Forum: Politik
Mord in Freiburg: Tat und Wahrheit
DPA

Ein Verbrechen ist geschehen. Ist die Herkunft des Täters ein Thema? Soll die Tagesschau berichten? Oder verfestigen schon solche Fragen die Vorurteile? Deutschland steckt in der Rassismus-Spirale, daraus gibt es kein Entkommen.

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globaluser 08.12.2016, 19:32
60. Der Flüchtling wie über ein sicheres Drittland eingereist sein

Also, Herr Augstein, Sie schreiben: " Der Freiburger Oberbürgermeister Salomon hat gesagt: "Die Tat ist nicht schlimmer, weil sie ein Flüchtling begangen hat. Wäre es ein Deutscher gewesen, wäre ich nicht weniger entsetzt."
Würde unseres GG respektiert, wäre dieser Mord nie geschehen. Insofern ist die Bundesregierung hier geistiger Brandstifter und Mittäter an diesem Mord und Vergewaltigung. Aber wohlgewogene Richter finden sich ja immer.

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anton_otto 08.12.2016, 19:32
61. Medien selbst schuld

Die Medien leisten Gerüchten erst Vorschub, wenn sie über solche Taten unter fadenscheinigen Ausreden nicht berichten, oder wenn wesentliche Aspekte verschwiegen werden. Wenn in Meldungen nur von "Männern" die Rede ist, von "Hochzeiten" die aus dem Ruder laufen oder von "Großfamilien", liegt der Schluß nahe, wer daran beteiligt war. Was viele Bürger ist der Versuch der Medien, sie wie unmündige Kinder zu behandeln. Für eine einzelne Tat mag es unerheblich scheinen, ob sie von einem muslimischen "Flüchtling" begangen wurde. Wenn es sich aber in dieser Gruppe häuft, ist die Herkunft der Verdächtigen oder Täter eben doch relevant.
Die Probleme die gerade Männer aus dem muslimischen Kulturkreis machen, sind trotz aller Verschweigerei in unseren Medien real. Insofern ist die Gleichsetzung von Muslimen mit Juden absurd.

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mosquitojg 08.12.2016, 19:40
62. Es geht nicht um Biologie, sondern um Kultur und Religion

Deshalb ist "Rassismus" auch eher der Versuch einer Verschleierung, um mit dem gewohnten Kampfbegriff die Kritiker schon mal zu stigmatisieren und in die Defensive treiben zu können. Dabei geht es nicht darum, ob der Täter Schwarzer, Dunkelhäutiger oder sonstwer war. Sondern darum, dass er aus einer Kultur kommt, die unzweifelhaft ein problematisches Frauenbild prägt. Wo Frauen selber schuld sind, wenn sie vergewaltigt werden, sollten sie zu aufreizend herum laufen. Wo Frauen auch mal umgebracht werden, wenn der Mann oder die Familie mit ihr nicht einverstanden sind, ohne nennenswerte gesellschaftliche Sanktionierung dessen. Das ist in den Herkunftsländern dieser Leute zu sehen. Vor dem Hintergrund ist es schon verwunderlich, wenn man das alles meint auszublenden, sobald die Leute hier her kommen, sich alle sozialen Normen hier anzuerkennen. Selbst wenn dies oft genug der Fall sein sollte, so bleibt das Restrisiko. Das Argument, dass die meisten Muslime doch nett und unproblematisch sind, hilft leider wenig weiter. Genausowenig wie dass die meisten Raucher auch nicht an Lungenkrebs sterben. Und es auch Nichtraucher gibt, die an Lungenkrebs sterben. Es ändert nichts daran, dass Rauchen eine weitere wichtige Ursache ist. Und so ist das mit dem Islam und dieser Kultur.

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fortelkas 08.12.2016, 19:42
63. Der Geist

.....der Dreißiger Jahre (besser der Gestank) durchweht Deutschland wieder. Der Rassismus ist wieder hervorgekrochen, war wahrscheinlich unterschwellig schon lange vorhanden. Niemand hat das scharfsinniger gesehen als Bertolt Brecht: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch." Das Netz macht kurzen Prozess, aber noch schlimmer sind manche Talkshows: Hier wird mit wohlgesetzten Worten, vornehm und ausführlich, kurzer Prozess gemacht. Zum Schluss frage ich mich: Habe ich vielleicht etwas überlesen oder überhört? Es handelt sich doch um einen Tatverdächtigen, der offenbar noch verhört wird. Ich habe noch kein Wort von der Unschuldsvermutung bis zur Auklärung einer Tat gehört, eine Vermutung, die jedem Menschen in einem Rechtsstaat zusteht.
Erwin Fortelka

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tserclaes-graf-von-tilly 08.12.2016, 19:44
64.

Das ist alles, was interessiert, am wenigstens die "Sozialisation" des Täters, sein Motive, seine Anlagen usw. Hätte man jene Menschen, darunter den Täter, nicht hereingelassen, gäbe es diesen Mord nicht, es gäbe auch die Sylvester-Taten nicht und viele strafbare Handlungen auch nicht; es ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant, dass auch Deutsche solche Taten begehen.

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kraijjj 08.12.2016, 19:45
65. Ich weiß nicht

ob es klug ist gleich mit der Rassismuskeule zu kommen. Sicher gibt es es ein Klientel, welches aus dieser Motivation heraus sich an diesem Thema abarbeitet.
Wenn man den Mord durch einen Asylsuchenden schlimmer bewertet als den durch einen Einheimischen dann ist das sicherlich rassistisch. Wenn man Probleme die durch die Sozialisation mancher Migranten existent sind thematisiert, sollte man das jedoch nicht mit Rassismus abtun.
Vor einigen Tagen gab es auf Spon einen Artikel zu Freiburg, nach dem Mord. Unter anderem kamen dort 2 Flüchtlingshelferinnen zu Wort, also Menschen die mit einer absolut humanistischen Motivation sich für Flüchtlinge engagieren.
Eine von beiden sagte sinngemäß, das Sie die Entscheidung diesen Menschen Zuflucht zu geben nach wie vor befürwortet. Andererseits glaube sie, das ein gutes Drittel der Migranten mit denen sie zu tun habe nicht intergationswillig bzw. fähig ist. Und das mache sie ganz klar an deren Einstellung zu Frauen und/auch Homosexualität fest.

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luny 08.12.2016, 19:50
66. Individuen schützen

Zitat von comeback0815
Selbst wenn dem so wäre, wäre es egal. Eine Wahrzeichen der Demokratie ist es, das Individuum zu schützen. Wenn das nicht mehr gewahrt wird, wird die Demokratie abgeschafft.
Hallo Comeback0815,

Ihrem Beitrag kann ich nicht folgen. Das bedauernswerte Opfer aus
Freiburg wurde eben NICHT geschützt.

Was hat denn das mit Demokratie zu tun?

Die Sachlage ist ziemlich klar:

Der mutmaßliche 17jährige Täter aus Afghanistan nutzte die
offene Grenze, die die amtierende Bundeskanzerin persönlich
öffnete und alle nach Deutschland einlud, die aus was für Gründen
auch immer, aus ihrem Heimatland "flüchten" wollten.

Ohne diese poltitische Entscheidung der amtierenden Bundes-
kanzlerin wäre besagter "Flüchtling" nicht nach Deutschland
gelangt.

Auf was plädieren Sie hier eigentlich? Täterschutz vor Opferschutz,
oder wie habe ich Ihren Beitrag zu verstehen?

LUNY

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mundi 08.12.2016, 19:51
67. Daheim und in der Fremde

Zitat von luny
Hallo Comeback0815, nach meiner Meinung tragen die Medien eine erhebliche Mitschuld an diesem Zustand. Es wird ja eben NICHT berichtet, WER genau WELCHE Straftat be- gangen hat. Es werden verklausulierte Begriffe wie "Familiendrama" oder "süd- ländisches Aussehen" verwendet, wenn es um Straftaten geht. Damit wollen die Medien vermeiden, daß es zu besagten Vorurteilen gegenüber "Ausländern" und "Flüchtlingen" kommt. Diese werden aber dadurch noch gestärkt. Natürlich kann die Straftat der Herkunft eines Täters zugeschrieben werden, wie wir in Köln leider erleben mußten. Frauen = Freiwild, die offensichtlich viele Nordafrikaner gerne be- grabschten, weil das bei ihnen zu Hause NORMAL ist. Die kulturellen Unterschied zu negieren, hilft auch nicht weiter. LUNY
Sie irren sich gewaltig!
Die Migranten sind schlicht nicht aufgeklärt. Ein Araber erklärte einem polnischen Reporter, dass bei Ihnen erzählt wird, in Europa kann man mit fremden Frauen, auch wenn sie verheiratet sind, ohne Probleme sexuell verkehren. Dafür gibt es sogar spezielle Clubs. Bei uns, sagte der Araber, würde man mich für so etwas sofort erschlagen und die Frau steinigen.

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comeback0815 08.12.2016, 19:52
68.

Zitat von luny
Hallo Comeback0815, nach meiner Meinung tragen die Medien eine erhebliche Mitschuld an diesem Zustand. Es wird ja eben NICHT berichtet, WER genau WELCHE Straftat be- gangen hat. Es werden verklausulierte Begriffe wie "Familiendrama" oder "süd- ländisches Aussehen" verwendet, wenn es um Straftaten geht. Damit wollen die Medien vermeiden, daß es zu besagten Vorurteilen gegenüber "Ausländern" und "Flüchtlingen" kommt. Diese werden aber dadurch noch gestärkt. Natürlich kann die Straftat der Herkunft eines Täters zugeschrieben werden, wie wir in Köln leider erleben mußten. Frauen = Freiwild, die offensichtlich viele Nordafrikaner gerne be- grabschten, weil das bei ihnen zu Hause NORMAL ist. Die kulturellen Unterschied zu negieren, hilft auch nicht weiter. LUNY
Ich negiere keine kulturellen Unterschiede, ich begrüße sie sogar. Wissen Sie, wie schön das Lachen eines Afrikaners sein kann - vor allem, wenn Sie daneben einen aus der griesgrämigen Gartenzwergfraktion stellen (bewusstes Vorurteil - merken Sie was?)

Ich schrieb - speziell in diesem Beitrag - viel mehr davon, dass die Menschen dazu neigen, diese Tat in ihrer Bedeutung zu überhöhen, aber nicht um der Tat willen, sondern aus ganz anderen Motiven.

Wäre ich böse, müsste ich einigen dieser Menschen unterstellen, dass sie sich eben gerade nicht um der Tat willen für die Tat interessieren, sondern einzig um des Täters willen. Der Rechtsstaat in dem ich leben möchte, macht genau das eben nicht. Sondern er betrachtet die Tat. Die als solche ist verwerflich genug und kommt aus sich heraus ganz allein zum Ergebnis Verbrechen.

Dazu braucht es keinen Generalverdacht, der in Pauschalisierungen immer mitschwingt. Darauf möchten (auch viele Medien) hinweisen.

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stingray266 08.12.2016, 19:54
69. Junge Männer

Unsere Oberbürgermeisterin hat sich auch schon gewundert, warum der Stadt überwiegend junge Männer zugeteilt wurden. Das diese Männer sich auch nach gewisser Zeit nach einer Frau sehnen, kann man ihnen nicht mal verübeln. Aber woher nehmen? Eine Familie mit kleinen Kindern zu integrieren, dürfte im Einzelfall niemals ein Problem sein - nicht mal im Osten.

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