Forum: Politik
Mögliche Große Koalition nach der Wahl: CDU und SPD nähern sich an
AP

Falls es nach der Wahl für Schwarz-Gelb nicht reicht, ist die Kanzlerin einer Großen Koalition nicht abgeneigt. Für viele Genossen war das lange undenkbar, doch die Stimmung scheint sich zu ändern. Einem Bericht zufolge wollen Teile der SPD die Option nicht mehr ausschließen.

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Kernseife 17.08.2013, 19:28
10. das hätte gern Frau Merkel, was nicht sein wird !

Hannelore Kraft ist diejenige die das sagen bei der SPD hat, und ich denke nicht, dass diese mächtige Frau und Landesmutter von NRW nicht vergessen hat, welch Bedeutung für SPD gilt. Merkel hat schon zu viel Porzellan zerschlagen und ist unbelehrbar, hat der SPD 10 % gekostet, und regiert zu guter Letzt auf Kosten der SPD.

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echo0815 17.08.2013, 19:47
11. Die große Koalition kommt

denn in Wirklichkeit liegen beide in wichtigen Fragen, wie der EU-/Euro-Politik gar nicht weit auseinander. Die CDU wird dankerweise auf einzelne Forderungen der SPD eingehen und "widerwillig" Steuererhöhungen mittragen, zum Wohle der Euro-Rettung.

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onigorom 17.08.2013, 19:51
12. einfach nur machtgeil

es geht nur darum, irgendwie an die macht zu kommen, und wenn die umfragewerte sinken, schmeißt man ideale von gestern über bord

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hidra 17.08.2013, 19:55
13. Guter Beitrag - verschafft der SPD Wähler - Danke SPON

Bin zwar kein Freund der GroKo, aber diese Meldung lässt viele CDU Wähler ein Kreuz bei der SPD setzen. Politik muss man beherrschen. Dennoch ist für mich Steinbrueck der Kanzlerkandiadat. Übrigens haben mir die Aussagen von Peer auf seiner Rede in Berlin schon gefallen und der Mann meint es ehrlich, denn er hat nichts zu verlieren!!

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Thomas Weber 17.08.2013, 20:00
14. Keine Koalition auszuschließen wäre am klügsten

Zitat von sysop
Falls es nach der Wahl für Schwarz-Gelb nicht reicht, ist die Kanzlerin einer Großen Koalition nicht abgeneigt. Für viele Genossen war das lange undenkbar, doch die Stimmung scheint sich zu ändern. Einem Bericht zufolge wollen Teile der SPD die Option nicht mehr ausschließen.
Am klügsten wäre es für die SPD, wenn man vor der Wahl gar keine Koalition ausschließen würde, weder rot-rot-grün, noch Ampel, noch Große Koalition. Der Verhandlungsspielraum wäre dann am größten.

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luny 17.08.2013, 20:00
15. Teile ich

Zitat von echo0815
denn in Wirklichkeit liegen beide in wichtigen Fragen, wie der EU-/Euro-Politik gar nicht weit auseinander. Die CDU wird dankerweise auf einzelne Forderungen der SPD eingehen und "widerwillig" Steuererhöhungen mittragen, zum Wohle der Euro-Rettung.
Hallo Echo0815,

Ihre Meinung teile ich. Die CDU/CSU hat zum Thema Steuern
nämlich rein gar nichts in ihrem Parteiprogramm stehen. Da steht
nur etwas von "Finanzierungsvorbehalt".

Kurzum, die CDU/CSU und die SPD passen programmatisch sehr
gut zusammen.

Beide Parteien tummeln sich in der sogenannten "Mitte".

Die CDU rückte nach links, die SPD nach rechts und nun stehen
sie gemeinsam auf einem Fleck und trampeln sich gegenseitig
auf die Füße :-)

LUNY

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the_informed 17.08.2013, 20:04
16. optional

da bestätigt sich ein weiteres mal, dass man keine der "etablierten" parteien mehr wählen kann, weil sie alle gleich sind. die meinungsverschiedenheiten sind nur fassade, damit es nicht nach einparteiensystem aussieht. aber wenn plötzlich sein könnte, dass es für keinen mehr reicht, spielt die fassade keine rolle mehr. leider bezweifle ich, dass afd und/oder piraten genug stimmen bekommen um doch noch schwung in die bude zu bringen.

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luny 17.08.2013, 20:04
17. Echt?

Zitat von hidra
Bin zwar kein Freund der GroKo, aber diese Meldung lässt viele CDU Wähler ein Kreuz bei der SPD setzen.
Hallo Hidra,

ist das so? Die CDU-Wähler wählen die SPD mit ihrer Zweitstimme?

Ich dachte immer, für die CDU sind die "Sozen" des Teufels!

Aber gut, nachdem die beliebteste Bundeskanzlerin aller Zeiten
sich in Richtung SPD bewegt, ist das nur folgerichtig.

LUNY

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mein Gott 17.08.2013, 20:08
18.

Einige Foristen hier vergessen ganz, dass auch die SPD, egal, wie die Wahl ausgeht, eine Verantwortung für dieses Land hat. Wenn sie allein aus Machtgeste mit den Kommunisten zusammen gehen würde, wäre sie auch für alteingesessene SPDler künftig unwählbar sein.
Von Demokraten anderer Gesinnung sowieso nicht!

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ellem-bo 17.08.2013, 20:11
19. Endlich...

... haben sie die Katze aus dem Sack gelassen! Denn Rot-Grün hat, wir ahnen es seit langem, eh keine Chance. Nicht zuletzt deshalb, da die SPD Merkel, egal mit welchem Kandidaten aus dieser "Troika", eh nichts entgegen zu setzen hat.

Frau Kraft wäre noch eine Option gewesen, aber sie hat sich wohlweislich aus diesem Männerbündnis herausgehalten. Die SPD zerfleischt sich ja gerne selbst (siehe die letzte "Troika", bestehend aus Schröder, LaFontaine und Scharping). Da wäre sie evt. die Nächste gewesen.

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