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Mögliche Koalition: Grüne und FDP äußern sich verhalten zu Jamaika
AP

Nach der Wahl läuft es auf eine Jamaika-Koalition hinaus. Die FDP sagt nun, eine Einigung der vier Parteien stehe "in den Sternen". Die Grünen erklären die von der CSU geforderte Flüchtlingsobergrenze zur roten Linie.

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dirk1962 27.09.2017, 07:11
10. Realitätsverlust bei der Union

Vergessen wir nicht, auch Merkel hat ein historisch schlechtes Ergebnis für die Union eingefahren. Zwar stellt sie hin und glaubt alles richtig gemacht zu haben und einfach weiter machen zu können, aber das. ist einfach nur eine Verdrängung aller Realitäten. Weder die FDP noch die Grünen haben vor der Wahl ihren Wählern versprochen mit Merkel zu regieren. Dafür aber, in einer möglichen Koalition ihre Ziele klar zu vertreten. Im Klartext bedeutet das wohl, dass Merkel als Bittstellerin in die Verhandlungen geht und Seehofer seinen Bayernplan einfach vergessen kann. Merkel und ihre Union müssen wohl zu Kenntnis nehmen, dass sie Alles zu verlieren haben, die FDP und die Grünen aber gar nichts.

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f36md2 27.09.2017, 07:18
11. Herzlich willkommen?!

Ja, so sind sie, die Grünen, Ökopolitik ist bei denen mittlerweile absolut zweitrangig, die Flüchtlinge sind deutlich wichtiger. Der Staat wird sich dann liebevoll um die Neuankömmlinge kümmern...

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Berg 27.09.2017, 07:18
12.

Es ist fats nicht mehr tzm Aushalten! Wann endlich wird diese dämliche Bezeichnung "Jamaika" wieder verschwinden? Sind wir denn nicht imstande, uns über "Schwarz/Gelb/Grün" zu verständigen? Oder vielleicht über "Union-Liberale-Grüne"?!

Liebe Hüter der deutschen Sprache vom VDS, Ihr seid doch die Kämpfer gegen Sprachpanscherei. Nun bringt doch mal eine ordentliche seriöse Bezeichnung in die Medien! Und liebe Reporter, Redakteure, Kommentatoren und Moderatoren, verkneift Euch endlich diesen unsinnigen Begriff! Die realen Jamaikaner schütteln eh nur den Kopf.....

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K:F 27.09.2017, 07:19
13. Merkel Taktik

Nichts tun. Lasst die anderne ruhig streiten. Dann wird die SPD einer GroKO schon noch zustimmen.

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PHein 27.09.2017, 07:26
14. Wenn es Neuwahlen gibt

und Radikale rankommen, dann gebe ich den Koalitionsverweigerern die direkte Schuld dafür.
Beispiel: Wenn Grüne z.B. nur 10 % haben, dann können sie auch nur zu 10% mitbestimmen. Das heißt: Nicht etwas zur roten Linie erklären, sondern dafür sorgen, das eins (aber nicht alle) der Grünen Kernthemen umgesetzt wird.
Eine rote Linie zu erklären und dann gefährliche Neuwahlen zu ermöglichen ist verrückt.
Die Wahlen sollten modularer aufgebaut werden: Man wählt für die einzelnen Ressorts eine Partei, also eine für Umwelt, eine für innere Sicherheit usw. Dann gibt es keine Blockaden und super erschwerte Koalitionsbildungen.

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cbraum 27.09.2017, 07:30
15.

Die CSU sollte sich mit den Realitäten vertraut machen. Mit 6,8% gibt es keine Obergrenze. Wenn Jamaika daran scheitern sollte und die SPD so dumm wäre, einzuspringen, erst recht nicht.

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Findus_1 27.09.2017, 07:34
16. Jamaika und Mitte-Rechts-Kurs der CSU...

...schließen sich aus. Mit den Liberalen und den Grünen ist Rechtskurs unmöglich. Die CDU-CSU sollte sich gründlich überlegen, ob der Gang nach rechts überhaupt sinnvoll ist. Rechts ist besetzt von einer Partei, die auch mit Rechtsradikalen kein Problem hat. Die CSU kann so nur noch mehr verlieren, denn sie muss einen glaubhaften Weg finden ohne unseren Staat und die Errungenschaften unserer Demokratie in Frage zu stellen. Wenn sich die CSU bei Jamaika nicht zu Zugeständnissen gegen einen Rechtskurs durchringen kann, wird diese Koalition nicht zustande kommen und die SPD wird nicht einspringen, wenn sie nicht Selbstmordgedanken hat.

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Mister Stone 27.09.2017, 07:35
17.

Im Wahlkampf gab es so einige rote Linien bzw. Bedingungen. Bei Lindner merkt man deutlich, dass er seine vielen Bedingungen krampfhaft relativieren will. Die Grünen werden im Koalitionsvertrag mit zukunftsorientierten Absichtserklärungen (bis spätestens 2079...) zufrieden sein. Und die Obergrenze wird ganz einfach ökologisch umbenannt.

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Korken 27.09.2017, 07:38
18. CSU und Bundespolitik

Sollen sie doch die Obergrenze einführen, die wird dann eh wieder sofort vom BVerfG kassiert, wenn nicht Steinmeier sowieso vorher die Unterschrift verweigert. Genau so wie mit allen CSU Vorhaben der letzten Regierung: Herdprämie: kassiert, Ausländermaut: Ewig die kräfte gebunden, mit ach und krach durch, noch nicht in Kraft und wird bei In Kraft setzen vom EuGH kassiert werden. Fazit: Die ganze keiferei der CSU die letzten Jahre hat das Vorankommen gelähmt und hierdurch mit die AfD gestärkt. Das Wahlergebnis spricht hierfür Bände! Es ist keine rechte Flanke sondern die CSU will-Bayern-First Politik, die noch nicht mal in Bayern goutiert wird. Lächerlicherweise ist die geforderte Obergrenze genau das, was mit einem Einwanderungsgesetz geregelt werden könnte. Asyl bleibt Asyl und hierfür bräuchte es einfach mehr Aberbeitungspotential. Wo blieb hier die CSU? Nein, keine Sorge FDP und Grüne, die CSU muss man einfach richtig in die Schranken weisen und lasst ihnen doch die nächste Schmach, sagt Ja zur Obergrenze und macht gleich deutlich, dass man vor das BVerfG ziehen wird.

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Ährengast 27.09.2017, 07:47
19. Jamaika

Jamaika ist eine Chimäre, aber alternativlos. Das alternativlose, aber am Ende fast irgendwie zwangsläufige Produkt einer jahrelangen Politik der "Alternativlosigkeit".

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