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Münchhausen-Check: Frauen-Diskriminierungs-Partei
DPA

"Die FDP ist das Schlusslicht, wenn es darum geht, Gleichberechtigung in der eigenen Partei zu leben", sagt die Liberale Silvana Koch-Mehrin. SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Hat die FDP ein Frauenproblem?

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rodelaax 05.03.2013, 11:29
1. Frauen sind halt nicht so dumm

bei diesem Verein mitzumachen. Unterdrückung von Schwachen und menschenverachtende Weltbilder liegen ihnen nicht so.

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LunaticLuke 05.03.2013, 11:31
2. Frauenfeindlich?

Die Frauenquote unter den FDP MinisterInnen ist in etwa genau so hoch wie die Frauenquote in der Partei insgesamt. Warum soll das jetzt frauenfeindlich sein? Offensichtlich sind die Frauen und Männer etwa gleich gut qualkfiziert und belegen daher entsprechend ihres Anteils an der Partei einen ähnlichen Anteil der Ministerposten. Das finde ich absolut gerecht.

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derdriu 05.03.2013, 11:33
3. Eindeutig

Ob man nun für oder gegen die Frauenquote ist, ist bei dem Ergebnis relativ egal. Die FDP macht ganz offensichtlich eine Politik, die für arbeitende (Karriere-)Frauen -analog zu den Karrieremännern der FDP-Wähler- nicht hilfreich ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Frauen weniger wirtschaftsliberal sind. Aber die Liberalität der FDP scheint mit der realen Welt der möglichen Wählerinnen zu kollidieren- ganz zu schweigen von den Parteimitgliedern.

Eventuell arbeitet man auch in der FDP so, dass Frauen ein Amt nicht wahrnehmen können oder wollen.
Ob das diskriminierend ist, will ich erst einmal nicht behaupten. Es scheint aber ignoriert zu werden, dass die FDP fast die Hälfte der Bevölkerung übersieht.

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vevi 05.03.2013, 11:35
4. Eigenes Problem

Zitat von sysop
"Die FDP ist das Schlusslicht, wenn es darum geht, Gleichberechtigung in der eigenen Partei zu leben", sagt die Liberale Silvana Koch-Mehrin. SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Hat die FDP ein Frauenproblem?
Ich denke, die FDP tut sich selbst keinen Gefallen damit.

Eine Partei, die mehr als 50% der Wählerschaft als unmaßgeblich behandelt, wird auf Dauer nicht mehr als eine Splitterpartei bleiben, die sich von Wahl zu Wahl über die 5%-Hürde zu hangeln versucht.

Der Alleinherrschaftsanspruch der Männer wird letztendlich von der Geschichte überholt werden, da bildet derjenige der FDP-Männer keine Ausnahme. Schade, denn was die wirtschaftspolitischen Inhalte betrifft, da lägen die Partei absolut auf meiner Wellenlänge.

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balmy_matrix 05.03.2013, 11:48
5.

Immer diese Simplifizierung von dem Verhältnis Frauen und Männer in Ämtern und Fraktionen auf die Gleichberechtigung oder sogar gleicher Machtverteilung zu schließen.
So sieht die Union in dieser Grafik als "rückständigste" Partei aus, dennoch ist es schlüssig anzunehmen, das die Frauen um Angela Merkel ("Girlscamp") einen hohen Machtfaktor in der Partei darstellen. Zumindestens bis zum Rücktritt von Frau Schavan, und auch auf Landesebene gibt es die ein oder andere Ministerpräsidentin.
Bei der SPD mit einem fast doppelt so hohen Frauenanteil in der Fraktion im Vergleich zur Union und dennoch eigentlich alle wesentlichen Positionen mit Männern besetzt. Exponenten der Weiblichkeit ist eindeutig nur Frau Kraft und vielleicht noch mit Abstrichen Frau Nahles, da in der Partei auch nicht unumstritten und als Zukunftshoffnung Frau Schleswig. Männliche Machtfaktoren: Steinbrück, Gabriel, Oppermann und mittlerweile geschwächt für die Ost-SPD Wowereit und Platzeck, wobei dies kleine Landesverbände sind.
In der Politik wie in der Wirtschaft gilt, es setzt sich der an die Spitze der den nötigen Stallgeruch und Netzwerk hat, sowie auch ein bisschen Glück. Niemand sollte wegen seines Geschlechts benachteiligt werden, aber eine Bevorzugung ist ebenso abzulehnen.

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earl grey 05.03.2013, 11:53
6. die FDP wäre froh

[QUOTE=sysop;12168715Hat die FDP ein Frauenproblem?
[/QUOTE]
Ich glaube, die FDP wäre froh, wenn sie nur dieses Problem hätte...

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orwyn 05.03.2013, 11:53
7. Man...

muss nicht mehr explizit für Gleichberechtigung sein. Die steht bereits im Grundgesetz. Ein Bekenntnis zu diesem reicht gewöhnlich. DIe CDU erwähnt auch nicht die Versammlungs-, Vereins- oder Koalitionsfreiheit.

"Frauenfeindlicher Tatbestand"? Frauenquote in der FDP? Also dürfen Männer nur noch eintreten, wenn es vorher genügend Frauen taten? Oder geht es wieder nur um die Posten an der Spitze, also mehr Frauen ganz nach oben (Frau Koch-Mehrin zuerst), damit sich unten mehr Männern tummeln? Gibts dann auch eine Quote für unten? Und was, wenn sich Männer eher politisch betätigen? Zwingen wir die Frauen dann zu ihrem Glück?

Die FDP scheint die einzige Partei zu sein, die noch eine Meritokratie lebt. Sonst grassiert bereits das Hochspülen dank Geschlecht. Bevorzugung aufgrund des Geschlechts ist gerade keine Gleichberechtigung.

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exilhamburger1 05.03.2013, 11:58
8. nicht ganz richtig

nicht ganz richtig ist meines Erachtens die Schlussfolgerung dieses Artikels, bzw. es fehlt der Frauenanteil der FDP Mitglieder. Angenommen es waeren weniger als 20% Frauen in der FDP, dann waere 1 von 5 Ministerposten ueberdurchschnittlich. Die Frage die sich doch eigentlich stellt ist wieso andere Parteien mehr Frauen fuer eine Mitgliedschaft gewinnen koennen...
Darueber hinaus halte ich das Quotenthema fuer eine Ueberreaktion. Ich wuerde es vielmehr begruessen, wenn sich zunaechst die Rahmenbedingungen fuer Frauen so aendern wuerden, dass mehr der von Ihnen gut ausgebildeten es ueberhaupt als attraktiv und machbar empfinden auch nach Familiengruendung berufstaetig zu sein. Es geht Deutschland sonst als Volkswirtschaft eine Menge POtenzial floeten und teuer gekostet (in Geld Lebenszeit) hat es sowohl Steuerzahler als auch die betroffenen Frauen. Das machen andere Laender schon beseer als DE.

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Kernseife 05.03.2013, 11:58
9. FDP-Parteikasse übervoll,das kann ich durch aus nachvollziehen!

wir alle hätten mehr Geld im Sack, wenn wir keine Steuern dem Staat gegenüber entrichten müssten. Die FDP eine Unternehmer-Partei weiß anscheinend wie das geht,
aber was machen die Röslers&Co mit dem vielen Geld, dass angeblich aus Spenden besteht und vor allem, wer bekommt den ganzen Goldschatz am 22.September 2013, nach dem sich die Partei aufgelöst hat?

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