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Morddrohungen von Islamisten: Satire-Zeitung darf nicht mehr online gehen

Die Journalisten der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" wollen sich nicht einschüchtern lassen - trotz des Anschlags auf ihre Redaktionsräume. Doch der Betreiber der Website des Blatts knickt ein: Wegen Morddrohungen mutmaßlicher Islamisten bleibt die Seite vorerst offline.

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rumsfallera 03.11.2011, 18:42
60. Morddrohung

Warum distanzieren sich die friedlichen Muslime öffentlich nur selten von diesen gewaltbereiten Islamisten oder bekämpfen sie gar?

Was glaubt ihr auf welcher Seite die friedlichen Muslime mehrheitlich stehen? Islam bedeutet Unterwerfung und somit können alle gottesfürchtigen Muslime sich nicht wirklich gegen die Fundamentalisten des Islam stellen.
Diktatoren die gegen Islamisten vorgingen wurden vom dortigen muslimischen Volk gestürzt. Was denkt Ihr auf welcher Seite die Islamverbände hier WIRKLICH stehen? Was die uns sagen ist nämlich schlichtweg nur Taqiyya. Die Anwendungserlaubnis von Taqiyya ist sehr dehnbar auslegbar und keinesfalls nur so wie es bei Wikipedia erklärt steht.

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dannyinabox 03.11.2011, 18:43
61. Reaktion war absehbar

Die Macher sind wohl gut im Satire machen nur leider völlig ungeschickt in Sicherheitskonzept. Das die Muslims austicken wenn das Wort oder Bild des Propheten fällt war ja klar also hätte man sich aus meiner Sicht auch besser schützen müssen.

Zudem wird deutlich wie Amateurhaft das Hostig war. Weshalb die Zeitung die Seite in England hostet ist mir schleierhaft aber anscheinend ist man bei dem Anbieter nicht so vertraut mit Sicherheit.

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flr2 03.11.2011, 18:43
62. Was soll die Zensur?

Zitat von unterländer
Auffällig ist allerdings, dass tatsächlich nur wenige Stimmen von Muslimen laut werden, wenn es um Gewalttaten im Namen ihrer eigenen Religion geht. Woran das liegt? Heimliche Sympathie, meine ich.
Natürlich. Woran denn sonst? Der einzige unterschied zwischen einem gemäßigten und einem radikalen Moslemist nun mal der, das der eine bereit ist den Molli zu werfen und der andere nicht. Die Sicht der Dinge bleibt gleich.

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Wembley 03.11.2011, 18:51
63. Und?

Zitat von markus_wienken
Ob Sie das auch schreiben und auch tun würden (nicht einknicken) wenn Ihr Leben und ggf. das Ihrer Familie bedroht worden wäre?
Was wollen Sie damit letztendlich ausdrücken? Dass man sich vor der Gewalt in die Gosse werfen soll? Mal abgesehen von sinnlosem anonymem Maulheldentum (ist nicht doll, zugegeben) muss doch Jedem klar sein, dass ein Einknicken vor der Gewalt eine endlose Geschichte ist. Der Gewaltandrohende wird dann immer wieder diese Taktik anwenden. Wie der Erpresser im Krimi: Bezahlt man ihn einmal, bezahlt man ihn immer.

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wwjd 03.11.2011, 18:59
64. Die Frage ist eindeutig

Zitat von deftone23
Sie persönlich vielleicht nicht. Brandanschläge und Zensur wegen bibelkritischen Filmen bzw. Serien, gab es vor nicht allzulanger Zeit auch hier im Westen. Nur zwei Beispiele : Die Liste kann man übrigens beliebig fortführen...
Wie gehen Christen mit ihrer und Moslems mit ihrer Glaubensgrundlage um???
Wenn Christen im Namen des Kreuzes töten, dann missachten sie das EINDRÜCKLICHE VERBOT einen Menschen zu Töteten - egal ob Freund oder Feind. Viel mehr sollen wir die Feinde (auch die Moslems) LIEBEN. Das ist die GRUNDLAGE der Christen. Und wenn wir an die Zeit der Kreuzzüge denken, schähmen wir uns für diese Barbarei.

Wenn Moslems an die Zeit der GEWALTSAMEN Eroberung durch Mohammed denken, dann sind sie stolz auf diese Vergangenheit.
Der springende Punkt ist, was sagen die Schriften der jeweiligen Religionen, und wie gehen Menschen damit um.
Ein Moslem, der das Schwert zieht, ist ein frommer Moslem. Der Christ, der das Schwert zieht, ist ein Narr.

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csar 03.11.2011, 19:00
65. Charlie Hebdo

Zitat von andynm
Eins mal vorweg: Anschläge und Morddrohungen sind inakzeptabel und gehören polizeilich verfolgt. Aber: Warum muss sich ein Magazin über gläubige Muslime lustig machen und ihren Propheten lächerlich machen? Wer aus solchem Kommerzstreben Menschen in ihren Gefühlen beleidigt, muss nach den Erfahrungen des Karikaturenstreits mit solchen Folgen rechnen. Atheisten mögen das witzig finden, andere nicht.
Ist satirisch, aber vornehmlich politisch - wenn politische Meinungsbildung jetzt auch schon böser Kommerz ist, nur damit man terroristische Akte rechtfertigen kann...

In einem Land, in dem Journalisten für Witze kaltgestellt werden (Frankreich), ist Satire nahezu notwendig.

Ich habe es gründlich satt, dass für den religiösen Terrorismus immer Ausreden gefunden werden. Auch die politisch korrekte Differenzierung geht mir auf Senkel: Es gibt genug (nicht so gläubige) Moslems, die ihren Kindern verbieten selbst in die Nähe von Moscheen und Gebetsräumen zu gehen, weil sie genau wissen, was da ab geht.

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frl_klara 03.11.2011, 19:03
66. Unwissenheit

Man sollte den chronisch Empörten dieser Welt mal ein wenig Reflektion nahelegen. Bilddarstellung des Propheten gab es auch im Islam. So zum Beispiel die Apokalypse des Mohammed aus dem 15. Jahrhundert. http://de.wikipedia.org/wiki/Miradschname

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unente 03.11.2011, 19:04
67. ach die arme Zeitung...

Zitat von seoul
...Deshalb darf man diese Täte auch nicht mehr ernst nehmen.
Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn die unaufgeklärten Eiferer weiter um sich schlagen, sie wissen es ja nicht besser. "Wir" wissen es zwar besser, versuchen es aber nicht mit ruhiger Aufklärung, sondern mit dümmlicher Provokation - denn "wir" wissen auch, dass wir sie damit auf genau die Palme kriegen, auf die "wir" sie haben wollen. Anschließend bejammern "wir" unser Schicksal, dass wir mal wieder eins in die Fresse bekommen haben, die "wir" ja auch mal hätten halten können. Zu dumm, dass "wir" auch nicht intelligenter sind.

Was will man denn mit solchen Provokationen erreichen? Sollen muslimische Karikaturisten dazu animiert werden, Jesus als Pädophilen darzustellen oder als Mörder von islamischen Hochzeitsgesellschaften, Folterer undundund? Natürlich wissen "wir", dass ein gläubiger Moslem diesen "Jesus" nicht so darstellen darf, weil auch er zu den "Propheten" zählt. Das ist wohl dann Pech für die Moslems, dass sie es "uns" eigentlich nicht mit gleicher Münze zurückzahlen können.

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Gumpelino 03.11.2011, 19:08
68. Der Bahners...

Zitat von markus_wienken
Ob Sie das auch schreiben und auch tun würden (nicht einknicken) wenn Ihr Leben und ggf. das Ihrer Familie bedroht worden wäre?

...hat's richtig gemacht. Erst eine Lebensversicherung schreiben ("Die Panikmacher") und sich dann - doppelt hält besser - nach NY absetzen. Bleibt noch Huntigton: schmeißt sie raus bevor sie euch rausschmeißen. Dem - nolens volens - schieße ich mich an.

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Schlumperli 03.11.2011, 19:09
69. Nein

Zitat von dannyinabox
Das die Muslims austicken wenn das Wort oder Bild des Propheten fällt war ja klar also hätte man sich aus meiner Sicht auch besser schützen müssen.
Eben nicht !

In einer freien, westlichen Gesellschaft müssen Satire und freie Meinungsäußerung möglich sein -
- o h n e die Notwendigkeit "sich besser zu schützen".

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