Forum: Politik
Möglicher Kanzler Schulz: Der Tag danach
WITTEK/ EPA/ REX/ Shutterstock

Was, wenn Martin Schulz die Bundestagswahl gewinnt? Wenn die SPD knapp vor der Union liegt? Dann dürfen sich die Sozialdemokraten möglicherweise eine Koalition aussuchen. Die Szenarien.

Seite 1 von 13
ladozs 28.02.2017, 12:40
1. Pest oder Cholera?

Als verbitterter SPD-Wähler des vergangenen Jahrzehntes begrüße ich natürlich jede Möglichkeit, das amtierende Gespann Merkel/Schäuble in den unverdienten Ruhestand zu schicken. Alle Alternativen, die sich nach der Wahl eventuell auftun, haben ebenfalls ihre Tücken, der gesunde Menschenverstand wird auf jeden Fall auf der Strecke bleiben. Einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Koalitionen dürfen wir derzeit ja schon in Berlin erleben.Aber alles egal, solange Frau Merkel keine aktive Politik in leitender Funktion mehr ausüben darf!

Beitrag melden
nestor01 28.02.2017, 12:43
2. Was wäre, wenn....

SPD stärkste Fraktion bedeutet, dass Merkel Geschichte wäre. Das ist die einfachste Variante. Egal ob anschließend Groko oder R2G, die Politik würde sich wenig ändern. Schwierig wird es, wenn CDU/CSU knapp die stärkste Fraktion bildet. Dann bedeutet das noch mal 4 Jahre Stillstand unter Kanzlerin Merkel und in 2021 eine erneute Kanzlerkandidatur von Merkel.

Beitrag melden
beat126 28.02.2017, 12:46
3. Wieso Koalition?

Sie soll es als Minderheitsregierung alleine tun. Die Mehrheiten dazu eimal mit den Grünen und den Linken, beim anderen Thema mit der Union suchend. Es braucht keine Koalition. Es kommt dem Regierungssystem der Schweiz am nächsten - ohne Änderung des GG.

Beitrag melden
schlauchschelle 28.02.2017, 12:49
4. Dobrindt als Wirtschaftsminister?

Gott bewahre, er hat ja im Verkehrsressort nichts zustande gebracht, was soll da als Wirtschaftsminister werden? 100 Arbeits- & Beraterkreise? Aua :o . Egal, wie man es dreht und wendet, es kommen immer wieder die gleichen, abgehalfterten Gesichter zum Trog. Echte, notwendige Veränderungen sind mit allen da nicht mehr möglich, Stichpunkt Lobbyverpflichtungen...

Beitrag melden
james.n 28.02.2017, 12:49
5. Allen Spekulationen zum ...

... Trotz: Die SPD-Rakete Schulz hat in Wahrheit keine Chance auf die Kanzlerschaft, weil es für Rot-rot-grün nicht reichen wird und die Union wieder stärkste Kraft werden wird. Dennoch hätte eine große Koalition unter Führung der SPD ihren unbestreitbaren Reiz, weil wir endlich, endlich, endlich die Ewigkanzlerin los wären.

Beitrag melden
dingstabumsta 28.02.2017, 12:50
6. Bitte vor...

....der Wahl die Koalition dem Wähler sagen, damit es nicht wieder zu einem CDU / SPD Desasster wird.
R2G oder mit AFD oder FDP! Jedoch nur mit den Linken wird es eine wirkliche Soziale Politik geben, alles andere würde bedeuten "Herumwerkeln mit null Effizienz" weiterhin werde wir ein Rentenchaos, mehr Reallohnverluste durch Steuerbelastungen,einen noch größeren Niedriglohnsektor (mit ausnahme der sachlich Begründeten Zeitverträgen) haben....
Herr Schulz soll vor der Wahl klar aussagen, mit wem er eine Koalition eingehen wird und mit wem nicht!

Beitrag melden
karend 28.02.2017, 12:51
7. ,

"Was, wenn Martin Schulz die Bundestagswahl gewinnt?"

Sich über den Hype wundern, aber diesen täglich anfeuern - und das ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl. Wenn sich die eifrigen Versuche, den Schulz ins Bundeskanzleramt zu verhelfen, mal nicht nach hinten losgehen.

Beitrag melden
evanildo 28.02.2017, 12:54
8. Spiegel-Wunschdenken

Nun bleiben Sie mal auf dem Teppich. Ihre Träume in allen Ehren, aber da gehen wohl gerade sämtliche Pferde mit Ihnen durch. Noch ist es für Ihren Traum-Kanzler, den Agenda-Abnicker Schulz, ein überaus weiter Weg bis zum Kanzleramt. Ein paar Umfragen machen noch keinen Wahlsieg, gerade in unserer kurzlebigen Zeit. Angesichts Ihrer überbordenden Phantasien geht Ihnen offenbar jeder Blick für die Realitäten verloren, und so strotzt Ihr Artikel nur so vor Realitätsverlust und Fehlern. Beispiel gefällig? Sie suggerieren, das die CSU mit Seehofer und Co. einen direkten Einfluss auf die Wahl einer/eines neuen CDU-Vorsitzenden nach einem (von Ihnen gewünschten, deshalb aber noch nicht wahrscheinlicheren) Abgang von Frau Merkel hätten. Haben sie nicht. Die CDU wird einen Teufel tun, bei der Wahl ihres Parteivorsitzes vorher in München anzufragen, wen man denn dort gern hätte. Es handelt sich hier immer noch um zwei verschiedene Parteien. Umgekehrt fragen die Bayern auch nicht in Berlin nach, wenn sie Posten neu zu besetzen haben. Zweites Beispiel für Ihre Realitätsverweigerung: die FDP kann man historisch betrachtet mit allem Recht als Umfallerpartei bezeichnen. Zuletzt hat sie aber mehrfach genau das verweigert, was Sie nun einfach en passant als möglich oder gar wahrscheinlich betrachten: nein, Herr Lindner wird garantiert nicht (!) in eine Ampel oder ähnliche Bündnisse gehen. Er wäre auch nicht gut beraten, denn da könnten die Liberalen nur verlieren und ihre mühevolle Wiederaufbau-Arbeit der letzten Jahre wieder zusammenfallen sehen.
Was also soll dieser Artikel? Mit der politischen Situation der BRD im Jahre 2017 hat er jedenfalls herzlich wenig zu tun.

Beitrag melden
rilepho 28.02.2017, 12:54
9. Den Sieg der SPD wünsche ich mir sehr!

Wenn ich zusehen muss, wie dieser Kanzlerin nichts anderes einfällt, als sich weiterhin auf den Lorbeeren auszuruhen, die ihr von SPD-Kanzler Schröder "geschenkt" wurden, dann denke ich: nichts wie weg mit ihr und der CDU/CSU! Und frischer Schulz-Wind im Kanzleramt tut absolut not!

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!