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Möglicher Bruch von CDU und CSU: Das Undenkbare
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CDU und CSU arbeiten seit Gründung der Bundesrepublik zusammen. Im heftigen Asylstreit scheint der Bruch nun plötzlich möglich zu sein. Das wäre verheerend - nicht nur für die Parteien, sondern auch für Deutschland.

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chainso 27.06.2018, 07:58
280. es wird nich zum bruch kommen, weil

die CSU eine regionale partei ist. konsequenter weise
müsste sie eigentlich bayernpartei heissen.
die CSU arbeitet auch nicht auf eine spaltung mit der CDU hin.
die CSU möchte einzig und allein ihre wahl gewinnen
und quasi als nebenprodukt die merkel loswerden.
die CSU würde langfristig im ganzen land keinen erfolg haben.
das wissen sie und deshalb werden sie in bayern bleiben.
die CDU andererseits würde in bayern kaum über 10% kommen.
das wissen die auch und deshalb wird es auch von ihrer seite
nicht zu einen bruch kommen.

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rennflosse 27.06.2018, 15:16
281. SWtimmt zum Teil

Zitat von lalito
Beklemmend, wenn diese nüchterne Betrachtungsweise - die ich übrigens vollumfänglich teile - so weit entfernt von dem aufgeheizten Wind der üblichen Heißluftgebläse als einer der wenigen kühlenden Luftzüge einsam durch die Forengänge weht.
Das stimmt schon. Aber es stimmt auch, dass kein Land in Europa so großzügig mit Flüchtlingen und Einwanderern der südlichen Halbkugel umgeht wie Deutschland. Es stimmt auch, dass die beteiligten Behörden heillos überfordert sind und ihren Aufgaben nicht nachkommen. Es stimmt auch, dass die Strafverfolgungsbehörden eklatant versagen. Es stimmt auch, dass derart große kulturelle Unterschiede für keinen leicht zu verkraften sind; weder für die Gastgeber noch für die Gäste. Und es stimmt auch, dass die Menschen um Gastland im Verhältnis zur Anzahl der Flüchtlinge einen hohen Preis zahlen.
Das ist vielleicht nicht die Schuld der Flüchtlinge, aber eine Ursache setzen sie mit ihrem eigenen Verhalten wohl.

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heinzgünther 27.06.2018, 16:48
282.

Zitat von sanhe
Da nicht nur in Europa sondern auch unionsintern die Streitigkeiten und Voreingenommenheiten mittlerweile untrennbar mit der Person Merkel in Verbindung stehen, täte die Bundeskanzlerin gut daran, nun zurück zu treten und den Weg frei für neue Gesichter zu machen, die befrieden und zusammenführen können - insbesondere auch auf europäischer Ebene.
Wirklich?
Ich bin kein Fan von Merkel, aber sie sehen das Problem bei ihr?

In Ungarn und Polen regieren Parteien mit einem strikt Anti-Europäischen Kurs in allen Fragen, es sei denn sie bekommen mehr Geld! In Ungarn paart sich das noch mit einer wirren Rassenidiologie!
Auch andere Oststaaten sind nun nicht leuchtende verfechter der europäischen Idee!

Die CSU kann noch nichteinmal Pro-BRD, lediglich pro Bayern und verhält sich schon lange wie ein dreijähriges bockiges Kind. Man erinnere sich an die total bescheuerte Ausländermaut.

Wieso ist Merkel hier das Problem?

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Neandiausdemtal 27.06.2018, 17:27
283. Nicht, dass ich mit Ihnen voll übereinstimme....

Zitat von rennflosse
Das stimmt schon. Aber es stimmt auch, dass kein Land in Europa so großzügig mit Flüchtlingen und Einwanderern der südlichen Halbkugel umgeht wie Deutschland. Es stimmt auch, dass die beteiligten Behörden heillos überfordert sind und ihren Aufgaben nicht nachkommen. Es stimmt auch, dass die Strafverfolgungsbehörden eklatant versagen. Es stimmt auch, dass derart große kulturelle Unterschiede für keinen leicht zu verkraften sind; weder für die Gastgeber noch für die Gäste. Und es stimmt auch, dass die Menschen um Gastland im Verhältnis zur Anzahl der Flüchtlinge einen hohen Preis zahlen. Das ist vielleicht nicht die Schuld der Flüchtlinge, aber eine Ursache setzen sie mit ihrem eigenen Verhalten wohl.
....aber komplett widersprechen kann und möchte ich auch nicht.
Ich habe allerdings oft den Eindruck, dass Migranten und Flüchtlinge oft in einen Topf geschmissen werden.
Junge Deutsche, die sich selbst als Türken bezeichnen, weil ihr Opa von dort kommt, benehmen sich leider inzwischen oft, als wenn hier die Scharia gelten würde. Das dadurch große Teile der Bevölkerung aufgebracht werden, ist kein Wunder, hat aber mit den Flüchtlingen nichts zu tun. Leider trägt das aber zu der miesen Stimmung hier bei.

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wallot10 01.07.2018, 13:49
284.

Zitat von wallot10
Dazu könnte man bei Flüchtlingen, die keinen Fluchtgrund haben (und somit laut Gesetz langfristig auch nicht bleiben dürfen) auf Deutschunterricht verzichten und sie stattdessen in Fächern unterrichten, die ihnen dabei helfen, ihre Heimatländer nach voranzubringen (Mathematik, English, Islamkunde, Demokratie, Technik, Geschichte, Erdkunde). Dieser Unterricht würde dann in ihrer Heimatsprache unterrichtet. So kämen zwar auch nicht weniger Flüchtlinge (CSU-Forderung), sie würden aber darauf vorbereitet, ihre Heimatländern Wohlstand zu bringen.
diese Idee hätte zusätzlich den Vorteil, dass man Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive nicht in einem Turboverfahren abschieben muss. Es reicht ein rechtsstaatliches Verfahren. Wenn dieses Verfahren lange dauert, kann man diese Zeit für diese Fortbildungen nutzen. Das ist auch eine Form von Entwicklungshilfe.

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