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Mögliches Bündnis von CDU und Linken: Bartsch beklagt "hysterische Debatte" in der Un
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Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident hat sich offen für Koalitionen mit der Linken im Osten gezeigt - und parteiintern Kritik geerntet. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch fragt sich nun, "ob Daniel Günther noch in Freiheit ist".

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yvowald@freenet.de 13.08.2018, 09:09
10. Großkapital sieht Pfründe bedroht

Wer will denn eine Koalition im Bund zwischen den Unionsparteien und der Partei Die Linke mit aller Macht verhindern?
Natürlich, die Vertreter des Großkapitals, die dadurch ihre Allmacht im wirtschaftlichen Bereich bedroht sehen.
Eine "Wirtschaftsdemokratie" sollte es aus Sicht der Anteilseigner an den Produktionsmitteln niemals geben dürfen, weil dann die Gewinne gerecht mit den Beschäftigten in den Unternehmen geteilt werden müßten.
Deshalb betrachten diese Herrschenden Kreise eine Wirtschaftsdemokratie als Teufelszeug.
Die Linke will jedoch eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen, also die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung.
Diese drohende Entwicklung sollen die Unionsparteien nach Möglichkeit verhindern. Wie lange noch?

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wo_st 13.08.2018, 09:13
11. Wozu?

Der Unterschied der ehemaligen "rechten" CDU zur Linken ist doch schon lange durch Frau Merkel beseitigt. Wozu die Aufregung?

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Klapperschlange 13.08.2018, 09:29
12. Kommunisten sind....

Zitat von mostly_harmless
Selbstverständlich müssen im Notfall - beispielsweise um Rechtsextremisten von der Regierung fernzuhalten - alle Demokraten miteinander koalieren können. Unsere Geschichte lehrt, dass andere Wege ins Verderben führen.
....also Demokraten? Seit wann?

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Klapperschlange 13.08.2018, 09:34
13.

Zitat von yvowald@freenet.de
Wer will denn eine Koalition im Bund zwischen den Unionsparteien und der Partei Die Linke mit aller Macht verhindern? Natürlich, die Vertreter des Großkapitals, die dadurch ihre Allmacht im wirtschaftlichen Bereich bedroht sehen. Eine "Wirtschaftsdemokratie" sollte es aus Sicht der Anteilseigner an den Produktionsmitteln niemals geben dürfen, weil dann die Gewinne gerecht mit den Beschäftigten in den Unternehmen geteilt werden müßten. Deshalb betrachten diese Herrschenden Kreise eine Wirtschaftsdemokratie als Teufelszeug. Die Linke will jedoch eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen, also die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung. Diese drohende Entwicklung sollen die Unionsparteien nach Möglichkeit verhindern. Wie lange noch?
.......Die Linke will jedoch eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen, also die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung...............

Hat doch in der DDR bestens geklappt oder etwa nicht?

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dickebank 13.08.2018, 09:43
14. Nachkriegs-CDU

Zitat von Klapperschlange
.......Die Linke will jedoch eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen, also die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung............... Hat doch in der DDR bestens geklappt oder etwa nicht?
Dann lesen sie einmal das Programm der CDU im Nachkriegsdeutschland. Der Unterschied zur Linken sind also nur 70 Jahre ....

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demokrat2 13.08.2018, 09:45
15. Gedankenspiele, als Vorbereitung?

Allerdings nur, wenn es um die Ministerpräsidentenposten für die CDU geht. Wäre ich jetzt bösartig, würde ich sagen: Die AfD ist auch bald ein Gedanke wert. Wir sollten ja alle miteinander reden. Dabei bestehen überall im Land schon derartige "Kasseegesprächsrunden". Nach dem Motto: Alles ist möglich, sollten wir auch vor der Wahl wissen, was möglich ist. Frau Merkel hat ja auch nach langem Hin und Her wieder zur verlässlichen SPD gefunden. Sie blieb Kanzlerin.

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yvowald@freenet.de 13.08.2018, 10:27
16. Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung

Zitat von Klapperschlange
.......Die Linke will jedoch eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen, also die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung............... Hat doch in der DDR bestens geklappt oder etwa nicht?
Die deutsche Linkspartei strebt keinen Staatskapitalismus an, wie er in der DDR praktiziert wurde. Das weiß heute, fast 30 Jahre nach dem Ende der DDR und dem Zusammenbruch der SED, jede und jeder.
Die Linke strebt einen Demokratischen Sozialismus an, also eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung.
Wer sollte da nicht zustimmen wollen? Nein stopp, die Unionsparteien verfolgen seit der Gründung unserer Republik im Jahre 1949 eine gegensätzliche Politik. Die Reichen werden immer reicher, und die Armen zahlreicher.
Wer will das wirklich?

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n.wemhoener 13.08.2018, 10:45
17.

Zitat von Klapperschlange
.......Die Linke will jedoch eine gerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen, also die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung............... Hat doch in der DDR bestens geklappt oder etwa nicht?
Sie wollen die nicht, die Beteiligung aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung ?
Lesen sie mal den Artikel 151 der Bayrischen Verfassung:

"Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten."

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Luritz 13.08.2018, 11:03
18.

Ein mögliches Bündnis mit der Linken einem möglichen mit der AfD gleichzusetzen, wie es Frau Kramp-Karrenbauer tut, zeugt von einer erschreckenden politischen Inkompetenz, aber die zeichnet die Union mitsamt ihren bayerischen Poltergeistern ja seit langem aus.

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mundi 13.08.2018, 11:30
19. Wo ist die größte Schnittmenge

Zitat von r.voelckel
Alle Demokraten sollten miteinander koalieren können, auch mit der AfD. Sollte nämlich ein CDU Linke Bündnis nur aus der Verzweiflung geboren werden, die AfD in einer Regierung zu verhindern, stärkt man sie . Man muss die AfD akzeptieren. Ich möchte niemals eine verzweifelte Ausgrenzungskoalition sehen, die mit zusammen 51 % 49 % AfD verhindert.
Da nuß ich Ihnen zustimmen.
Kommt eine absolute Mehrheit für die stärkste Fraktion nicht zusammen, so wäre eine Koalitionmit der Partei angesagt, mit der man programmatisch die größte Schnittmenge hat.
Schädlich für die Stabilität ist es, demokratisch gewählte Parteien gleich einer Kaste der „Unberührbaren“ zu behandeln.

So sehe ich am Beispiel Bayerns eine Koalition der CSU mit den Freien Wählern oder mit der AfD als wahrscheinlich.

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