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Mögliche Koalitionspartner: Merkels Machtoptionen
AFP

Ein paar Stunden schien die absolute Mehrheit möglich für die Union, am Ende reichte es nicht zur Alleinregierung. Angela Merkel muss sich nach dem Aus der FDP einen neuen Partner suchen. Eine Große Koalition ist wahrscheinlich. Doch manche liebäugeln mit Schwarz-Grün.

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bloßich 23.09.2013, 13:23
350. der Schwarze Tod.

Zitat von neolibby
FDP-Tod. Mit Schwarz (einzig sinnvoll für die Grünen zur Profilierung) werden sie erstickt und in der Opposition kriegen sie ebenfalls nicht genügend Luft.

Koalition mit der Union. Das ist wohl die moderne Bedeutung des Begriffs des "Schwarzen Todes".

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robin-masters 23.09.2013, 13:25
351.

Ich sehe 2 Optionen - entweder Minderheitsregierung durch Merkel unter Tolerierung von SPD und Grünen oder RRG ohne Steinbrück.

Das erste halte ich für am wahrscheinlichsten - da so niemand das Gesicht verliert.

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coopms 23.09.2013, 13:26
352.

Zitat von calexico55
die Große Koalition ist die einzige realistische Möglichkeit. Für die muss die SPD sich teuer verkaufen, in dem diesmal die soziale Balance, die bei den ambitionierten Reformen (Hartz4, Rente mit 67, Steuersenkungen) wieder hergestellt wird: Mindestlohn einführen! (wenn auch nicht sofort 8,50 €).
Wenn die SPD einen Mindestlohn unter 8,50 einführt, wer braucht die dann?
Das ist genau die Alibi-Politik, die die SPD in einer Groko zerstören wird.

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j.cotton 23.09.2013, 13:26
353. Das Beste

Zitat von enni3
MAl eine andere Frage an die etwa 3% Wähler, die der FDP ihre Stimme geliehen haben? War es das jetzt wert? Hättet ihr einfach euer Kreuzchen bei Mutti gemacht, wie es laut Nachwahlbefragungen (nur 40% der FDP Wähler waren tatsächliche Sympatisanten der Partei) ja eh eure eigentliche Präferenz gewesen wäre und nicht dieses taktische Zweitstimmengeschache betrieben, könnte Mutti jetzt alleine regieren.
...wäre das gewesen.
Und zwar für alle Seiten!
Denn, liebe "Freibeuter", das ist nun mal die bittere Wahrheit: Euere wirkliche Stammwählerschaft durch "dick und dünn" ist nun mal winzig!

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leser47116352 23.09.2013, 13:28
354. klar

will sie wieder mit der spd koalieren, 2009 flog die spd dann aus der regierung raus, obwohl auch sie gute arbeit geleistet hatte in der grossen, das lobt merkel ja immer, nur wurde allein die spd fuer den stillstand in dieser grossen abgestraft, die cdu fanden viele super und vor allem merkel, der spd wird es diemal genauso ergehen, sollte sie dem reiz nach macht erliegen, womit zu rechnen ist, nur diesmal geht sie noch schwaecher in so eine koalition als beim letzten mal, vom richtungswechsel wirds dann gar nichts mehr geben. tut sie das, ruiniert sie sich selbst, die basis will das nicht. die linke wird generell als murks abgetan, das ist arrogant von der spd fuehrung, sie haette nun die chance, es gibt deutlich mehr schnittmengen mit den linken als mit der cdu. aber die haben lieber ein paar posten, als mal was zu wagen, das ganze gerede vorher, also nur heisse luft, am ende regiert man lieber, auch wenn man seine werte verraten muss. traurig.

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Der Terraner 23.09.2013, 13:29
355. Unsinn! Das ist lächerlich!

Zitat von psmonn
Ja mag sein, für mich ist es trotzdem nicht legitim, dass eine Partei die von keinem Viertel der Gesamtbevölkerung gewählt wurde den Regierungsauftrag bekommt. Genauso wenig finde ich es legtim, dass dieses Land eine Wahl mit einer Beteiligung von 70% akzeptiert. Das bedeutet nämlich rund 20 Millionen wahlberechtigte Deutsche haben ihre Stimme nicht abgegeben. Darüber sollte dieses Land mal nachdenken. Die Nichtwähler stellen die stärkste Fraktion und was das beudeutet ist klar. Die Mehrheit lehnt den Deutschen Staat, der so tut als sei er ein demokratischer ab.
Natürlich ist es für eine Demokratie gefährlich, wenn immer mehr Menschen von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch machen, aber die Nichtwähler sind keine homogene Masse und schon gar nicht lehnt die Mehrheit von ihnen den deutschen Staat ab. Vielmehr dürfte Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit das Hauptmotiv der meisten Nichtwähler gewesen sein.

Und mit dem gleichen Argument mit dem sie den Regierungsauftrag der Union ablehnen, müsste sie ihn dann auch für jede andere Partei und Gruppe ablehnen. Schließlich wurde auch Rot/Rot/Grün nur von einer tatsächlichen Minderheit gewählt.

Tatsächlich hat Deutschland und haben die Deutschen gestern erst wieder bewiesen, was für eine bewundernswerte Demokratie wir inzwischen sind und dass diese Demokratie und dieses Land wichtiger sind als jede Partei und ihre internen Interessen.

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schelmig13 23.09.2013, 13:29
356. warum sollte...

irgendwer eine Koalitionen mit der CDU/CSU eingehen? Es kann nur jeder geschädigt aus einer Umklammerung Merkels hervorgehen. Also lasst Mutti regieren und wenn sie Mehrheiten braucht muss sie Kompromisse eingehen und bitteln. Und keiner wird untergebuttert.

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buntesmeinung 23.09.2013, 13:29
357. Eine Regierungsbeteiligung

Zitat von vierpunktzwo
Parteien werden gewählt, um zu regieren!!! Man sollte sie nicht dafür kritisieren, wenn sie das, wofür sie gewählt sind, umsetzen, nämlich sich an einer Regierung beteiligen. Das gilt für SchwarzRot, SchwarzGrün und RotRotGrün. Sich einer Regierung verweigern, drückt nur Verachtung gegenüber dem eigenen Wähler und der Demokratie aus.
macht für die kleineren Koalitionspartner aber nur dann Sinn, wenn sie ihre politischen Ziele, für die sie gewählt wurden, nicht über Bord werfen müssen, unbeschadet dessen, dass Koalitionen natürlich zu Kompromissen zwingen.
Es geht eben nicht nur um eine Regierungsbeteiligung.
Sich an einer Regierung zu beteiligen und das eigene Programm weitestgehend aufzugeben, wäre ebenfalls Verachtung gegenüber dem eigenen Wähler und der Demokratie.
Ich bin anderer Meinung als Sie, respektiere aber Ihre Auffassung.

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j.cotton 23.09.2013, 13:29
358. Teilweise richtig.

Zitat von vierpunktzwo
Parteien werden gewählt, um zu regieren!!! Man sollte sie nicht dafür kritisieren, wenn sie das, wofür sie gewählt sind, umsetzen, nämlich sich an einer Regierung beteiligen. Das gilt für SchwarzRot, SchwarzGrün und RotRotGrün. Sich einer Regierung verweigern, drückt nur Verachtung gegenüber dem eigenen Wähler und der Demokratie aus.
Aber gilt dies auch, wenn man sich, bzw die eigene Partei dabei sehendes Auges opfert? Dem Schicksal der FDP folgend?
Das wäre zu diskutieren.

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JB1969 23.09.2013, 13:30
359.

Zitat von tao chatai
fashismus
Vor allem gibt es eine Bildungsreform, nach der dann die Rechtskonservativen die strukturelle Mehrheit in diesem Lande wenigstens orthografisch korrekt beschimpfen können...:-)

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