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Möglicher Premier Johnson: Horror vor Halloween
Dan Kitwood / Getty Images

Der nächste britische Premier wird wohl Boris Johnson heißen - und er will sein Land um jeden Preis am 31. Oktober aus der EU führen. Es droht ein beispielloser Grabenkrieg mit dem Londoner Parlament.

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cat69 20.07.2019, 21:58
1. Mach et endlich Boris

Brexit ist Brexit, für Deutschland etwas schwer verständlich. England, das wird die Zeit zeigen kommt ohne die EU besser klar. An die beschworenen Grabenkämpfe denkt bald kein Mensch mehr.

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mirdochwurscht 20.07.2019, 21:58
2. Es ist ein Experiment

Laßt die Briten ziehen und dann abwarten wie sich GB entwickelt . Keiner kann vorhersagen wie es weitergeht. Wahrscheinlich wird sich die wirtschaftliche Lage dort erstmal verschlechtern , aber womöglich stehen die Briten auch am Ende besser da als jetzt. Meine Meinung ist , dass es mittelfristig in GB zu sozialen Spannungen kommen wird da die Wirtschaft aufgrund fehlender Verträge mit der EU stagniert und die Briten dank fehlender Zuwanderung aus Osteuropa ihre schlecht bezahlten Tätigkeiten wieder selbst übernehmen müssen bzw. keine Arbeitskräfte dafür finden .

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heinz.murken 20.07.2019, 21:59
3. Sehr schön wiedergegeben

was aktuell/in der letzten Woche im UK passiert(e).
Eins muss man den britischen Abgeordneten und allgemein der britischen Politik lassen:
Sie sind / ist wesentlich unterhaltsamer als alles, was bei uns passiert.
Und:
Die älteste Demokratie sollte man nie unterschätzen.
Gut, dass Rory Stewart, Sir John Mayor und andere sich nicht unterkriegen lassen.

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BoMo_UAE 20.07.2019, 21:59
4. Keep Calm

Johnson ist ein Schwaetzer. Wenns um die Umsetzung seiner kruden Ideen geht, hat er schon immer versagt. Und wenn er aus lauter Ideenlosigkeit und Mangels Kompromissbereitschaft auf einen No Deal hinaus laeuft, auch gut. Dann hat er sofort den maximalen Schaden angerichtet und wird als Loser in die Annalen eingehen. Die EU wird es verkraften. Irland und Grossbritannien weniger.

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Stereo_MCs 20.07.2019, 22:02
5. 9%

Schon mutig und ein Ausdruck eines wahrlich funktionierenden demokratischen Systems,
einen Mann zum neuen Premier zu machen, dessen Partei bei EU Wahl sagenhafte 9% bekommen hat.

Gut, die Regeln in GB mögen so sein gerade, aber die sollten wirklich mal über ihr Mehrheitswahlrecht und auch sonst antiquiertes System nachdenken.
Vielleicht ganz gut, wenn GB aus der EU fliegt, vielleicht ändert sich dann dort mal was. Sie können dann ja wieder kommen, wenn sie sich über ihre Rolle in der Welt endlich mal klar geworden sind.

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xxgreenkeeperxx 20.07.2019, 22:06
6. Ich wünsche ihm viel Erfolg ...

und hoffe er führt UK am 31. Oktober wirklich aus der EU, damit dieses Trauerspiel endlich ein Ende hat und man sich auf beiden Seiten wieder den wichtigen Dingen des Lebens widmen kann. Und ich hoffe die Ursula sieht das genauso und lässt sich nicht auf irgendwelche Spielchen mit ihm ein. Ich habe allerdings zu beiden ob ihrer Vergangenheit leider kein großes Vertrauen.

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funkstörung 20.07.2019, 22:15
7. frieden

es wird keinen frieden ohne einen brexit geben.

wenn man es sich dann anders überlegt könnten sie ja auch wieder rein, aber erst einmal muss der brexit durchgezogen werden.

wird es ihn nicht gibt,

gibt es stunk, missmut und lähmung in der EU ohne ende.

insofern kann man ihm nur toi toi toi wünschen.

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wiseacre 20.07.2019, 22:24
8. Ende

Hauptsache, diese poltische Farce findet so bald wie möglich ihr Ende. Wie auch immer. Dann haben die Briten, was sie wollten und der Rest Europas Ruhe vor den Briten. Gibt noch genug andere Probleme.

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spmc-12355639674612 20.07.2019, 22:31
9. Genau!

Zitat von cat69
Brexit ist Brexit, für Deutschland etwas schwer verständlich. England, das wird die Zeit zeigen kommt ohne die EU besser klar. An die beschworenen Grabenkämpfe denkt bald kein Mensch mehr.
Es wird werden wie nach dem ersten Brexit im Jahre 409 n. Chr., als die keltischen Provinzfürsten beschlossen, sich vom Römischen Reich loszusagen und dies auch durchzogen. Wie dumm, dass sie nicht bedacht hatten, dass es das Römische Reich war, das vorher durch seine Investitionen für Reichtum in Britannia gesorgt hatte. es ging also erst einmal steil bergab.
Man sollte wissen, dass diese Talfahrt erst mit Wilhelm dem Eroberer aufhörte, sich Britannien (das bis dahin schon zweimal feindlich übernommen worden war, erst von den Angelsachsen, dann von den Normannen) dann langsam erholte und friedlicheren Zeiten entgegensah und so ungefähr 700 Jahre nach Abzug der Römer wieder den Wohlstand erreichte, den es hatte, als die Römer gingen.

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