Forum: Politik
Mubarak gibt auf: Ägypter verjagen ihren Tyrannen

Die Hartnäckigkeit*der Demonstranten besiegelte sein*Ende:*Die Menschen auf Ägyptens Straßen wollten nicht verhandeln, bis ihre zentrale Forderung erfüllt war: Mubarak muss weg. Jetzt hat der Ägyptens*Präsident die Konsequenzen gezogen und die Macht an die Armeespitze abgetreten.*

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pannen 11.02.2011, 19:52
10. Islamexperte?

Zitat von newsfreak
Ich warne hiermit, im islam ist es erlaubt zu täuschen und zu lügen, warten wir es doch alle mal ab, wenn dass ägyptische volk wählen wird und ob diese Neue so demokratisch aussehende regierung auch wirklich demokratie vertreten wird.......
Was haben wir für ein Glück, dass das Lügen und Täuschen in christlichen Ländern nicht erlaubt ist. Vielen Dank für diese vorurteilsfreie und scharfsinnige Analyse.

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götzvonberlichingen 11.02.2011, 19:56
11. Tse, tse

Despot, Tyrann, Diktator eines gefürchteten und verhassten Regimes.
Heisst es jetzt. Im letzten Monat war er noch der Staatsmann, der Garant für einen einigermaßen stabilen nahen Osten. Sicher auch der Spiegel hat mal über die Unregelmäßigkeiten bei den "Wahlen" berichtet. Aber seltsamerweise ohne die Worte Tyrann, Despot etc. Das ist er erst jetzt geworden. Seltsam.

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deb2006 11.02.2011, 20:04
12. .

Zitat von pannen
Was haben wir für ein Glück, dass das Lügen und Täuschen in christlichen Ländern nicht erlaubt ist. Vielen Dank für diese vorurteilsfreie und scharfsinnige Analyse.
Sie wollen es nicht verstehen. Christen kennen das "Du sollst kein falsches Zeugnis geben (=Du sollst nicht lügen)". Im Islam ist es ausdrücklich erlaubt, wenn man mit "Ungläubigen" zu tun hat, zu lügen. Von daher hat der OP gar nicht mal so Unrecht ...

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berglicht 11.02.2011, 20:09
13. "Medien"

Zitat von Pepito_Sbazzagutti
"Der verjagte Tyrann" Vor vier Wochen noch - auch im Sprachgebrauch von SpOn - ein respektierter Staatsmann, jetzt ein verjagter Tyrann.
Wunderbar.
Wir sind uns beide einig, über die "!VERLOGENHEIT der Fernseh und Printmedien"!!!
Ist nicht jedem klar in Deutschland.

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namachschon 11.02.2011, 20:23
14. Alles Heuchler!!

Zitat von Pepito_Sbazzagutti
"Der verjagte Tyrann" Vor vier Wochen noch - auch im Sprachgebrauch von SpOn - ein respektierter Staatsmann, jetzt ein verjagter Tyrann.
Ja, genau das habe ich auch gedacht. Jetzt ist Mubarak ein Tyrann, Diktator, verhaßter Despot.

Warum so plötzlich?

Die Zungen der Politiker, Wirtschaftsbosse und Tourismus-Manager, Medienleute sind noch ganz braun, so sind sie dem "Regime" hinten rein gekrochen, und jetzt schreien alle genau das Gegenteil.

Unsere Welt, speziell der "Westen", ist ein Haufen Heuchler.

Wenn alle schon vorher wussten, daß das ein Verbrecher war ( ich weiß es nicht), warum haben die ca. 20 Jahre Geschäfte gemacht.

Ich kann nicht so viel essen, wie ich k...... könnte!

Schöne Freunde und Verbündete.....Grüße

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beaverbite 11.02.2011, 20:27
15. É vero.

Wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat sich der Westen: von zaghafter Begüßung der Revolution, über gediegene Zurückhaltung, Mahnungen der bevorstehenden "Instabilität", (weil Israel Druck ausübt) bis zu "wir sind mit den Demokraten" von Westerwelle. Der "Westen" hätte eine klare Vorstellung. Grundgütiger! Wie peinlich! Es ist eben ein Unterschied: Obamas "Kairo-er" Rede und die Realität... Hic Rhodos - hic salta!

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flieger0064 11.02.2011, 20:37
16. geplünderter Polizeistaat Deutschland

Zitat von sysop
Mubarak muss weg. Der Westen hielt bis fast zuletzt zu ihm, obwohl der Despot sein Land zum Polizeistaat machte und wirtschaftlich plünderte.
Mubarak war vermutlich ein Vorbild für einige unserer Politiker. Die Aktivitäten der CDU nach mehr Überwachung und Einschränkung von Bürgerrechten geht doch in die gleiche Richtung. Und der Staat wird geplündert um Banken zu retten und den Fehler des Euro zu vertuschen. Das kann vielleicht die Loyalität des Westens zu Mubarak erklären.

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austromir 11.02.2011, 20:48
17. Das Kind und das Bad

Zitat von sysop
Die Hartnäckigkeit*der Demonstranten besiegelte sein*Ende:*Die Menschen auf Ägyptens Straßen wollten nicht verhandeln, bis ihre zentrale Forderung erfüllt war: Mubarak muss weg. Jetzt hat der Ägyptens*Präsident die Konsequenzen gezogen und die Macht an die Armeespitze abgetreten.*
Dass der Spiegel nun ein Attentat extremer Moslems auf Mubarak als Beleg für die Unbeliebtheit Mubaraks und Beweis seiner grausamen Tyrannei wertet, hat schon was ironisch an sich.

Sind also auch alle Zivilisten, die in London und Madrid von extremen Moslems angegriffen wurden damit als grausame Tyrannen entlarvt?

Selbst als Spiegelredaktuer sollte man hin und wieder die Logik der Argumentation überprüfen.

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olfma 11.02.2011, 20:54
18. Hier könnte ein Titel stehen!

Zitat von sysop
Der Westen hielt bis fast zuletzt zu ihm, obwohl der Despot sein Land zum Polizeistaat machte und wirtschaftlich plünderte.

Was läuft denn seit dem Mauerfall in den westlichen "Demokratien"?

Die werden genau so ausgeplündert, nur laufen da alle 4-5 Jahre Show-Veranstaltungen, bekannt als "Wahlen".

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joga_bonito 11.02.2011, 20:58
19. Qualitätsmedien

Zitat von namachschon
Ja, genau das habe ich auch gedacht. Jetzt ist Mubarak ein Tyrann, Diktator, verhaßter Despot. Warum so plötzlich? Die Zungen der Politiker, Wirtschaftsbosse und Tourismus-Manager, Medienleute sind noch ganz braun, so sind sie dem "Regime" hinten rein gekrochen, und jetzt schreien alle genau das Gegenteil. Unsere Welt, speziell der "Westen", ist ein Haufen Heuchler.
Eigentlich muss man das Gegenteil glauben was diese "Qualitätsmedien" schreiben.Dann ist man an der Wahrheit nah dran.

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