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Möglicher Hackerangriff: Dokumente der Russland-Ermittlungen im Internet aufgetaucht
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US-Sonderermittler Mueller untersucht seit anderthalb Jahren eine mögliche Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl 2016. Nun gab er bekannt: Einige Dokumente gelangten ins Netz. Steckt Russland dahinter?

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Advo67 31.01.2019, 13:07
10. @sven2016: Am besten auch nochmal lesen

Zitat von sven2016
Wenn aber die Daten aus einer US-Kanzlei stammen können, die für die russischen Hacker arbeitet, wäre es kein Hack.
Erstens steht in dem Artikel nicht, dass die US-Kanzlei für Hacker gearbeitet hat, sondern für ein Unternehmen, das im Verdacht steht, sich in den Wahlkampf eingemischt zu haben. Zweitens kann es doch sein, dass der Server der Kanzlei gehackt wurde.

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betonklotz 31.01.2019, 13:11
11. Was soll das?

Es sieht also aus wie folgt: 1. Man weiss nichts genaues 2. Der Russe war´s
Meine Frage dazu: Wen will man damit überzeugen? So versaut man sich doch nur jedwede Glaubwürdigkeit.

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zalu 31.01.2019, 13:13
12. Öhm..

Gegen Concord Management liegt eine Klage in den USA vor wegen Russischer Einmischung in den Wahlkampf 2016 (Rus-Firma). Alle Unterlagen die die Verteidigung bekommen hat wurden nun über ein Twitter-Account publiziert mit dem Hinweis , das sie die Unterlagen vom FBI gehackt haben und das das Material/anklage substanziell wertlos sei. Weiterhin wurde versucht bei 2-3 News-Sender das als Info zu verkaufen.

Mueller sagt ja auch das das eine desinformations-kampagne werden sollte von Rus. Die Richterin wird die Tage auch noch was dazu sagen zu den Verfertigern

Also den Artikel von Spon finde bissel schwach.

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peter.teubner 31.01.2019, 13:25
13. Wo ist der

Aufreger? Gerade USA seitens wird doch versucht überall sich überall in Wahlkämpfe und auch den politischen Alltag einzumischen. Das zu untersuchen wäre doch mal eine löbliche Aufgabe für Herrn Mueller. Aber die Untersuchung der russische Einmischung ist doch nur der Versuch Trump zu schaden. Mit edler Gesinnung hat das nichts zu tun. Schlechte Verlierer.

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kajoter 31.01.2019, 13:29
14.

Generell könnte ein seriöses Hacken der Mueller-Ergebnisse durchaus positiv sein, denn die gehen zuerst an das Justizministerium. Und wer könnte sich bei dieser Administration schon darauf verlassen, dass sie dort nicht verändert, teilgeschwärzt oder selektiert würden? Es wäre insofern nicht schlecht, wenn sie in originaler Form vorlägen und für buchstäblich alle einsehbar wären.

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vrag_naroda 31.01.2019, 13:32
15. Bitte zitieren Sie richtig!

Zitat von scxy²
"Das FBI fand bei den Ermittlungen keine Hinweise darauf, dass es Angriffe auf die Server gab - die IP-Adressen verortete das FBI in Russland." Hä?
Im Artikel steht: " Das FBI fand bei den Ermittlungen keine Hinweise darauf, dass es Angriffe auf die Server gab - die IP-der Webseite mit den Daten, auf die der Twitter-Account verwies, verortete das FBI in Russland."
Kurz und anders ausgedrückt: Die Daten befinden sich laut IP Adresse in Russland. Es wurde nicht gesagt, daß der server von einem Rechner mit russicher IP "angesaugt" wurde.
Und weiter:
"Woher die Informationen letztlich stammen, ist noch unklar. Eine der angeklagten russischen Firmen, denen Einflussnahme auf den Wahlkampf vorgeworfen wird, ist die Concord Management and Consulting LLC. Sie wird von einer US-amerikanischen Anwaltskanzlei vertreten. Teile der gehackten Daten waren laut dem Büro des Sonderermittlers Informationen, die Mueller ausschließlich mit dieser Anwaltskanzlei geteilt haben soll."

Möglich ist also auch, daß nicht von extern gehackt wurde, sondern von einem der Mitarbeiter der Anwaltskanzlei im Sinne ihrer Mandanten geleakt.

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gowanow 31.01.2019, 13:36
16. Akteneinsicht

Darum geht es Hr.Mueller. Er will den Anwälten von Concord Management keine vollständige Akteneinsicht gewähren. Läuft schon seit letztem Jahr. Mueller hat nur einige nichts aussagende Unterlagen rausgegeben und auf die nationale Sicherheit der USA hingewiesen. War wohl überrascht das die Russen Anwälte aus den USA einschalten.

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mwroer 31.01.2019, 13:40
17.

Zitat von suferone
haben sich damit keinen gefallen getan denke ich! Es zeigt doch wie verzweifelt sie versuchen die Untersuchungen zu diskreditieren!
Sie haben den Artikel gelesen?

"Das FBI fand bei den Ermittlungen keine Hinweise darauf, dass es Angriffe auf die Server gab ... "

und das der Server auf dem die Dokumente lagen in Russland steht, ja das ist natürlich DER Beweis. Wenn ich als russischer Hacker alle möglichen Server hacken kann ... dann lege ich die Dokumente natürlich auf meinen eigenen Server.

Weil ich zwar saugefährlich und schlau bin aber immer dann strohdoof wenn es gerade so passt? Wenn Hacker irgendwas veröffentlichen dann legen sie das Material auf gehackte Server - wo die stehen ist dann eher Zufall.

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kajoter 31.01.2019, 13:41
18. @ #14

Zitat von peter.teubner
Aufreger? Gerade USA seitens wird doch versucht überall sich überall in Wahlkämpfe und auch den politischen Alltag einzumischen. Das zu untersuchen wäre doch mal eine löbliche Aufgabe für Herrn Mueller. Aber die Untersuchung der russische Einmischung ist doch nur der Versuch Trump zu schaden. Mit edler Gesinnung hat das nichts zu tun. Schlechte Verlierer.
1. Herr Mueller hat eine klar definierte Aufgabe und die beinhaltet, mögliche russische Wahlkampfbeeinflussung zu untersuchen - sonst nichts, auch wenn einige, anders gelagerte Straftaten bislang dabei aufgedeckt wurden.
2. Sie verstehen die Tragweite offensichtlich nicht. Ihre Floskel, dass die USA "überall versuchten, sich in Wahlkämpfe einzumischen", sollten Sie zum ersten belegen. Zum zweiten haben sämtliche amerikanischen Geheimdienste eine russische Einmischung bestätigt. Natürlich muss das als Alarmzeichen gewertet werden.
Stellen Sie sich mal vor, bei Ihnen in Russland würde ähnliches bekannt werden. Würde man das nicht untersuchen wollen?

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joergb. 31.01.2019, 13:43
19.

Zitat von peter.teubner
Aufreger? Gerade USA seitens wird doch versucht überall sich überall in Wahlkämpfe und auch den politischen Alltag einzumischen. Das zu untersuchen wäre doch mal eine löbliche Aufgabe für Herrn Mueller. Aber die Untersuchung der russische Einmischung ist doch nur der Versuch Trump zu schaden. Mit edler Gesinnung hat das nichts zu tun. Schlechte Verlierer.
Ja, ich rege mich auf über diesen billigen Whataboutism. Alte russische Schule eben...

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