Forum: Politik
Möglicher Bruch von CDU und CSU: Das Undenkbare
DPA

CDU und CSU arbeiten seit Gründung der Bundesrepublik zusammen. Im heftigen Asylstreit scheint der Bruch nun plötzlich möglich zu sein. Das wäre verheerend - nicht nur für die Parteien, sondern auch für Deutschland.

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Watschn 25.06.2018, 21:30
110. Das wäre doch mal eine aufgelockerte Science-Fiction-Politvorschau....

Fraktionsaufkündigung der CSU infolge unsymetrischer Politik. Die seit Milleniumsbeginn linksgrün abgedriftete CDU versucht erfolglos mit einem Ableger die CSU in Bayern zu schurigeln. Bekommt aber nur vielleicht 4%, die zumeist auf's linke Lager (Grünen, Freie Wähler, SPD) gehen u. bleibt unter der 5%-Hürde.

Die CSU bleibt auf Bayern konzentriert u. will sich nicht bundesweit ausdehnen; geht aber eine provisorische Politverbindung ausserhalb Bayerns mit der AfD ein. Die AfD u. CSU gehen aufeinander zu; die CSU übernimmt einen wichtigen Programmpunkt der AfD (bindende Volksabstimmungen auf Bundesebene mit Unterschriftenquorum), die AfD ordnet im Gegenzug ihren ungeordneten Jungverband neu.

Bei einer Neuwahl holt die basisbürgerliche AfD mit der CSU im Rücken bundesweit (ex-Bayern) ca. 48% der CDU-Wähler, d.h. sie kumuliert sich zu einem neuen Hoch, auf insgesamt ca. 28% bundesweit ohne Bayern. (AfD bundesweit alt 16%). In Bayern erhält die CSU eine absolute Mehrheit mit ca. 47% = Bundesweit 9% (die AfD kommt in Bayern auf ca. 11%, die zählen aber bei einer bundesweiten Fraktionsgemeinschaft nicht).

Da die CDU durch ihre defacto Halbierung mit abgeschlagenen 13%, die SPD mit desaströsen 12% u. die Grünen mit 10%, die Linke mit 9%; ...die FDP aber überraschenderweise mit 14% bei Neuwahlen abschliessen; entschliessen sich AfD und CSU nach der Neuwahl zu einer bundesweiten Fraktionsgemeinschaft u. zu einer Koalition mit der FDP. (AfD 28% + CSU 9% + FDP 14% = 51%), welche mit dem erfahrenen Kanzler Seehofer angelobigt wird.

Die Folgen sind umwälzend; Merkel wird zur Abdankung gezwungen, Schäuble übernimt interimistisch (es wird jahrelang erbittert u. uferlos über den linksgrün-Kurs der einst konservativen CDU gestritten; vorerst ohne Ergebnis).

Die Führung der SPD tritt geschlossen zurück, geht endlich in die Opposition, die Reste der Schröder-Garde verschwindet, Sahra Wagenknecht übernimmt das Ruder und leitet umgehend die linke Sammelbewegung aus SPD, Realolinken u. linken Grünen ein. Die restlichen Grünen wollen sich teils zur CDU anschliessen, verbleiben dann als abgespaltene, sog. umbenannte "Grünliberale" mit absehbaren 5-6% vorerst knapp über der Hürde.

Die restlichen "orthodoxen Linken" auch genannt als totalopponierende globale "Radikallinke" (open border-Frakion), zersplittern sich unter Kipping zu einer linken Sekte weit unter der 5%-Marke (ca. 2-3%)

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schwertas 25.06.2018, 21:30
111. Endlich eine vernünftige bürgerliche Partei in Bayern?

Ich ärgere mich schon seit Jahren, dass ich in Bayern im konservativen Lager nur diese oberbayrische Stammtischpartei zur Wahl habe. Vielleicht bessert sich das ja endlich...

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interessierter Laie 25.06.2018, 21:30
112. @der-junge-scharwenka

es gibt kein Personalproblem und es gibt auch kein Wählerproblem. Die CDU ist gespalten - an der Basis und bis in die Reihen des Bundestages. Die SPD, die Linke und selbst die Grünen übrigens genauso. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der konservativste Landesverband der Union schon immer als eigene Partei antritt. Nimmt man Frau Wagenknechts Vision von der linken Sammelbewegung (mit ihr an der Spitze), ist auch klar, das diese aus einem Teil der Linken und einem Teil der SPD, eventuell auch der Grünen bestünde. Die Konsequenz wäre eine völlige Umordnung des linken, der Austritt der CSU aus der Fraktionsgemeinschaft die des rechten Lagers. Die gesamte Parteienlandschaft würde sich ändern.

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Colonia09 25.06.2018, 21:31
113. Wird Zeit!

Alte weisse Männer an der Macht. Egal ob CSU oder CDU. Keiner will seine Stellung aufgeben und da geht es mittlerweile garnicht mehr um das "Wohl des Landes". Die See der weissen Gesichter die keine Ahnung haben wie sie das Land steuern sollen...einfach lächerlich. Hauptsache die Diäten stimmen. Wer dieses Land letztendlich wieder einlotst? KEINE von den Partein mit NULL Vision von einer Zukunft für alle!

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EnricoPalazzo 25.06.2018, 21:32
114. Der Spiegel vergießt Krokodilstränen vor Angst

einer konservativen Mehrheit.
Alle Umfragen deuten darauf hin, dass liberale CSU Wähler zur CDU wandern und verloren gegangene Konservative ihre Stimme der CSU geben würden. Sprich, eine bundesweite jedoch getrennte CDU/CSU käme aus dem Stand auf 27+10 Prozent und hätte sicher das Potential für 30+15 bei gleichzeitiger Marginalisierung der AfD.

Eine Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft mit allen Folgen wäre für die jetzige Union als auch für D das Beste was der Wähler sich wünschen kann.

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Neandiausdemtal 25.06.2018, 21:32
115. Schon wieder

Zitat von rab17
Merkel hat Europa gespalten und nun auch die Union. Sie lädt alle Welt ein, die Bürger in allen Ländern zahlen. Das kann nicht funktionieren. Es geht nicht um Kriegsflüchtlinge aus Syrien sondern um Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen. Das wissen alle, nur Merkel mag es nicht zugeben. Viele alte Unionwähler wählen nicht oder AfD solange diese Situation anhält. CDU und CSU Mitgliedern ist das bewusst. Nur die CDU spricht nicht darüber.
AfD-Lügenpropaganda! Glauben Sie das wirklich oder verbreiten Sie bloß gerne Lügen?

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Andi P 25.06.2018, 21:33
116.

Das deutsche Parteiensystem wird sich in Zukunft radikal wandeln. Die SPD ist nur der Vorreiter. CDU und CSU werden folgen. Sieht man ja schön an aktuellen Umfragen für den Bund und die Länder. Wo es am Anfang der Republik zwei große Partein bedurfte, mit schönem wechsel der Regierungen (Union/SPD) und unterschiedlichen Konzepte und Ziele, ist heute ein großer Partienblock entstanden (Union, SPD, Grüne, Linke). Unterschiede kaum noch wahrzunehmen. Wie das enden kann sieht man in Frankreich.

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salomon17 25.06.2018, 21:34
117. CDU besser ohne CSU

Ich habe noch nie CDU gewählt, weil ihr die CSU am Rockzipfel hängt. Warum traut sich die CSU nicht, bundesweit als Alternative zur CDU und AfD anzutreten? Könnte sein, dass sie die 5%-Hürde nicht schafft, aber dann weiß sie wenigstens, wo sie hingehört. Also ran an den Speck, Herr Söder und Herr Seehofer, zeigt mal, was ihr ohne die CDU Wert seid!

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cat69 25.06.2018, 21:35
118. Endlich, endlich, endlich

Trennt euch und schafft einen bundesweit wählbaren rechten Gegenpol zu diesen ganzen Links-Gewächsen.

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mhwse 25.06.2018, 21:37
119. und wie lösen Sie das Problem

Zitat von Watschn
Fraktionsaufkündigung der CSU infolge unsymetrischer Politik. Die seit Milleniumsbeginn linksgrün abgedriftete CDU versucht erfolglos mit einem Ableger die CSU in Bayern zu schurigeln. Bekommt aber nur vielleicht 4%, die zumeist auf's linke Lager (Grünen, Freie Wähler, SPD) gehen u. bleibt unter der 5%-Hürde. Die CSU bleibt auf Bayern konzentriert u. will sich nicht bundesweit ausdehnen; geht aber eine provisorische Politverbindung ausserhalb Bayerns mit der AfD ein. Die AfD u. CSU gehen aufeinander zu; die CSU übernimmt einen wichtigen Programmpunkt der AfD (bindende Volksabstimmungen auf Bundesebene mit Unterschriftenquorum), die AfD ordnet im Gegenzug ihren ungeordneten Jungverband neu. Bei einer Neuwahl holt die basisbürgerliche AfD mit der CSU im Rücken bundesweit (ex-Bayern) ca. 48% der CDU-Wähler, d.h. sie kumuliert sich zu einem neuen Hoch, auf insgesamt ca. 28% bundesweit ohne Bayern. (AfD bundesweit alt 16%). In Bayern erhält die CSU eine absolute Mehrheit mit ca. 47% = Bundesweit 9% (die AfD kommt in Bayern auf ca. 11%, die zählen aber bei einer bundesweiten Fraktionsgemeinschaft nicht). Da die CDU durch ihre defacto Halbierung mit abgeschlagenen 13%, die SPD mit desaströsen 12% u. die Grünen mit 10%, die Linke mit 9%; ...die FDP aber überraschenderweise mit 14% bei Neuwahlen abschliessen; entschliessen sich AfD und CSU nach der Neuwahl zu einer bundesweiten Fraktionsgemeinschaft u. zu einer Koalition mit der FDP. (AfD 28% + CSU 9% + FDP 14% = 51%), welche mit dem erfahrenen Kanzler Seehofer angelobigt wird. Die Folgen sind umwälzend; Merkel wird zur Abdankung gezwungen, Schäuble übernimt interimistisch (es wird jahrelang erbittert u. uferlos über den linksgrün-Kurs der einst konservativen CDU gestritten; vorerst ohne Ergebnis). Die Führung der SPD tritt geschlossen zurück, geht endlich in die Opposition, die Reste der Schröder-Garde verschwindet, Sahra Wagenknecht übernimmt das Ruder und leitet umgehend die linke Sammelbewegung aus SPD, Realolinken u. linken Grünen ein. Die restlichen Grünen wollen sich teils zur CDU anschliessen, verbleiben dann als abgespaltene, sog. umbenannte "Grünliberale" mit absehbaren 5-6% vorerst knapp über der Hürde. Die restlichen "orthodoxen Linken" auch genannt als totalopponierende globale "Radikallinke" (open border-Frakion), zersplittern sich unter Kipping zu einer linken Sekte weit unter der 5%-Marke (ca. 2-3%)
das zu dieser durchaus möglichen Konstellation führt?

Zäune? - Helfen rückblickend eher wenig .. schützen vor allem den Eingezäunten nur unzureichend.

Gut Pressefreiheit und Berichterstattung verbieten - dann haben wir Totalitarismus .. und ggf. Bürgerkrieg.

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