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Morde in Afghanistan: "Kill-Team"-Gräuelfotos schockieren Karzai

Erstmals hat sich der afghanische Präsident Hamid Karzai zu Fotos geäußert, auf denen US-Soldaten mit getöteten Zivilisten posieren. Die grausamen Bilder des selbst erklärten "Kill Teams" schockierten und entsetzten ihn:*"Die Welt muss endlich aufwachen."

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reinhard_m 30.03.2011, 19:36
1. Er hat sich mit den falschen Partnern eingelassen

Zitat von sysop
Erstmals hat sich der afghanische Präsident Hamid Karzai zu Fotos geäußert, auf denen US-Soldaten mit getöteten Zivilisten posieren. Die grausamen Bilder des selbst erklärten "Kill Teams" schockierten und entsetzten ihn:*"Die Welt muss endlich aufwachen."
Karzai hat sich zum Handlanger der USA und zur Marionette des Westens gemacht. Jetzt muß er nach der Musik tanzen, die gespielt wird und kann wenig tun um die Souveränität und Freiheit seines Landes zu wahren.

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uwebolll 30.03.2011, 19:38
2. abstoßend

Solche Bilder hat es schon in Vietnam gegeben und haben dem Vietcong regen Zulauf beschehrt.

Die USA lernt nichts aber auch nichts dazu.
Solange Soldaten und Piloten der Meinung sind ala Ego-Shooter wahrlos Menschen töten zu dürfen wird die USA keinen Krieg mehr "gewinnen" und sein wir ehrlich, seit dem 2. Weltkrieg folgte Debakel auf Debakel und immer wieder spielt die Cowboy Manier einiger geistig Armer eine vieleicht kleine aber wichtige Rolle.
Angefangen mit Okinawa wo es von damals bis heute noch mehr oder minder regelmäßig zu Vergewaltigungen durch US-Soldaten kommt bis heute Irak/Afghanistan).

Lösung, behandeln wie im zivilen Leben. Mord 1. Grades, Todesstrafe oder Lebenslänglich für die Täter. Vielleicht lernen dann diese minderbemittelten das es so nicht geht, aber dann bekommt die Army ein Problem denn gerade wegen diesem Cowboy/Ego-Shooter Gehabe gehen leider einige zur Army.

Solange die USA es nicht lernt ihren Soldaten beizubringen klar zwischen Combatanten und Non-Combatanten zu unterscheiden sollte sie lieber ihre Boys nach Hause holen und der Welt solche Greul ersparen.

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egils 30.03.2011, 19:43
3. naja...

das dieses "Kill-team" inalkzeptabel, grausem, verbrecherisch, beschaemend usw ist, ist keine Frage. dazu brauchen wir die meinung von karzai nicht.
Wir brauchen keinen Verbrecher der uns ueber andere Verbrecher aufklaert. Dieser Buergermeister von Kabul ist ein Gangster und unserer Unterstuetzung nicht wert. der mann gehört verhaftet und eingesperrt.
Wie sehr er "besteurzt" ist und aufgebracht zeigt ja schon die tatsache dass er von dem fall seit mai 2010 weiss und erst jetzt den Mund aufmacht!

mann-o-mann..wegen menschen wie diesem karzai verleirt der Westen immer wieder jede Unterstuetzung in islamischen laendern. grunsaetzlich und zielsicher setzen wir immer wieder auf's falsche Pferd!
Woran liegt dass nur?

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stesoell 30.03.2011, 19:52
4. oo

Es gibt keine "Standards" irgendeiner Armee. Menschen töten andere Menschen. Das ist ein Fakt und mit _nichts_ zu legitimieren. Ich bin dankbar für die Fotos und Videos, denn auch ohne Kameras wird getötet. Es gibt kein "humanes" töten oder getötet werden, da helfen keine Standards, geschweige "Werte" einer Gesellschaft - welche Gesellschaft muss das sein?!. Und warum schreibt SpOn "Morde in Afghanistan"? Was passiert da unten denn noch? Totschlag? Körperverletzung mit Todesfolge? Oder Töten, weil die USA und Deutschland das erlaubt?! Mir fehlen die Worte und Gedanken kreisen über das was dort und anderswo im "Namen des Krieges" passiert. Die Geschichte sollte uns lehren, aber wir begreifen nichts. Zermürbend.

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blafasel 30.03.2011, 20:20
5. Abstossend - aus zweierlei Gründen

Zitat von
"Nach der Veröffentlichung einiger Bilder im SPIEGEL hatte die US-Zeitschrift "Rolling Stone" in den letzten Tagen weitere Bilder, welche die Gräueltaten der US-Soldaten zeigen, veröffentlicht."
Ich finde das nicht in Ordnung solche Fotos öffentlich zu zeigen. Ich wurde schon beim ersten Betrachten von der Wirkung abgestossen. Ganz toll, SPIEGEL...

Man kann sich auch mal Gedanken um die in Afghanistan arbeitenden Ausländer machen bevor man sowas veröffentlicht.
Wie wär's denn damit wenn der SPIEGEL oder SPON mal die Mohammed Karikaturen veröffentlicht? Dürfte doch ganz genauso unter die journalistische Meinungsfreiheit fallen wie die "Kill-Team" Fotos. Aber da machen sich die Redakteure dann doch mehr Gedanken.
Jedenfalls um sich selbst.

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Kapnix 30.03.2011, 20:28
6. kT

Zitat von blafasel
Ich finde das nicht in Ordnung solche Fotos öffentlich zu zeigen. Ich wurde schon beim ersten Betrachten von der Wirkung abgestossen. Ganz toll, SPIEGEL... Man kann sich auch mal Gedanken um die in Afghanistan arbeitenden Ausländer machen bevor man sowas veröffentlicht. Wie wär's denn damit wenn der SPIEGEL oder SPON mal die Mohammed Karikaturen veröffentlicht? Dürfte doch ganz genauso unter die journalistische Meinungsfreiheit fallen wie die "Kill-Team" Fotos. Aber da machen sich die Redakteure dann doch mehr Gedanken. Jedenfalls um sich selbst.
Ich habe den Eindruck, das Sie zwei sehr verschiedene Themen, auf eine ziemlich unappetitliche Weise, miteinander verbinden.

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Willie 30.03.2011, 20:39
7. -

Zitat von reinhard_m
Karzai hat sich zum Handlanger der USA und zur Marionette des Westens gemacht. Jetzt muß er nach der Musik tanzen, die gespielt wird und kann wenig tun um die Souveränität und Freiheit seines Landes zu wahren.
Vorher konnte er diesbezueglich noch viel weniger tun. Genauswenig wie er hinterher tun koennen wird.

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Yervain 30.03.2011, 20:43
8. Doppelmoral

Zitat von blafasel
Ich finde das nicht in Ordnung solche Fotos öffentlich zu zeigen. Ich wurde schon beim ersten Betrachten von der Wirkung abgestossen. Ganz toll, SPIEGEL... Man kann sich auch mal Gedanken um die in Afghanistan arbeitenden Ausländer machen bevor man sowas veröffentlicht. Wie wär's denn damit wenn der SPIEGEL oder SPON mal die Mohammed Karikaturen veröffentlicht? Dürfte doch ganz genauso unter die journalistische Meinungsfreiheit fallen wie die "Kill-Team" Fotos. Aber da machen sich die Redakteure dann doch mehr Gedanken. Jedenfalls um sich selbst.
Wenn die Gräueltaten von Taliban oder Al-Kaida begangen worden wären, dann würde sich keiner darüber beschweren, dass man solche Bilder veröffentlicht. Ich habe die Bilder vom Rolling Stone Magazine (Online) gerade gesehen und sie haben mich geschockt, weil sie viel grausamer sind, als die die im Spiegel veröffentlicht wurden. Diese US-Soldaten haben das gleiche Niveau wie ein Bin Laden oder Gaddafi, sie haben keine Achtung vor der Würde des Menschen!!! Klar, dass es nicht ins Weltbild passt, dass US-Soldaten und Taliban sich auf der selben Seite wiederfinden, nämlich auf der Dunklen/Bösen. Die Wahrheit tut manchmal weh...

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liany 30.03.2011, 21:08
9. unzumutbar?

Zitat von Artikel
Viele Bilder sind der Öffentlichkeit nicht zumutbar. Die US Army hat 4000 Fotos sichergestellt und hält diese unter Verschluss.
Nicht zumutbar?
Stimmt, die Öffentlichkeit darf ja nicht die Wahrheit erfahren oder gar noch auf Bildern sehen was in der Realität passiert...unzumutbar! Da könnte es ja glatt passieren, dass sich die Öffentlichkeit gegen den Krieg gegen die abertausenden von imaginären Terroristen in Afghanistan oder Irak protestiert. Also das will doch nun wirklich keiner, die Realität, davor muss man die Öffentlichkeit schützen!
Ich finde jeder der für diese Kriege ist sollte gezwungen werden genau solche Bilder zu sehen. Am besten im Beisein der Angehörigen der Ermordeten.

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