Forum: Politik
Möglicher Koalitionspartner: Kramp-Karrenbauer verprellt die Grünen
ALEXANDER BECHER/EPA-EFE/REX

Die derben Sprüche von Annegret Kramp-Karrenbauer werden für die Grünen zum Problem: Rückt die Parteichefin die CDU klar nach rechts, ist eine Koalition nur auf Kosten der grünen Glaubwürdigkeit möglich.

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Kurt-C. Hose 18.03.2019, 09:05
20. Marknkern

Wäre doch vernünftig, wenn die CDU wieder zu ihrem konservativen Markenkern zurückfindet. Unter Merkel ist sie zu einer SPD 2.0 geworden. Für die klassische Unionsklientel unwählbar.
Wir brauchen eine Partei, die wirtschaftsorientiert, wertkonservativ und technologiebegeistert ist, auf Werte wie Familie, Glaube, Heimat setzt, aber den Blick für die Technologien offenhält, die unseren Wohlstand in 20 Jahren sichern müssen - das wäre mein Wunschprofil für die CDU, davon ist sie leider im Moment ziemlich weit entfernt.

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rene.macon 18.03.2019, 09:05
21. Man kann nur hoffen, dass die CDU/CSU keine Koalition mit den...

fortschrittsfeindlichen Technologieverweigerern von Bündnis 90/Die Grünen eingeht. Das würde der Entwicklung unseres Landes noch mehr schaden als die große Koalition mit der SPD.

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flaschengaist 18.03.2019, 09:16
22. CDUrechts ist nicht gleich Protestrechts

AKK macht jetzt einen auf TamTam, aber auch wenn sie als CDU Chefin rechts antäuscht und mittig vorbeizieht, die CDU bleibt Club der Deutschen Unternehmerfreunde. Bspw. die schnellen "Deal" von Julia Klöckner und deren Glyphosat Vorgängerschaft. Alle CDU Entscheidungen werden sind eh recht Klientel orientiert. Da wird auch kein "Rechtsruck", denn viele Protestrechte oder Protestpopulisten, sind nicht mit der Bevorzugungspolitik von CDU einverstanden. Ob AM oder AKK, es gibt einfach zu viele nicht Mitgenommene - besonders im Osten.

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georg schwarz 18.03.2019, 09:24
23. Akk

härtet die Fronten. so könnte sich nach AFD-Trauma hoffentlich wieder eine Mitte-Links-Koalition in Form von RRG zusammenfinden.

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barrakuda64 18.03.2019, 09:24
24. Euphemismus pur!

Zitat von rainer82
Unter Frau Kramp-Karrenbauer entwickelt sich die CDU zu einer AfD light. Innen- wie aussenpolitisch, vor allem aber gesellschaftspolitisch. Unerträglich und als Partner für weltoffene Parteien wie SPD, FDP und Grüne völlig indiskutabel.
WELTOFFEN nennt man das Verhalten von SPD, FDP und GRÜNEN jetzt - sehr interessant! Naja, um Glaubwürdigkeit zu verlieren, müßten SPD, FDP und die GRÜNEN erst einmal so etwas wie Glaubwürdigkeit besitzen. Was sie dagegen ALLE (und damit meine ich ALLE - auch CDU/CSU, LINKE und AfD) besitzen, ist Opportunismus. Das trifft es schon eher!

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carlitom 18.03.2019, 09:27
25.

Zitat von so-long
wird mir zunehmend sympathischer, weil sie auch Dinge offen an- und ausspricht, welche sonst unter dem Teppich der „political correctness“ verschwindet. Keine glattgebügelte Tagträumerin.
Der Teppich, der Sie so stört, heißt Anstand und anständiger Umgang miteinander, das bedeutet respektvoll. Wenn AKK das über Bord schmeißt, dann kann das niemals was Gutes sein, wie man an den AfD-/Pegidaparolen sieht, die den Umgang innerhalb der Gesellschaft verroht haben.

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kangootom 18.03.2019, 09:28
26. Jeder erhält was er verdient

Wenn die CDU unter AKK nach rechts rückt, macht das Platz für die Parteien in der Mitte und Links. Es braucht sich keiner zu wundern, wenn die Grünen immer mehr Zulauf bekommen. Wenn schon Schüler erkennen, dass die Politik stärker in den Umweltschutz eingreifen muss, damit der Planet auch noch in 50 Jahren bewohnbar ist, und die Grünen die einzige Partei mit einer klaren Stellung zu diesem Thema ist, brauchen sich die anderen nicht zu wundern. Wenn dann noch die Schüler von der FDP als Dumm hingestellt werden bleiben nicht mehr viele Parteien für die jungen (informierten) Wähler.

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indianrose 18.03.2019, 09:31
27.

Schlimm, dass sich diese Dame, nur um sich von ihrer auf Moderation bedachten Vorgängerin abzugrenzen und wichtig zu erscheinen, jetzt hier ein Schauspiel abliefert. Der Wandel der Krampf-Knarrenbauer zur Krawall-Nuss nimmt ihr niemand ab. Da hat sie wohl die falschen Berater. Sie ist überfordert und hoffentlich findet die CDU andere Kandidaten für die BK-Wahl.

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zensurgegner2016 18.03.2019, 09:32
28.

Die Probleme der

-Schulen
-Bundeswehr
-Infrastruktur
-Bahn
-Justitz

Also hoffnungslos zuwenig Personal
Zuwenig Digitalisierung
Zuwenig Langfristplanung
Und überall viel zu viel Landespopanzeinfluss, der nur lähmt

Ist ein systemisches Problem und über Jahrzehnte gewachsen
Damals waren die Profile der Parteien noch "scharf" bzw "schärfer"

Wenn sich nun die Parteien "zurückbesinnen", dann wird nach wie vor weiterhin die Schule totgespart, die Bahn an die Wand gefahren, ist weiterhin bis zu 70% des Bundeswehrmaterials marode, und sind wir immer noch betreffend Digitalisierung der Neandertaler der Industrienationen

Oder glaubt denn jemand, dass eine "rechte CDU" dafür sorgt, dass nach 40 Jahren Bundeswehrmissmanagement ruck zuck Ordnung einkehrt?
Oder dass sich dann 16 Kultusminister " am Riemen reissen" und endlich ruck zuck die Schulen sanieren, digitalisieren und 10.000ende Lehrer aus dem Hut zaubern?

Die traurige Wahrheit ist.
Wir müssen unsere föderale Demokratieform auf den Prüfstand stellen, denn 16 Bundesländer, die so ziemlich bei allem Langfristinvest versagen bedeutet, dass im Klein Klein sich jeder hinter dem anderen versteckt
Zudem sind Entscheidungswege länger als weltweite Veränderungen erlauben
Im Jahr 26 nach Win 95 haben in allen Bundesländern, egal welcher Couleur, 70% der Schulen kein Internet oder die Kapazität eines Einfamilienhauses

Auch ALLE, ausnahmslos alle 16 Bundesländer sind im Justitzwesen total unterbesetzt, überall dauert alles ewig

Alle Bundesländer haben auch untereinander kein einheitliches digitales Kommunikationskonzept
Änderung nicht in Sicht, alle brauen eigene Süppchen, jeder glaubt, die einzige Wahrheit gepachtet zu haben.....

Und genau deswegen gehört der Föderalismus entrümpelt

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man 18.03.2019, 09:34
29. Wer da mit wem koalieren will

interessiert mich erst, wenn die Wahlprogramme vorliegen und man absehen kann was dann koalitionsbedingt wohl wieder nicht umgesetzt wird. Wenn ich aber in die Vergangeheit blicke und die Leistung z. B. von Grün in Bund und Ländern sehe, dann ist klar wen ich als Koalitionspartner eher nicht möchte.

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