Forum: Politik
Möglicher Premier Johnson: Horror vor Halloween
Dan Kitwood / Getty Images

Der nächste britische Premier wird wohl Boris Johnson heißen - und er will sein Land um jeden Preis am 31. Oktober aus der EU führen. Es droht ein beispielloser Grabenkrieg mit dem Londoner Parlament.

Seite 5 von 9
myfourcents 21.07.2019, 01:12
40. VVielleicht kein Fisch, sondern BSE-Fleisch?

So wenig Kompetenz und soviel Arroganz. Mir reicht es. Wenn UK diesen Nonsens will, ja dann macht endlich und geht uns nicht weiter auf die Nerven. Die Welt hat größere Probleme als diesen abgehalfterten Welteroberer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muso_koyoo 21.07.2019, 01:22
41. Bitte, bitte, liebe Redaktion ....

.... lassen sie die Londoner 'tories' jubeln. Danke!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mcdonald.r.ronald 21.07.2019, 01:47
42. Richtlinie 94/62/EG

Bevor man den Blödsinn aus Brüssel nachplappert und den "bösen Boris" a bisserl vorführt, sollte man sich vielleicht einmal mit der Thematik auseinandersetzen. Die genannte Richtlinie wurde selbstverständlich in den jeweiligen Ländern durch die dortige Legislative umgesetzt und damit meine ich auch sämtliche direkte und indirekte Folgewirkungen/regelungen. Borislein hat also recht damit, wenn er die Fischverpackung mit der EU in Verbindung bringt. Er verschweigt dabei jedoch, daß britische Mandatsträger bei der Entscheidung (in Rat und Parlament) mitgewirkt haben. Abgesehen davon, gibt es gute Gründe Räucherfisch abzupacken, aber man sollte das eher dem Markt überlassen. In diesem Fall wird der lokale Fischer glücklich, weil er Kosten spart und so konkurrenzfähig in seiner Region bleibt. Die Handelsketten werden wahrscheinlich nur die abgepackte Variante nehmen und sollte es keine Alternativen geben, eben diese Verpackung auch selbst durchführen. Am Ende entscheidet der Preis und nicht irgendwelche sinnbefreiten Regelungen, die ohnehin nur dazu da sind, um die Verbraucher von den kritischeren Themen abzulenken - Stichwort Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe, Etikettenschwindel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Harro 21.07.2019, 01:50
43. Johnson will Nachverhandlungen

Gut, soll er haben. Aber als Gegenleistung muss GB am Tag des EU-Austritts auf Rechtsverkehr umsteigen.
Und wenn sie am 31. Oktober ohne Unterschrift unter dem Austrittsvertrag die EU verlassen und irgendwann wieder rein wollen, gilt das Gleiche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naive is beautiful 21.07.2019, 02:10
44. Die politische Boris "Wandelanleihe" Johnson Spring Break Party...

...nimmt ihren Lauf, weil die vermeintliche politische Oberschicht (also die Eaton-/Cambridge-/Oxford-'Elite') ihren schon im frühen Brexitstadium zum Leitwolf ausgespäht und ernannt hat, und das gemeine Fußvolk noch immer auf seine täglich aufs Neue abgesonderten Plattitüden zahlreich genug abfährt.
Die fatalen Auswirkungen der neuen britischen Nicht-Strategie mit dumpf-dummen Überschriften sind der Oberschicht völlig schnurzpiepegal (das reiten wir locker auf dem Rücken der Normalbürger aus), den verblendeten Mittel-/Unterschichtsbürgern werden sie demnächst klarer werden - wenn auch dann vermutlich zu spät.
Herr Dyson macht es aus seiner Sicht völlig richtig (wenn auch fundamental antibritisch): Er predigt den harten Brexit um jeden Preis, um seinen politisch-gesellschaftlichen Status als aufrechter Oberschicht-Brite öffentlich zu dokumentieren, und bringt gleichzeitig große Teile seines vermutlich eher wohlverdienten Vermögens rechtzeitig vor den Irrungen und Wirrungen eines Hard Brexit in Sicherheit. Ich mag Herrn Dyson's Staubsauger, verachte aber gleichzeitig seine ganz und gar egoistische Ego-Strategie. Dyson: Ein britischer Leuchtturm...? Weit gefehlt!
Typen wie James Dyson verachten übrigens Politik-Komiker wie Johnson zutiefst, bedienen sich im Hintergrund aber gern ihrer Popularität, um Eigeninteressen im Schatten populistischer Kraftsportler besser und unspektakulärer verfolgen und durchzusetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shardan 21.07.2019, 02:36
45. Es wird interessant

BoJo will raus. OK, verstanden. Das Parlament, genauer das Unterhaus will ihn daran hindern - und wie, bitteschön? Da haben es einige immer noch nicht begriffen: Der Termin wird nicht allein von den Briten bestimmt. Ob die EU einer nochmaligen Verlängerung (und nochmal... und nochmal...und so weiter ad infinitum) zustimmt, wird auch immer fraglicher. Ob die EU jemals den Vertrag wieder aufschnürt, ist ebenfalls höchst fraglich, auch wenn die britischen Traumtänzer da immer noch dran glauben. Man braucht doch nur genug mit dem Brexit drohen, dann wird die EU schon klein bei geben. Wenn sich die Briten da mal nicht verschätzen.... Wenn die EU bei ihrer Linie bleibt und einer weiteren Verlängerung nicht zustimmt, ist im Oktober "Ende Gelände". Da kann das britische Unterhaus noch so dagegen stimmen. Im Grunde muss sich Bojo bei der EU nur genügend daneben benehmen. Den Brüssler Spitzen (Ja, gewolltes Wortspiel) ist BoJo suspekt und die Geduld ist mittlerweile arg begrenzt. Man möchte mal wieder was anderes machen als sich mit den Briten herumschlagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wmeinberg 21.07.2019, 04:39
46. Was hat der Brexit mit den...

Zitat von cat69
Brexit ist Brexit, für Deutschland etwas schwer verständlich. England, das wird die Zeit zeigen kommt ohne die EU besser klar. An die beschworenen Grabenkämpfe denkt bald kein Mensch mehr.
... deutschen Verständnisschwierigkeiten darüber zu tun?
Es liegt doch eindeutig an den Briten und seiner sogenannten Volksvertreter, diesen zu vollziehen. Die Insulaner bekommen es doch nicht gebacken, ihren eigenen Beschluss umzusetzen.
Erklären Sie denen doch, dass, wer Brexit sagt, auch Brexit machen sollte. Aber bitte erklären Sie denen auch, dass der Brexit ein großes Fass ist, welches bereits zuvor unter anstrengenden Mühen mit Inhalt gefüllt wurde und nun auf Abholung wartet. Leider sind die britischen Leichtmatrosen mental nicht in der Lage, dieses Fass an Bord zu hieven und den Anker zu lichten.
Und der Boris kann noch nicht mal vernünftig navigieren. Der lässt alle Segel setzen, ohne zu wissen, wie der Wind steht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derjoey 21.07.2019, 05:11
47.

Zitat von cat69
Brexit ist Brexit, für Deutschland etwas schwer verständlich.
In Deutschland hat man das verstanden, in GB allerdings eher nicht, wie das Chaos in deren Parlament sowie die zweimalige Verschiebung auf Bitten der britischen Regierung ziemlich eindeutig zeigen.

Zitat von cat69
England, das wird die Zeit zeigen kommt ohne die EU besser klar.
Nur England? Das wäre aber schade um Wales, Schottland und Nordirland. Okay, wenn man glaubt, dass die sich nach dem Brexit abspalten, macht es etwas mehr Sinn.

Aber woher leiten Sie Ihre Vermutung her? Daraus, wie ungeheuer toll es dem Vereinigten Königreich vor dem EU-Beitritt gegangen ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 21.07.2019, 05:15
48. Das Ende des guten Journalismusses

Die Aufgabe von guten Journalisten wäre es, die Situation in einem anderen Land zu schildern und neutral zu berichten, WARUM die Menschen so stimmen, wie sie stimmen: für Brexit, für Farange, für Johnsson. Die Briten sind nicht dumm, sie haben hierfür ihre Gründe. Man mag sie für falsch halten, aber man sollte diese erst einmal zur Kenntnis nehmen. Stattdessen wird - wie mit dem aktuellen SPIEGEL-Titelbild - Hass geschürt. Der zukünftige britische Premier wird als verrückt bezeichnet und das bedeutet, dass auch die, die ihn wählen, nicht alle Tassen im Schrank haben. Dieses Schüren von Hass, das der Spiegel seit Jahren betreibt (auch gegenüber den amerikanischen und russischen Präsidenten,aktuell auch bei Italien, Polen, Ungarn und wo sonst noch, und damit Wählern), hat nichts mehr mit gutem Journalismus zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haraldbuderath 21.07.2019, 05:35
49. Boris

Keine Angst vor dem Brexit haben die Bürger der EU, es scheint das die Angst nur die Elite und Medien haben, es gab nie ein GB das ein starkes Europa will, es gab immer Nur den Wunsch wieder Weltmacht zu werden, jetzt wird GB kolonisiert und es scheint Ihnen nicht zugefallen, erstmals werden Sie lernen müssen das Ihre Zeit als Herrscher der Welt 1945 beendet ist, Europa wird erstmals mal Ohne die Briten Ihre Zukunft planen und gestalten, für Europa kann das auch eine Befreiung sein endlich zusammen zu Wachsen und die heutige Weltordnung in Frage zu stellen,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 9