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Müll: Habeck fordert Steuer auf Wegwerf-Plastik
DPA

Grünen-Vorsitzender Robert Habeck will der Wegwerfgesellschaft das Plastikfasten beibringen. Seine Idee: eine neue Steuer auf Wegwerfartikel aus Kunststoff.

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territrades 23.04.2018, 08:34
1. Wir zahlen schon!

Wir bezahlen alle schon den grünen Punkt fürs recyceln, aber leider verbrennt die Abfallwirtschaft lieber oder exportiert den Müll. Außerdem: Wer schonmal in fremden Ländern war weiß woher der Müll in den Weltmeeren kommt, nämlich nicht aus Deutschland. In weiten Teilen der Welt gibt es weder eine geordnete und getrennte Müllabfuhr wie bei uns noch ein Umweltbewusstsein.

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Frida_Gold 23.04.2018, 08:36
2.

Die Grünen kennen auch nur noch Steuern, was? Wie wäre es mit einem Umweltgesetzt, das Hersteller verpflichtet, Verpackungen zu minimieren? Ein Gesetz, dass den Verkauf eingeschweißter Gemüse- und Obstartikel verbietet, weil man die verdammt nochmal super lose kaufen und verkaufen kann, wie es seit Jahrtausenden gemacht wird?
Wie wäre es also, den Ball mal an die zu spielen, die die Verpackungen einsetzen und nicht an die, die sie kaufen? Denn eins ist doch klar: Eine Steuer wird auf den Preis aufgeschlagen und die Verbraucher bezahlen ihn.
Die wenigsten Verbraucher wollen dringend die Verpackungsflut, man ärgert sich mit all dem Müll herum, weil Alternativen fehlen.

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Remote Sensing 23.04.2018, 08:38
3. Ach plötzlich erwacht das grüne Gewissen?

die Grünen waren und sind in Regierungsverantwortung und haben Nullkommanull für die Umwelt getan. Sie beschäftigen sich lieber mit Multikulti und Einladung der Welt in das deutsche Sozialsystem. Der Vorschlag von Habeck ist so alt wie er selbst und reine Augenwischerei, und hat er als grüner Umweltminister jemals etwas gegen Platikmüll unternommen? Nein, hat er nicht.

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mwroer 23.04.2018, 08:47
4.

Könnte ich mich glatt mit anfreunden.

Vielleicht sollte man auch andere Ansätze verfolgen wie z.B. eine Rückgabepflicht für diese 50 cl PET Flaschen auf die es keinen Pfand gibt. Die liegen zuhauf in der Gegend rum. Oder meinetwegen darauf Pfand - den gibts dann nur mit Deckel. Wäre jetzt ein Ding aus meinem Alltag.
Und vielleicht sollte jede für sich überlegen wo Plastikverpackungen aus Hygiene- oder technischen Gründen notwendig sind und wo nicht.

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blueshift774 23.04.2018, 08:47
5. Wir brauchen auch ...

eine Nachhaltigkeitssteuer und zwar auf alle Wegwerf-Produkte, wie Notebooks, Netbooks, Handys, Smartphones usw, die oft nach Akku-Standzeit ausgetauscht werden. Die Industrie hat sich hier hoch-profitable Verschleisswege geschaffen auf Kosten der Umwelt, deren Schäden wir erst in Jahrzehnten global erkennen werden. Wie wäre es, wenn es Steuergesetze gäbe, die sicherstellen, dass solche Wegwerfprodukte in Design und Modularität so konstruiert sind, dass sie mindestens 20 Jahre halten, danach durch Austausch von Komponenten weiter betrieben werden könnten oder durch "100%-Full-Receycling" wieder in ihre Rohstoffe aufgelöst werden können - mit allen Arbeitsplätzen, die da dranhängen! So muss ein nachhaltiger Wirtschafts- und Produktionsprozess im Sinne von Industrie 4.x designed werden. Und der Quality KPI dafür lautet: Zero Trash!

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hoeffertobias 23.04.2018, 08:49
6. Scheingefecht!

Habeck führt hier ein typisch grünes Scheingefecht. Es geht natürlich nicht um die Umwelt, sondern schlicht und einfach um Macht. Wer in Deutschland seinen Beitrag zu einem nicht vermüllten Meer beitragen möchte, der möge seinen Abfall (völlig egal ob Ein- oder Mehrweg) bitte fachgerecht entsorgen. Mehr ist diesbezüglich nicht zu tun. So lange aber afrikanische und asiatische Staaten die Meere als Müllkippe betrachten, kann der deutsche Michel so viel Gesetze machen, wie er will.

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seniorpeter 23.04.2018, 08:50
7. Habeck will Steuern

auf Kunststoffe erheben – das ist doch immer das einzige was den Politikern zu fast jedem Thema einfällt, einfällt wie einfältig. Es geht nicht ohne Kunststoffe,es kommt drauf an was man draus macht! Viele Kunststoffe werden ja schon Sortenrein gesammelt und Recycelt, Abdeckplanen auf Feldern, Fensterprofile, Dachbahnen etc. Das Problem entsteht dort wo der nicht wiederverwertbare Kunststoff statt ihn in Wärme umzuwandeln (Verbrennung) per Schiff irgendwohin gebracht werden soll aber in Wirklichkeit auf dem Meer verklappt wird. Und das ist seit langen Jahren so und auch als es Grüne Umweltminister gab! Es fehlt eine ehrliche Strategie der Politik in Zusammenarbeit mit der Kunststoffindustrie statt neuer Steuerideen

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stadtmusikant123 23.04.2018, 08:52
8. xxx

Solange es noch keinen Masseneinsatz von abbaubarem Plastik gibt, sollte man alle Plastikartikel besteuern, eine Unterscheidung nach wiederverwertbar oder nicht, wird in der Praxis ja auch nicht vorgenommen und ist viel zu bürokratisch.

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Laplace11 23.04.2018, 08:52
9. Und nachher wieder über Altersarmut jammern

Die Grünen sollen sich Mal entscheiden: Wollen sie den Menschen noch mehr in den Geldbeutel greifen, um nachher wieder über Altersarmut jammern zu können? Oder wollen sie letztere effektiv bekämpfen?

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