Forum: Politik
Münchhausen-Check: So viel Wahrheit steckt in Wagenknechts Banken-Bashing
DPA

"Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert", kommentiert Sahra Wagenknecht die Politik nach der Krise. Die SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck: Ergibt sich die hohe Staatsverschuldung aus der Sozialisierung privater Verluste?

Seite 1 von 27
meinung2013 26.02.2014, 10:29
1.

Erstaunlich, daß Sarah Wagenknecht einmal zugestimmt wird. Alles andere wäre wohl zu auffällig gewesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
altesmädchen 26.02.2014, 10:30
2. IKB, Tochter der KfW

Die IKB, Tochter der KfW - staatlichste Bank aller Banken -, hat 10 Mrd Schulden durch Risikoanlagen angehäuft. Saß da nicht im Aufsichtsrat der KfW ihr Liebster, der Oskar Lafontaine, und hat nur auf das Büffet gewartet ? Den Revisionsbericht der Bank hat der nie gelesen. Aber hinterher meckern, die bösen (privaten) Banker anklagen, während er sich als staatlicher Bankeraufseher vor dem Lesen der Bafin-Berichte verdrückt hat. Hätte er es getan, hätte er schon früher eingreifen können und nicht warten müssen, bis die Bombe platzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vantast64 26.02.2014, 10:32
3. Wir Laien ahnten es,

nur Schäuble muß noch informiert werden. Aber das wird auch nichts bringen, denn sie sind angetreten, den Reichtum weniger zu vermehren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
observerlbg 26.02.2014, 10:37
4. Nun ja, auch Karl Marx lag mit...

seinen ökonomischen Analysen oft goldrichtig. Die politischen Konsequenzen daraus stehen auf einem ganz anderen Blatt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kabian 26.02.2014, 10:40
5. Die Rettung der Banken hat viel weitreichendere Konsequenzen

Eines habe ich in dem Artikel vermisst:
Wenn der Staat ein Unternehmen rettet das eigentlich Insolvenz gehen müßte, so belastet das auch gesunden Konkurenten.
General Motors ist ein gutes Beispiel. General Motor macht jetzt wieder Gewinne und hat seine Schulden beim Staat wieder zurückgezahlt. Eigentlich sehr positiv auf dem ersten Blick. Die Auswirkungen auf die anderen Konkurenten wird aber nicht berücksichtigt.
Bei den Banken ist es noch schlimmer. Bis heute ist unbekannt wie viele eigentlich insolvent waren/sind. Deswegen schwellt die Krise ja auch weiter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
koepi71 26.02.2014, 10:41
6. ist ja witzig.

Privatbanken werfen mit Krediten um sich und treiben somit die private Verschuldung nach oben. Die Wirtschaft suggeriert dem dummen Durchschnittsbürger, sich alles leisten zu können. Zur Not auf Pump. laufen diese kredite dann irgendwann im großen Stil an die Wand, geraten die banken in Schieflage und werden vom Staat gerettet. Dieser muss sich dafür gelegentlich ebenfalls verschulden, womit wir dann bei den öffentlichen Schulden wären. Die Einzigen, die am Ende oben schwimmen, sind dann wieder die privaten Banken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klaus591 26.02.2014, 10:41
7. unsere neue Regierungschefin

Zitat von sysop
"Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert", kommentiert Sahra Wagenknecht die Politik nach der Krise. Die SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck: Ergibt sich die hohe Staatsverschuldung aus der Sozialisierung privater Verluste?
Macht sie zur Bundeskanzlerin!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fmerk 26.02.2014, 10:43
8. Verkürzte Darstellung

Das mag ja alles logisch klingen, aber es geht doch um weit mehr: Jedem Schuldenberg steht irgendwo Vermögen gegenüber. Und wenn es möglich ist, dass Billionen EURO gehortet werden, fehlt dieses Geld dem gesamten Wirtschaftskreislauf! So können Schulden nie mehr abgebaut werden! Und durch das Zinssystem und die überbordende Besteuerung von Löhnen und Gehältern sind wir in einem Teufelskreis, der dazu führt, dass immer mehr Menschen nie mehr auf einen grünen Zweig kommen und auf der anderen Seite ein immer größerer Berg an Vermögen ensteht, der - um sich zu vermehren - zunehmend auch in völlig sinnlose Projekte investiert wird, von denen auch niemand mehr was hat (Bsp. Geisterstadt in China ...)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
koepi71 26.02.2014, 10:47
9. vergessen.

Dass sich die Bankhäuser in guten Zeiten einer vernünftgen Besteuerung der doch recht üppigen Gewinne entziehen bzw. für eine "angenehme" Gesetzeslage sorgen, steht auch fest.
Der Satz 'Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.' stimmt genau so, wie er da steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 27