Forum: Politik
Mubarak in Scharm-al-Scheich: Fluchtpunkt für den Pharao

Seine Villa liegt hermetisch abgeschirmt hinter hohen Mauern - Ägyptens gestürzter Staatschef Mubarak hat sich nach Scharm-al-Scheich am Roten Meer zurückgezogen. Dort lebt er einsam in einer vergangenen Welt, über sein Schicksal entscheiden die Militärs.

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Dscheiran 15.02.2011, 17:23
10. Thema verfehlt...

Zitat von aronsperber
Bisher waren die ägyptischen „Schwestern“ gezwungen, sich freiwillig zu verschleiern. Nun haben sie endlich die Freiheit, sich politisch mit ihren „Brüdern“ für die Zwangsverschleierung aller Ägypterinnen zu engagieren.
...und bar jeglicher Grundlage - pure Polemik, die selbst in diesem Forum unangebracht ist. 6, setzen!

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artikel.5 15.02.2011, 17:35
11. Wie bloede sind die Leser eigentlich?

Ploetzlich lesen wir vom "Despoten" und (sinnigerweise)vom "Pharao"
Noch vor vier Wochen hoerte sich das ganz anders an. Was wussten unsere werten Auslandskorrespondenten von den Zustaenden im Land? NIchts? dann waeren sie komplett taub und blind.
Sie haetten sehr viel zu berichten gehabt, verschwiegen aber wissentlich die Wahrheit, weil es gerade nicht opportun war, und nun serviert man uns zum Hohn mit Schmiergeldern bezahlte Kuechenbanalitaeten.
Fuer wie bloede haelt man die Leser eigentlich?

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Pandora0611 15.02.2011, 17:39
12. Mubarak ist in der Schwarzwald Klinik angekommen,

Zitat von Grosskotz
Max Frisch hat einmal gesagt, daß die Schweiz ob der Fluchtgelder der Despoten ein einziger stinkender Misthaufen sei. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gäbe es keine Länder wie die Schweiz, wo die Milliarden der Diktatoren aller Herren Länder gebunkert sind, gäbe es eine Menge Probleme weniger. Es wird Zeit, daß Wikileaks die Guthaben aller Mubaraks dieser Welt offenlegt. Und wenn es Wikileaks nicht kann, dann sollten es die Angestellten tun, mit den wohlbekannten CD´s.
und alles ist gut.
Fatima Roth begrüßte ihn mit Küßchen, Özdemir überreichte ihm einige Bonusmeilen, und Dosen-Willi eine Dose Bier.
Was ist das doch eine schöne, heile Welt!

PS: Und die bösen Schweizer sperren seine Konten,
aber die lieben Deutschen überweisen sein Blutgeld schon nach Saudi Arabien.

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umpfenhurzer 15.02.2011, 17:54
13. Noch ein überflüssiger Koomentar auf Spon

Zitat von blibla
Da wurde der gute Herr Gebauer wohl nach Sharm el-Sheikh geschickt, um die ganz heiße Mubarak-Story zu bringen - und was kam raus? Ganz viel heiße Luft. Kleiner Tipp: Wenn man nichts herausgefunden hat, muss man auch keinen Artikel darüber schreiben. Und wenn dieses nichts dann auch noch heißt, angeblich würde ein abgesetzter Diktator Donuts zum Frühstück essen, dann frage ich mich schon, ob ich nicht doch eher auf der Seite eines ganz anderen Blattes gelandet bin...
Nix für ungut: Aber Mubarak nachspüren, der 30 Jahre lang ein Volk tyrannisiert hat und den schier unglaublichen Reichtum von 70 Milliarden! Dollar Vermögen abgezockt haben soll (von den Zinsen wäre die jährliche US-Einfluss-"Hilfe" von knapp 2 Mrd locker finanzierbar), ist doch für ein Nachrichtenmagazin absolut ok. Die echten Boulevardfiguren, über die der Spiegel (leider) so gerne sinnlos berichtet (neben iPhoneNeuheiten), kenne ich ungefähr so gut, wie meine Oma Entenhausen. Aber ich bin zuversichtlich: Auf zornige linke Alte wird der Spiegel künftig noch viel mehr rücksicht nehemen müssen, wenn er seine Texte vermarkten will.

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Silverhair 15.02.2011, 18:06
14. Rotationsgeschwindigkeit

Zitat von artikel.5
Ploetzlich lesen wir vom "Despoten" und (sinnigerweise)vom "Pharao" Noch vor vier Wochen hoerte sich das ganz anders an. Was wussten unsere werten Auslandskorrespondenten von den Zustaenden im Land? NIchts? dann waeren sie komplett taub und blind. Sie haetten sehr viel zu berichten gehabt, verschwiegen aber wissentlich die Wahrheit, weil es gerade nicht opportun war, und nun serviert man uns zum Hohn mit Schmiergeldern bezahlte Kuechenbanalitaeten. Fuer wie bloede haelt man die Leser eigentlich?
Was erwarten Sie? Das SPON die Dialektik und Shizophrenie der Politik wirklich darstellt? Das das Merkel einem Dikator huldigt wenn sie Mubarak küsst oder Folterbush mit Grillfleisch füttert?
Sowas geht nicht - das ist schon durch die Regeln ausser kraft gesetzt das "Diktaturen" nur "Regierungen" heißen dürfen, das Folter als "Wissensgewinnung über Terroristmus" verkleidet wird - das "Parlamentarische Demokratie" die auf "Lohnsklaven" beruht als "Non-Plus-Ultra" der Gesellschaft dargestellt werden muss - weil sonst die Gesellschaft selber ein "Identitätsproblem hätte"?

Es geht immer nur eine Sicht .. entweder ist die "Parlamentarische Demokratie" das non-plus ultra, und alle Gegner sind linke und terroristen - oder vielleiht doch nicht - aber was sind dann die Vertreter dieser "Doktrin " wir haben das beste System?

Das ist nicht nur bei SPON so , sondern bei den mehrheitlichen Systemen .. die Rotationsgeschwindigkeit des Blickwechsels macht langsam aber sicher schwierigkeiten, weil man längst den Boden der "festen" Überzeugungen was was ist verlassen hat!

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Silverhair 15.02.2011, 18:11
15. Keine Ablenkung von wichtigem

Zitat von Grosskotz
Max Frisch hat einmal gesagt, daß die Schweiz ob der Fluchtgelder der Despoten ein einziger stinkender Misthaufen sei. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gäbe es keine Länder wie die Schweiz, wo die Milliarden der Diktatoren aller Herren Länder gebunkert sind, gäbe es eine Menge Probleme weniger. Es wird Zeit, daß Wikileaks die Guthaben aller Mubaraks dieser Welt offenlegt. Und wenn es Wikileaks nicht kann, dann sollten es die Angestellten tun, mit den wohlbekannten CD´s.
Nicht die Schweiz ist das Problem - es sind Politiker wie Merkel , Sarkosy, Schäuble, Steinmeier und und und -zwischen Berlin und Brüssel und USA die solchen Dikatatoren schlichtweg die Türen öffnen , mit ihnen den Champus saufen und die "Lohnsklaven" der Welt das alles noch bezahlen lassen!

Es ist nicht der einzelne , der einzelne Staat, es ist das System der "grieschichen Eliten" die ihre persönlichen Abstimmungen haben und auf der Arbeitskraft der "Sklaven" eine Scheingesellschaft installiert haben .. die mit Demokratie Dikatur meinen , die DSDS für Clowns inszenieren die man sowiso nicth braucht (Bundespräsidentenwahl) aber selbst wie die Maden im Speck mit den Banken sitzen ...

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loeweneule 15.02.2011, 18:16
16. nee

Zitat von Guitas
...in Scharm-al-Scheich ist wohl besser, als in nachbarlichen Araberstaaten, dort müßte er mit Sicherheit sein Vermögen denen geben, damit er in deren Länder aufgenommen wird. Jetzt sollte man sein gesamtes ergaunertes Vermögen nicht nur einfrieren, sondern unverzüglich den Ägyptern zurückgeben. Bin überzeugt, dass mit einem Schlag alle Auslandsschulden getilgt wären. Auch seinen Vasallen sofort das Geld konfiszieren und dem jetzigen Staat ausliefern. Allein mit diesen Geldern, könnte man Ägypten modernisieren. Leute Lesen und Schreiben beibringen, Berufsschulen bilden, Militärs aus der Wirtschaft halten und deren Betriebe in Volkshand, jedoch an ägyptische Wirtschaftsfachleute leitend übergeben. Mit positiven Ergebnissen zu Gunsten des Volkes kann gerechnet werden. Viel Erfolg, dem großen ägyptischen Volk, von dem der Rest der Welt früher und heute Vieles erlernte.
Huch! Das klingt aber gewaltig nach Sozialismus. Kommunismus gar. Sie sind aber ein ganz Schlimmer!

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maximixa 15.02.2011, 18:39
17. Am Ast, auf dem man sitzt sägen?

Zitat von Grosskotz
... Es wird Zeit, daß Wikileaks die Guthaben aller Mubaraks dieser Welt offenlegt. Und wenn es Wikileaks nicht kann, dann sollten es die Angestellten tun, mit den wohlbekannten CD´s.
ein frommer wunsch, vor dem sich die angestellten eher fürchten.
die armen bankangestellten müssten dann nämlich mühsam das geld bei tausenden von kleinanlegern einsammeln.
die mitarbeiter der angeschlagenen schweizer usb spüren schon deutlich, was es heisst, wenn grossanleger die flucht ergreifen: schiesslich ist das geld so scheu wie ein reh... ;-)

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claudio.sozzani 15.02.2011, 18:42
18.

Zitat von sysop
Seine Villa liegt hermetisch abgeschirmt hinter hohen Mauern - Ägyptens gestürzter Staatschef Mubarak hat sich nach Scharm-al-Scheich am Roten Meer zurückgezogen. Dort lebt er einsam in einer vergangenen Welt, über sein Schicksal entscheiden die Militärs.
Das war aber 'mal ein wirklich informativer Bericht! Hoffe, Spesen & Backschisch fuer all diese tollen Details ("frische Donuts zum Fruehstueck") halten sich in vertretbaren Grenzen.

Eigentlich fehlt nur noch der Spendenaufruf nebst Konto-Nummer.

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cosmo72 15.02.2011, 19:00
19. Mubarak wohl schon anders weg

Seit gestern kursieren schon Meldungen, dass Mubarak am Samstag in ein "Koma" gefallen sei - hier hat scheinbar noch keiner davon gehört !

Naja oftmals merken die sog. "Presse" hier ja das meiste erst 3-4 Tage später... man muss ja immer erst auf Erlaubnis warten und abgetippt werden darf eh nur vom Ticker...

Mal sehen ob wie so oft die echten (noch alternativ genannten) Medien die Meldungen haben!

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