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Mord an Putin-Gegner Nemzow: "Der Krieg ist zu uns gekommen"
REUTERS

Der Mord an Boris Nemzow schockiert Russlands Opposition. Sie vermuten die Drahtzieher den Anschlags im Umfeld des Kreml. Denn die russische Staatspropaganda habe Gegner von Wladimir Putin für vogelfrei erklärt.

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dasbeau 28.02.2015, 11:49
1. Begleiterin

Was ist mit der Begleiterin? Unversehrt? Verletzt? Tot?

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csapo-f 28.02.2015, 11:50
2. Wozu Auftragskiller?

Sucht man nach dem Attentäter, ist es nicht unbedingt erforderlich, an einen von „Putin beauftragten Killer“ zu denken. Eher eine abwegige Idee. Es ist bekannt, dass die Mehrheit der Russen (egal wo sie leben) hinter seiner Politik steht. Wozu wäre so ein spektakulärer Mord gut? Man denke doch nur an die 2.430.000 Menschen, die aus der Ukraine nach Russland geflohen sind, seitdem die ukrainische Regierung mit Militärgewalt versucht, die Ostukraine „gleichzuschalten“ und auf Westkurs zu bringen. 1.172.000 dieser Menschen sind Wehrpflichtige. Wer aus der zerstörten Ostukraine in Russland landet oder als ukrainisch-russischer Wehrpflichtiger nicht gegen Russen verheizt werden möchte, dem sind Oppositionelle ein Dorn im Auge. Oder ist jemand der Meinung, ein Flüchtling aus Syrien, der dem Terror der IS-Milizen entkommen konnte, würde sich bei uns mit einem IS-Sympathisanten auf ein Bierchen zusammensetzen? Die Menschen in der Ostukraine hätten von Anfang an das Recht gehabt, den Kurs ihrer Region mitzubestimmen. Eine Föderalisierung der Ukraine hätte diesen langen Krieg verhindert. Ein nationalistischer ukrainischer Einheitsstaat und eine Radikalisierung Russlands ist das Schlimmste, was uns passieren kann.

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mura.88 28.02.2015, 11:51
3. Zu offensichtlich

Revolution fordert Opfer. Kennt noch jemand die Frau Timoschenko? Hier ist es um Weiten drastischer und abstoßender. Wer diese Provokation geplant hat wird man wohl nicht raus kriegen. Schade.
Nur in Paris kann man sofort die Täter "finden".

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Hornblower 28.02.2015, 11:51
4. Ja, der Krieg ist

m.E. via Ukraine jetzt zu Euch gekommen.
Liebe Russen, besser Ihr steht jetzt zusammen und wehrt Euch gegen destabilisierende Aktionen, die vermutlich in den USA geplant wurden, noch nicht von der dortigen Regierung.
Aber m.E. versuchen diese Kreise auch ins Präsidentenamt zu kommen.
Diesen Krieg haben wir schon sehr lange in Europa.
Ulrike Meinhoff,Barschel, Möllemann, die Versuche auf Schäuble und Lafontaine....
Lockerbie und und und.
Ich weiss nicht, ob man den gewinnen kann, bzw. möchte.
Ich betrachte ihn als widerlich und der erste Gedanke ist immer, dass man sich die Hände daran nicht schmutzig machen möchte.
Aber alle Wesen sind getauft am Born der Ewigkeit.
Es kostet nur manchmal sehr viel Kraft, sich in solchen Momenten wieder daran zu erinnern.
Das aber muss man, sonst wird man wie sie.

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viceman 28.02.2015, 11:53
5. oh , es ist einer von jelzins

alter truppe erschossen worden und spon erklärt uns, wo der täter zu suchen ist. dabei vergisst man, die paar grundsätze der kriminalistik. wer hatte ein motiv, die gelegenheit, die zeit usw. und schon beim motiv wird es dünn für die "spur in den kreml". eher hat sich mal ein verlierer der "wende" ein herz gefasst und den verhassten privatisierer übern haufen geschossen... aber übrigends bei politischen morden ist nach wie vor die "cia" die weltweit erste adresse...

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mundilfari 28.02.2015, 11:56
6. Putin

ist immer noch ein recht primitiver gestörter Geheimdienstoffizier.
Und genau so verhält er sich.
Bei seinen Propagandabildern mit martialischen Aufmachungen, ind er internationalen Politik- und in seinem Umgang mit der Opposition.
Was in den neu belebten Gulag- Lagern im Osten passiert will man gar nicht wissen. Ich vermisse einiege Bekannte aus Russland seit einigen Wochen.
Putinismus ist eine moderne Form des Stalinismus. Das sollte jeder Putinfreund endlich erkennen. Und die Linken die immer noch denken Putin wäre "Sozialist" sollten mal zur Realität zurükkehren.

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Demokratie+Freiheit 28.02.2015, 11:56
7. Oligarchen könnten Putin jetzt stürzen

Da der Druck auf Putin nun weiter wächst, jeder westl. Politiker die Möglichkeit in Betracht ziehen muss, dass Putin auch westliche Politiker ermorden lassen könnte, wird auch die Luft für Oligarchen dünn. Lieber lassen sie Putin fallen und holen sich eine beherrschbarere Marionette, als alles zu riskieren.

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Gruuber 28.02.2015, 11:56
8. Die bekanntesten Kritiker Putins,

über die tonnenweise geschrieben wurden und für die sich westliche Politiker auch am meisten einsetzten, leben alle noch. Und schaden Putin auch noch immer am meisten.

Egal, ob es sich um den rechtskräftig verurteilten Wirtschafts- und Finanzverbrecher Chodorkowski handelt. Oder um die ebenfalls rechtskräftig verurteilte Timoschenko, die durch linke Geschäfte mit russischem Erdgas steinreich wurde. Oder um den Schach-Ex-Weltmeister Kasparow, über den ebenfalls tonnenweise geschrieben wurden. Von den unzähligen Fernsehberichten über alle einmal abgesehen. Auch über Pussy Riot weinte der Westen ja zum Steinerweichen. Dass diese Gruppe aber in den Kirchen des Westens ihre Putin-Schmählieder nicht vortragen dürfen, verschweigt man ganz verschämt. Obwohl das doch Putin schaden würde.

Die ermordeten Kritiker haben doch früher nicht einmal die Politiker der USA und EU mit Namen gekannt. Auch die meisten Zeitungsleser nicht.

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hegauwanderer 28.02.2015, 11:56
9. Mensch Bidder!

Warum kommen Sie mir immer etwas einseitig indoktriniert vor?
Wer unter Jelzin was werden konnte und zur Timoschenko-Mischpoke zählte kann auch kein lupenreiner Demokrat gewesen sein.
Also bitte erst mal halblang und abwarten mit vorschnellen Urteilen!

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