis" gegenüber der LINKEN. Herrn Roth als traditionell linkem Hessen-sPDler ist eine solche Aussage auch im Hinblick auf seine früher vertretene Position ohne weiteres zuzutrauen.

Wer's nicht glaubt mag nachlesen.

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rainer_daeschler 17.08.2013, 19:05
5. Merkel könnte es sogar gefallen

Für Angela Merkel war die Koalition mit der SPD ein Segen gewesen. Damit konnte sie die Begehrlichkeiten der damals noch mächtigen Unions-Ministerpräsidenten abblocken und immer darauf verweisen, Rücksicht mit dem nahezu ebenso starken Koalitionspartner nehmen zu müssen. Inzwischen hat sie selber die Strippen so gezogen, dass sie die einst einflussreichen CDU-Granden von Hals hat. Sie wird sicher lieber wieder Walter Steinmeier als Außenminister sehen, statt Guido Westerwelle, und Philipp Rösler nie wieder.

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lanoia 17.08.2013, 19:11
6. Ist es nicht egal...

...welche Koalition weiter an unserem Ast sägt? Im Übrigen sollen sich die Wahltaktiker schon auf die Jahre 2017 und 2021 freuen und wieder alle möglichen Optionen durchspielen.

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Kottan 17.08.2013, 19:15
7. Denn sie wissen was sie tun

Diese erbärmlichen Protagonisten unserer beiden "großen Volkskparteien" machen seit Jahren nur genau das, wovon sie sich am meisten versprechen.

Sozialdemokratische Werte, Gerechtigkeit, Arbeiterpartei oder so Dusselkram, das ist was für unverbesserliche Tagträumer. Das marktkonforme Stimmvieh wird alle 4 Jahre gebraucht, ansonsten ist es nichts weiter als ein Klotz am Bein der politischen Karriere. Der Mob vergibt schließlich keine Aufsichtsratsposten und zahlt keine Vortragshonorare. So what?

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Matthias K. 17.08.2013, 19:21
8. Große Koalition

Dieses Mal wäre die SPD der deutlich kleinere Koalitionspartner. Das heißt, sie wird nicht mehr überproportional viele Ministerien besetzen. Außerdem müsste die Union der SPD Merkels Kanzlerschaft auch nicht mehr abkaufen durch inhaltliche und personelle Zugeständnisse.

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luny 17.08.2013, 19:21
9. Rosenkrieg

Zitat von rainer_daeschler
Für Angela Merkel war die Koalition mit der SPD ein Segen gewesen. Damit konnte sie die Begehrlichkeiten der damals noch mächtigen Unions-Ministerpräsidenten abblocken und immer darauf verweisen, Rücksicht mit dem nahezu ebenso starken Koalitionspartner nehmen zu müssen. Inzwischen hat sie selber die Strippen so gezogen, dass sie die einst einflussreichen CDU-Granden von Hals hat. Sie wird sicher lieber wieder Walter Steinmeier als Außenminister sehen, statt Guido Westerwelle, und Philipp Rösler nie wieder.
Hallo Rainer_daeschler,

aus der anfangs vermeintlichen "Liebesheirat" zwischen der
CDU/CSU und der FDP ist inzwischen eher ein "Rosenkrieg"
geworden.

Zuerst bringt die amtierende Bundeskanzlerin eine große
Koalition ins Gespräch, nun redet die zweite Reihe der SPD
einer großen Koalition das Wort.

Für den geneigten Wähler ist somit klar: Wenn er die CDU/CSU
oder die SPD oder die FDP wählt, er bestätigt die amtierende
Bundeskanzlerin im Amt.

LUNY

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