Forum: Politik
Morddrohungen von Islamisten: Satire-Zeitung darf nicht mehr online gehen

Die Journalisten der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" wollen sich nicht einschüchtern lassen - trotz des Anschlags auf ihre Redaktionsräume. Doch der Betreiber der Website des Blatts knickt ein: Wegen Morddrohungen mutmaßlicher Islamisten bleibt die Seite vorerst offline.

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imjin 03.11.2011, 20:09
90. blabla

Zitat von RagabAbdelaty
Ich weiß nicht, warum man andere Religionen nicht respektiert unter der Behauptung, es sei Pressefreiheit. Was diese Zeitschrift gemacht hat, hat überhaupt keinen Sinn und verschärft nur den Konflikt zwischen Muslimen und Europäern. Ich bin gegen jede Gewalt, aber gegen jede Verspottung über andere Religionen, egal welche. Darstellung des Propheten Mohammed ist im Islam nicht erlaubt und das müssen Europäer verstehen und akzeptieren.
Man muss andere Religionen nicht akzeptieren. Ich kann mir eine Meinung bilden und aufgrund dieser eine Religion oder Kultur ablehnen. Das nennt man Meinungsfreiheit, solange man nicht gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstößt. Wenn ich meine Meinung dann veröffentliche, nutze ich die Pressefreiheit. Wenn ihnen das nicht passt, tun sie das, was man in zivilisierten Kulturen tut: man verklagt einander.
Und wenn eine Kultur jemandem vorschreibt, dass er andere Menschen aufgrund ihrer Meinung mit Brandansätzen angreifen muss, kann ich feststellen: diese Kultur ist nicht nur anders als meine, meine ist besser.

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weltsichtig 03.11.2011, 20:11
91. Nein, müssen sie nicht.

Zitat von RagabAbdelaty
Ich weiß nicht, warum man andere Religionen nicht respektiert unter der Behauptung, es sei Pressefreiheit. Was diese Zeitschrift gemacht hat, hat überhaupt keinen Sinn und verschärft nur den Konflikt zwischen Muslimen und Europäern. Ich bin gegen jede Gewalt, aber gegen jede Verspottung über andere Religionen, egal welche. Darstellung des Propheten Mohammed ist im Islam nicht erlaubt und das müssen Europäer verstehen und akzeptieren.
Ich bin durchaus bereit, mich in Ägypten an Gesetze zu halten, wenn diese verbieten den Propheten zu beleidigen, und habe auch Verständnis dafür wenn Sie solche Zeichnungen als beleidigend empfinden. Umgekehrt erwarte ich aber auch von Moslems, dass sie sich in Europa an die Gesetze halten. Nennen Sie mich altmodisch, aber ich hänge nun mal an unseren liberalen Rechtsstaat und würde diesen ungern gegen die Scharia eintauschen.

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flr2 03.11.2011, 20:11
92. .

Zitat von RagabAbdelaty
Ich weiß nicht, warum man andere Religionen nicht respektiert unter der Behauptung, es sei Pressefreiheit. Was diese Zeitschrift gemacht hat, hat überhaupt keinen Sinn und verschärft nur den Konflikt zwischen Muslimen und Europäern. Ich bin gegen jede Gewalt, aber gegen jede Verspottung über andere Religionen, egal welche. Darstellung des Propheten Mohammed ist im Islam nicht erlaubt und das müssen Europäer verstehen und akzeptieren.
Dann geht bitte in euch und überlegt, ob ihr mit den hier herrschenden Verhältnissen leben könnt. Wenn nicht ist das nicht unser Problem, denn IHR habt euch AUS FREIEN STÜCKEN dazu entschlossen hier mit uns zusammen leben zu wollen.


Und da ich nicht bereit bin mein Leben nach euren Vorstellungen auszurichten werde ich auch nicht akzeptieren das ihr mit Religionkritik nicht umgehen könnt. Darüber werde ich mit euch auch nicht diskutieren.

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unemployed50 03.11.2011, 20:16
93. Natürlich...

[Zitat] Zitat von andynm
Eins mal vorweg: Anschläge und Morddrohungen sind inakzeptabel und gehören polizeilich verfolgt. Aber: Warum muss sich ein Magazin über gläubige Muslime lustig machen und ihren Propheten lächerlich machen? Wer aus solchem Kommerzstreben Menschen in ihren Gefühlen beleidigt, muss nach den Erfahrungen des Karikaturenstreits mit solchen Folgen rechnen. Atheisten mögen das witzig finden, andere nicht.
[Zitat]


Ich bin tief in meinen Gefühlen verletzt und fühle mich beleidigt! Wer hilft mir? Ich bin Atheist und ich finde es gar nicht witzig wenn die freie Meinungsäusserung in diesem Land immer mehr eingeschrängt wird um die "religiösen Gefühle" anderer nicht zu "verletzen". Wem es nicht gefällt in einer Demokratie zu leben und dazu gehört die freie Meinungsäusserung dazu, kann doch dort hin gehen wo er diese "Gefühle" ausleben kann. Bitte nicht bei uns! Geht mit Allah, Mohamed oder sonst wem aber lasst uns in Ruhe!
Wir versuchen mit Verzweifling eine pluraristische Welt zu schaffen mit vielen Fehlern aber wir sind wenigstens nicht im Mittelalter stehen geblieben.
Ich habe im Forum das Thema verfolgt: Demokratie und Islam! Ist das vereinbar? Anscheinend nicht! Der Beweis sind SIE!
Ich habe nie und ich werde auch nie auf den religiösen Gefühlen anderer rumtreten. Ich verlange Respekt! Aber das ist ihrem Kulturkreis leider ein Fremdwort.
Schönen Gruß H.P.

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baloo64 03.11.2011, 20:19
94. ohne Titel

Zitat von RagabAbdelaty
Ich weiß nicht, warum man andere Religionen nicht respektiert unter der Behauptung, es sei Pressefreiheit. Was diese Zeitschrift gemacht hat, hat überhaupt keinen Sinn und verschärft nur den Konflikt zwischen Muslimen und Europäern. Ich bin gegen jede Gewalt, aber gegen jede Verspottung über andere Religionen, egal welche. Darstellung des Propheten Mohammed ist im Islam nicht erlaubt und das müssen Europäer verstehen und akzeptieren.
Ich akzeptiere Ihre Meinung zu dem Thema und wir können gerne darüber, auch kontovers, diskutieren. Nur muß meine Haltung zur Meinungs, Religions und Kunstfreiheit auch respektiert und akzeptiert werden.
Auch ich fände diese Karrikaturen an den Türen einer Mosche inakzeptabel und beschämend. In eimem Magazin allerdings ist das Meinungs und Kunstfreiheit. Genauso wenn der Papst oder die Kirche aufs Korn genommen wird. Schmierereien an Kirchen allerdings sind nicht zu tolerieren.
Wer es lieber hat das Kirchen abgerissen werden und die freie Rede beschrängt wird soll doch bitte schön in eines dieser Paradiese (Iran oder Saudi Arabien, wahlweise auch bestimme Regionen in Pakistan) auswandern.

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instant_karma 03.11.2011, 20:24
95. .

So schafft man sich keine Freunde! Wenn man mit Drohungen und Gewalt die Menschen von seinen Ansichten versucht zu überzeugen.

Ich bin der festen überzeugung das der Islam eine faire Chance in Europa haben sollte sich verbreiten zu können, doch sollten sich seine Anhänger aber anders verhalten und versuchen eine sanftere Strategie zu fahren um die Menschen zu überzeugen, weil das sonst nur in einer Katastrophe endet die niemand von uns will.

Wir müssen uns doch schon lange nicht mehr dafür entschuldigen wenn uns die Entwicklung die diese Angelgenheit nimmt nicht mehr geheuer ist, weil nicht wir, die normale Bevölkerung dem Islam Schaden wollen, sondern der Islam uns - wenn er unsere Lebensweise nicht respektiert(die Christen wußten es in den Anfangtagen besser handzuhaben in dem sie den Menschen einen friedvollen und sanftmütigen Hafen boten der die örtlichen Geflogen und Eigenheiten berücksichtigte).

Kann der Islam das nicht auch? Müssen wir uns wöchentlich solch Nachrichten anhören? Wer will denn mit solchen Menschen was zu tun haben?

Niemand!!

Europa ist ein Schmelzitegel der Kulturen, Christen, Juden, Moslems, Hinuds, Buddhisten .........

Selbst der liberalste Mensch wird eingestehen müssen das die Moslems, auch wenn die Majorität friedliche Genossen sind, zu einem ernsthaften Problem geworden sind, weil sie innerhalb ihres Glauben keine einheitliche Strategie fahren.

Ich bin ein heimlicher fan des Islam, doch dieser Islam gefällt mir überhaupt nicht ...

Jeder europäische Moslem ist nun gefragt und diesem Irrsinn einhalt zu bieten damit es langfristig zu einer produktiven Kooexistenz kommen kann ohne sich bei jedem Ausrutscher der anderen Seite direkt an die Gurgel zu gehen.

Islam ja, aber nicht so!!

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cingulator 03.11.2011, 20:24
96. Wer sich das Mittelalter wünscht, wird es kriegen - leider...

Zitat von RagabAbdelaty
Darstellung des Propheten Mohammed ist im Islam nicht erlaubt und das müssen Europäer verstehen und akzeptieren.
Wir müssen in dieser Hinsicht GAR NICHTS!
Die Aufklärung und allmähliche Säkularisierung hat überhaupt erst den geistigen und vor allem technologischen Fortschritt in Europa möglich gemacht - sonst säßen wir hier immer noch im 17.Jh. und Katholen und Evangelen würden sich immer noch in einem von Kriegen und Seuchen zerfressenen Kontinent die Schädel einschlagen. Biologie und moderne Medizin gäbe es nicht, Darwin wäre verbrannt worden, Albert Einstein auch, Alice Schwarzer erst recht, und die Juden müssten mit besonderer Kleidung herumlaufen und in Ghettos wohnen - wie im 3. Reich. Ach ja, alle Muslime, die versucht hätten, in einer solchen Situation den Islam einzuführen, wären wahrscheinlich ratzfatz hingerichtet worden. Ach ja, Sozialhilfe und üppig Wohngeld und staatliche Unterstützung für Islamistengruppen wie die DITIB und andere radikale Teestubenhocker gäbe es dann auch nicht.

Wollen Sie so eine Welt wieder haben? Ich nicht!

Wenn die Islamisten in Europa aber so weiter machen, dann haben wir in ein paar Jahrzehnten einen von Seuchen und Kriegen zerfressenen Kontinent, in dem sich Christen, Juden, Hindus, Atheisten auf der einen Seite und Moslems auf der anderen (plus ihren gehirngewaschenen Unterstützern von ganz links und ganz rechts) gegenseitig die Köpfe einschlagen. Das Heliozentrische Weltbild und die Evolution werden wieder verboten und die Emanzipation zur Teufelslehre erklärt. Hurra, strahlend ist die Zukunft!

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andreasneumann2 03.11.2011, 20:24
97. Und das mitten in Europa!

Das Einknicken vor fanatischen Islamsiten ist typisch für unsere politisch korrekten Medien und unseren weichgespülten Politiker. Satire ist ein Ausdruck der Meinungsfreiheit, wie Komik oder Humor. Und genau das wollen Islamisten nicht. Sie morden und terrorisieren für ihren Glauben wie es der Koran vorschreibt.

Und was machen unsere Gutmenschen? Komisch sonst kämpfen die Gutmenschen mit Nachdruck für die Freiheit und gegen das Burkaverbot oder Islamkritik. Aber jetzt da Islamisten unsere Freiheit und unsere Grundrechte konkret bedrohen hört uns sieht man nichts von diesen Gutmenschen. Die haben doch tatsächlich vor islamischen Terror die Hosen voll. Eine Schande für unserer aufgeklärtes Europa sind diese den Schwanz vor islamischer Bedrohung einziehenden Gutmenschen!

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dasistdiezukunft 03.11.2011, 20:39
98. ohne

Zitat von Joe67
Wer sich über den Papst lustig macht, verliert selbst bei der evangelischen Kirche (Diakonie) seinen Arbeitsplatz.
Der Vergleich hinkt! - Ich kann mich auch nicht öffentlich über meinen Arbeitgeber lustig machen, dann würde ich auch fliegen!

Zitat von Joe67
Nicht wenige religiöse Karrikaturen sind auch in Deutschland verboten worden, da sie das religiöse Empfinden der Christen verletzen würden.
Dem kann ich nicht zustimmen. - Was unsere Kirchen und deren Vertreter aushalten müssen, ist ziemlich beachtlich. - Ich erinnere ich da an eine Jesus-Karikatur während der Aufdeckung der Missbrauchsfälle, da werde ich heute noch ganz rot vor Scham. - Da war nix verboten, geisterte alles ungehindert durchs Netz.

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weltsichtig 03.11.2011, 20:43
99. Teilweise verständlich

Zitat von andreasneumann2
Und was machen unsere Gutmenschen? Komisch sonst kämpfen die Gutmenschen mit Nachdruck für die Freiheit und gegen das Burkaverbot oder Islamkritik. Aber jetzt da Islamisten unsere Freiheit und unsere Grundrechte konkret bedrohen hört uns sieht man nichts von diesen Gutmenschen. Die haben doch tatsächlich vor islamischen Terror die Hosen voll. Eine Schande für unserer aufgeklärtes Europa sind diese den Schwanz vor islamischer Bedrohung einziehenden Gutmenschen!
Auch ich finde es sehr naiv zu glauben, dass man die Religionsfreiheit verteidigt, indem man den politischen Islam gewähren läßt - die Religuon ist Privatsache, der poltische Islam dagegen eine antidemokratische Ideologie.

Allerdings ist es leider oft so, dass Islamkritik mit allgemeiner Fremdenfeindlichkeit und Chauvinismus einhergeht; dass sich dann viele Demokraten im linken Spektrum damit nicht identifizieren können ist verständlich. Und dass dann allzuoft auch liberal-demokratisch motivierte Kritik am politischen Islam damit in einen Topf geworfen wird, ist gewissermaßen ein bedauerlicher "Kollateralschaden".

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