Forum: Politik
Münchhausen-Check: Weltmeister der Ungerechtigkeit
DPA

"Nirgendwo ist die Ungleichheit so schnell gestiegen wie in Deutschland", verteidigten die Grünen auf dem Parteitag ihre Steuerpläne. SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Liegt Deutschland bei der Ungerechtigkeit wirklich ganz vorn?

Seite 3 von 15
spon-facebook-1663613321 29.04.2013, 16:37
20. Typisch Gruen/Links

Der Anstieg (d/dt) einer Sache ist meistens völlig unrelevant. Wenn etwas von 1 auf zwei steigt ist das 100% wenn etwas von 100 auf 110 steigt ist das gerade mal 10%. trotzdem ist der Absolute anstieg Größer. Der Anstieg der Ungerechtigkeit ist aber noch viel irrelevanter. Wenn man die Ungleichheit von Milionaeren anschaut dann ist diese Himmelschreiend. (viele müssen mit einer mitkriegen Million auskommen während andere Milliarden schaeffeln...) Die frage ist doch nicht wie weit sind die reichen weg sondern wie arm sind die Armen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hiwhatsup 29.04.2013, 16:38
21. Grüne erhöhen die Steuern - stimmen für die Rettung v. Steueroasen/-vermeidern!!

Anderswo werden die Steuern erst gar nicht eingetrieben.
Statt jedoch die mangelnde Steuermoral anderswo anzusprechen erhöhen die Grünen lieber bei der eigenen Bevölkerung die Steuern.

Steuerbetrüger in Italien: Im Land der steinreichen Armen - SPIEGEL ONLINE

Griechen sollen ihre Steuern zahlen fordert Griechenlands Fiskus - SPIEGEL ONLINE

Wovon sollen "Wachstumsprogramm" denn bezahlt werden wenn in diesen Ländern die Steuern derart vermieden werden?
Warum stimmen die Grünen für die Rettungspakete - sprechen aber das Thema Steuergerechtigkeit in Europa nicht an?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dwg 29.04.2013, 16:38
22.

Schön, das in der Klarheit hier mal zu lesen. Interessant auch der Teil der Graphik, der hier nicht abgebildet war - nämlich die Länder, in denen sich in dem Zeitraum der Gini Koeffizient nicht geändert hat (Frankreich: 3,0. Ungarn: 2,7 und Belgien 2,55), oder gesunken ist (Türkei: 4,3 zu 4,1, Griechenland: 3,4 nach 3,2). Aber Fakten stören ja nur bei einer Überzeugung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naivi 29.04.2013, 16:39
23. Grüne Fans

Zitat von sysop
"Nirgendwo ist die Ungleichheit so schnell gestiegen wie in Deutschland", verteidigten die Grünen auf dem Parteitag ihre Steuerpläne. SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Liegt Deutschland bei der Ungerechtigkeit wirklich ganz vorn?
Wo seid ihr alle. Bei jedem Beitrag, der irgendwie gegen die Koalition verwendet werden kann, gibt es sofort zig Beiträge.
Die Wahrheit ist manchmal wirklich nur sehr schwer zu ertragen. Kommt mal sehenden Auges aus eurem Wolkenkuckucksheim ihr edlen Ritter vom Sherwood Forest.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arbeite_und_bete 29.04.2013, 16:40
24. Alles Banane

Da können wir uns noch 100 mal drüber aufregen. Wer schon viel Kohle hat wird diese Kohle in der Regel nicht aufbrauchen, wer keine Kohle hat wird sie zum Überleben ausgeben müssen, also wird beim nächsten Mal die Ungleichheit noch größer sein.

Man könnte z.B. mal wieder einen Krieg anfangen, das wäre wie ein Reset und die Ungleichheit wäre wieder kleiner. Etwas pfiffiger wäre es die Erbschaftssteuer zu erhöhen... damit würde man vermutlich nicht den gleichen Effekt wie beim Krieg erreichen, aber der Anfang wäre schon mal nicht schlecht. Und wer jammert das er ein paar Kröten von Omis Haus das er Verkauft abgeben muss soll sich mal fragen, ob er irgendetwas selbst dazu beigetragen hat...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
snoook 29.04.2013, 16:40
25. Fragen wir uns was anderes:

Gini hin oder her, andere Länder interessieren mich nicht, sag ich mal ganz platt.
Fragen wir: Was hat die Bundesregierung unter Schwarz/Rot und Schwarz/Gelb seit der Einführung von Hartz IV und anderen Entwicklungen für mehr Gerechtigkeit (auch Steuergerechtigkeit) überhaupt getan???
Na also!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paulvernica 29.04.2013, 16:41
26.

Zitat von giseun
Lieber Spiegel, danke für den Faktencheck. Aber angesichts dessen das Herr Sviegold in seiner Aussage keinen Zeitraum erwähnte, auf den sich die angegebene Entwicklung bezog, ist eine jede Überprüfung hinfällig. Je nachdem, welches Ausgangsjahr und welchen Zeitraum man heranzieht, kommen andere.....
Am 17.02.2012 zwischen 09:22 und 10:08 Uhr war die Ungleichheit am höchsten - wirklich - ich schwöre

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kerry1 29.04.2013, 16:41
27.

Ich finde es bedenklich, wenn unsere Wirtschaft von Personen ruiniert werden kann, die vermutlich noch nie in Ihrem Leben "richtig"Geld verdient haben, sondern immer von der öffentlichen Hand "ernährt "wurden. Leider besteht für Deutschland die Gefahr insgesamt an Wohlstand einzugießen, während diese Schlaumeier in jedem Fall die Gewinner sind, da Ihre Pensionsansprüche sich auch beim wirtschaftlichen Rückgang erhöhen, beschliessen locker eine Vermögensabgabe wohl wissend, dass Ihre Pensionsansprüche, obwohl mehrere Millionen wert von der Abgabe nicht betroffen sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
soziologe79 29.04.2013, 16:42
28. Das ist eben Kapitalismus

Das Weltwirtschaftssystem spaltet die Gesellschaft. Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist auf Wachstum angewiesen, da ansonsten die Profitrate sinkt. Die Produktivkräfte entwickeln sich ständig und dies führt dazu, dass mit weniger Arbeitskräften mehr Güter produziert werden können. Auch die technologische Entwicklung im Dienstleistungsbereich führt zu Einsparungen bei Arbeitskräften. Die Löhne sinken, es gibt mehr Arbeitslose, aber die großen Vermögen werden größer. Der Massenkonsum war scheinbar eine Lösung. Aber es gibt Grenzen des Wachstums. Der Traum vom „Wohlstand für Alle“ funktioniert sein 30 Jahren nicht mehr. Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Selbstregulierung der Märkte nicht funktioniert. Eine ernsthafte Regulierung gibt es aber auch nicht. Die Klassengegensätze werden sich verschärfen. Das führt aber nicht automatisch zum Klassenkampf. Daher wird sich die Krise weiter verschärfen.[
QUOTE=Kosmopolit08;12618185]Ungerechter als die Rot-Grüne Regierung von 1998-2005 war bislang noch keine bundesdeutsche Regierung.[/QUOTE]

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chris4you 29.04.2013, 16:44
29. Norwegen und Schweden weit mit dabei?

Ja kann das sein, ist doch alles genderifiziert und damit meileinweit besser als im Macho-Deutschland....?
Oder sind das nur die Goldröckchen? Aber die sollten ja auch hier kommen...
Trau nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast...
Nunja, vielleicht wollen die Grünen ja gar nicht in die Regierung und drücken sich mit dem Programm um eine erfolgreiche Wahl, kritisieren ist immer leichter als machen/regieren...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 15