Forum: Politik
Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen?

Die Diskussionen um den Vorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle belasten die FDP ebenso, wie inhaltlich-politische Querelen. Ist die Partei noch auf einem Kurs, den die Wähler nachvollziehen können? Gibt es noch ein deutliches, liberales Profil? Oder muss die FDP auf lange Sicht gar um ihre politische Existenz bangen?

Seite 3 von 202
leopoldy 02.04.2011, 17:43
20. Wieder vorbei.....

Denn sie wissen nicht was sie tun......Ob G. Westerwelle FDP-Vorsitzender ist oder nicht ist den Menschen völlig egal. Die Bevölkerung will und der Staat braucht einen ANDEREN Aussenminister. Wenn er das bleibt, haben sich die neuen Vorsitzenden schon wieder diskreditiert.

Beitrag melden
Nimbus-4 02.04.2011, 17:43
21. alternativlos ?

Zitat von Cleo96
War die FDP jemals auf einem nachvollziehbaren Kurs? Liebe SPON-Redaktion, heben Sie sich diese Anmoderation für eine Diskussion gut auf. Mit einem Wechsel von drei Buchstaben im Text können Sie bald die Grabesrede auf Frau Merkels "die CDU schafft sich ab" einleiten.
Also wenn ich die Diskussionsbeiträge bis hierher mal zusammenfassen darf, sind für die Foristen hier, quasi alle Parteien, mit ausnahme der Grünen, überflüssig und verzichtbar.
Als bekennender Grüner sollte mich das eigentlich freuen, aber als bekennender Demokrat erschreckt mich das eher.
Eine Partei wie die FDP beispielsweise, sollte sie sich irgendwann wieder zu ihren bürgerrechtlichen Wurzeln bekennen und außer Rand und Band geratenen Innenministern in deren schizzophrenen Terroristenwahn, die rote Karte zeigen, dann hätte diese Partei auch durchaus wieder eine Daseinsberechtigung.
Ähnliches gilt für die Sozialdemokraten. Den abgrundtiefen Verrat, welchen sie mit grüner Hilfe an ihrer ureigenen Klientel, mit den Hartz-Gesetzen begingen, wird ihnen noch lange Zeit nachgetragen werden und dennoch sind sie auf der linken Seite des Spektrums immer noch die ernstzunehmendere Alternative zu den Fantasten der Linken und ihren realitätsentzogenen Ideen.
Einzig, was die Union angeht, stimme ich mit den hier geäußerten Meinungen überein. Diese verachtenswerte Truppe prinzipienloser und anstandsloser Abstimmsklaven ihrer Führerin und der Lobbyisten welche sich in dihrem Darm tummeln, braucht wirklich kein Mensch mehr.

Beitrag melden
paretooptimal 02.04.2011, 17:51
22. Bitte FDP löst Euch auf!

Wer braucht eigentlich noch die FDP? Eine Partei, die in den letzten Jahrzehnten nur abgewirtschaftet hat. Ohnehin plädiere ich für ein Zwei-Parteien-System. Das Regieren wäre dann eindeutig vom Bürger legitimiert. Und nicht so ein "Misch-Masch" wie z.Z.

Beitrag melden
Zwergnase 02.04.2011, 17:52
23. -

Westerwelle sammelt gerade Symphatien für seine mutige Entscheidung im erweiterten UNO-Sicherheitsrat, da wird er auch schon demontiert. Anstatt sich diese unreife FDP geeint hinter ihren Aussenminister stellt und daraus Profit für die Partei generiert, sägen sie lieber am eigenen Stuhlbein.

Wenn da nicht noch ganz andere Seilschaften dahinter stecken.

Beitrag melden
albert schulz 02.04.2011, 17:59
24. Gutes Stichwort

Zitat von T. Wagner
... Dieses Land ist wie geschaffen für den ADAC. Braucht man so gut wie nie, aber man zahlt ein Leben lang freudig ein.
Der ADAC hat Religionscharakter hierzulande, und ebenso Versicherungen. Und wer sorgt dafür, daß diese unproduktiven Geldsammelstellen immer mehr profitieren dürfen ? Und so schließt sich der Kreis der Absahner, die von den Ängsten aller leben, ohne größere Anstrengungen mit garantierten Einkünften. Pfründen hieß das mal.

Die FDP hat seit langem kein Programm mehr. „Wir sind die Schönsten, Klügsten (und Reichsten) und wissen bescheid, wo es lang geht, vertraut uns, wir machen das schon“ ist kein Programm, sondern saudummes Geschwätz. Mich hat immer gewundert, weshalb man ausgerechnet die Westerwelle für gescheit oder kompetent halten sollte. Die Libyen – Enthaltung war übrigens nicht nur klug, sondern von der Staatsraison geboten. Da kann man ganz froh sein, daß der kriegslüsterne USA - Freund Joschka nicht mehr im Amt ist.

Was Lobbyisten, Klientel, Interessengruppen, Seilschaften angeht, sitzen übrigens alle Parteien im gleichen Boot, und zwar verfassungsgemäß. Die einen sitzen weicher, die anderen härter. Wenn die SPD für S21 ist, hat sie ihre Provisionen längst erhalten und kann nicht mehr zurück. Bei den führenden Politikern kann man derzeit sicher nicht von Auslese sprechen. Eher: „Wenn du mir nicht weh tust, tue ich dir auch nicht weh.“ Die Vorsitzenden werden wohl wie die Klassensprecher gewählt: wer sich nicht wehrt, wird es. So wurden schion die deutschen Kaiser gewählt.

Beitrag melden
ONI 02.04.2011, 18:00
25. "FDP-General" bittet um Respekt für Westerwelle

Dieser General (sic!) hat Kritik an Westerwelle doch noch vor kurzem als demokratiegefärdent und unverantwortlich bezeichnet. Jetzt bittet er um Respekt, da bricht sich wohl angesichts der kommenden politischen Bedeutungslosigkeit eine Neue Bescheidenheit Bahn... bleibt nur zu hoffen, dass gleichzeitig auch die Genesung die Demokratieverständnisses von FDP samt General einsetzt.

Beitrag melden
CHANGE-WECHSEL 02.04.2011, 18:01
26. Respekt?

Zitat von sysop
Die Diskussionen um den Vorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle belasten die FDP ebenso, wie inhaltlich-politische Querelen. Ist die Partei noch auf einem Kurs, den die Wähler nachvollziehen können? Gibt es noch ein deutliches, liberales Profil? Oder muss die FDP auf lange Sicht gar um ihre politische Existenz bangen?

Wohl ein bisschen bekloppt die Herren von der FDP!
Zeigt Westerwelle gegenüber den Hartz4 Empfängern Respekt?
Zeigt Westerwelle gegenüber den Revolutionären in Libyen Respekt?

Respekt kann nur eine Respektsperson erhalten. Doch diese sind in Deutschland Mangelware!
Hier gibt es nur noch Staatsschmarotzer, die sich mit Posten, Diäten und Pensionen einem respektlosen Leben hingeben!

Beitrag melden
joe49 02.04.2011, 18:06
27. Die FDP kann sich nicht erneuern

so lange sie mit aller Macht an Figuren festhaelt die aus der Schule Westerwelles kommen. Dazu gehoeren eben auch Lindner, Bahr und Roessler.

Die 'Liberalen' die den Begriff des Liberalismus mit Wirtschaftsliberalismus absichtlich verwechseln brauchen einen Kopf, der sich aber darauf besinnen kann und den sehe ich nur ansatzweise bei Frau Leuthaeuser-Schnarrenberger. Der Rest ist ein wirtschaftsradikaler Wurmfortsatz der CDU/CSU.

Natuerlich kann man ueberlegen ob man Westerwelle Respekt zollen soll nachdem er 17 Jahre Oppositionsarbeit gemacht hat aber in dem Moment in dem er in der Regierung war hat er jeglichen Respekt eingebuesst. Um ehrlich zu sein bin ich der Meinung, dass man gnadenlos auf ihn innerhalb der FDP einpruegeln soll. Es ist mit Abstand das Schlimmste was an Regierungsplitikern in Deutschland zu finden ist. Wenn Frau Homburger nicht als Bauernopfer bereitsteht, dann muss man einen anderen Weg finden sie dahin zu jagen wo der Pfeffer waechst, sie ist schliesslich an der FDP und Deutschland Misere mit schuld.

Beitrag melden
likely78 02.04.2011, 18:18
28.

Zitat von paretooptimal
Wer braucht eigentlich noch die FDP? Eine Partei, die in den letzten Jahrzehnten nur abgewirtschaftet hat. Ohnehin plädiere ich für ein Zwei-Parteien-System. Das Regieren wäre dann eindeutig vom Bürger legitimiert. Und nicht so ein "Misch-Masch" wie z.Z.
Ich bin absolut gegen ein Zwei-Parteien-System in Deutschland. Dabei gehen die Interessen von kleineren Gruppen völlig unter (auch die Grünen mit ihrem Einsatz für die Umwelt waren bis vor kurzem eine relativ kleine Gruppe und jetzt sind viele Menschen froh dass es sie gibt und sie so ihre Atomabneigung zum Ausdruck bringen können).
Auch die FDP ist, zumindest theoretisch, Vertreterin eine zwar kleinen aber dennoch beachtenswerten Gruppe.
Ich bin froh dass es bei uns mehr als zwei Parteien gibt, dann hat man immerhin Alternativen zu den beiden (ehemaligen) großen Volksparteien und ihren Spielchen. Das die Koalitionsbildung (Zeit, Probleme durch Wahlkampfversprechen usw.) nicht ideal ist, da stimme ich ihnen zu.

Beitrag melden
geronimo49 02.04.2011, 18:19
29. Was der Mann nun wirklich nicht verdient ist Respekt

Als Aussenminister ist Westerwelle ein Zumutung und innenpolitisch schlicht nicht mehr vermittelbar. Was soll also dieses Rumgehampele in der FDP? Er hat sich dieses Ergebnis selbst zuzuschreiben und sollte nun endlich gehen!

Beitrag melden
Seite 3 von 202
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!