Forum: Politik
Mutmaßliche Paketbomben an Trump-Kritiker: Sein Amerika
AFP

Die mutmaßlichen Paketbomben, die fast alle an prominente US-Demokraten adressiert waren, sind Resultat eines hasserfüllten Klimas. Geschürt wird es vom Mann an der Spitze: Donald Trump.

Seite 1 von 41
hplanghorst 25.10.2018, 08:31
1. Eine Unverschaemtheit

Ihre Schuldzuweisungen sind eine Zumutung. Herr Trump hat heute zur Einheit gegen solche Taten aufgerufen; Schumer und Pelosi haben dann abgelehnt. Fakten Herrschaften, die koennen Sie nicht einfach so ignrieren wie es Ihnen passt.

Beitrag melden
tucson58 25.10.2018, 08:32
2. Ein guter Artikel

Ein guter Artikel der treffend die Situation in den USA beschreibt und gleichzeitig auch an die dunkelste stunden in Deutschland erinnern lässt.

leider befürchte ich das es den demokarten bei den Wahlen nicht gelingen wird die Mehrheit im Kongress zu erzielen , denn noch ist zuwenig spürbares der katastrophalen Trump Politik beim Volk zu spüren. Leider dauern solche Prozesse recht lange bis sie die Basis spürbar erreichen

Trump wird erst entlarvt und nicht mehr gewählt, wenn auf Grund seiner Politik die Wirtschaft strauchelt , die Arbeitslosigkeit zu nimmt, der Dollar an Wert verliert und in den USA die Waren teurer werden .

Erst dann kapieren die heutigen Trump Fans was sie sich selber mit Trump angetan haben, aber dann ist es zu spät und es dauert wieder lange bis das was Trump kaputt gemacht, hat wieder repariert ist

Beitrag melden
Pfaffenwinkel 25.10.2018, 08:34
3. Jeder Psychologe

wird bestätigen, dass der Mensch ist, was und wie er denkt. Trump ist dafür ein Paradebeispiel. Seine Brutalosprache, wie Ihr Autor sagt, entlarvt Trumps Charakter.

Beitrag melden
proratio 25.10.2018, 08:39
4. Ja

Genau so ist es. Und so wird es hier auch sein, wenn die Wähler nicht langsam mal aufwachen.

Beitrag melden
smilesuomi 25.10.2018, 08:40
5. Gott steh uns bei...

...als die schrecklichen Taten gegen Juden in Deutschland geschahen, hatten auch damals die Nazis nichts besseres zu tun, als den Juden selbst die Schuld für die Zerstörung jüdischen Eigentums zu geben. Der selbst so titulierte Nationalist Trump gab jetzt auch den Medien die Schuld für den Hass. Die Parallelen Trumps und seiner Unterstützer und dem Dritten Reich werden in erschreckender Weise einander immer ähnlicher. Mag sein, dass Trump kein Rassist ist, sondern dass er nur unsagbar dumm ist (das wäre die andere Alternative). Beide Varianten sind für unsere Welt unbeschreiblich gefährlich. Am Anfang hatte es ja noch den Touch der Satire. Sieht man aber die Umfragen und dass Trump immer noch so viele Anhänger hat, macht einem nur noch Angst....

Beitrag melden
liberg7 25.10.2018, 08:40
6. Niemals nur eine Seite......

Jeder 10jährige und jeder der "nicht hinterm Mond lebt", weiß, dass ein Konflikt, erst recht einer von solchen Ausmaßen, niemals nur von einer Seite geschürt wird, niemals nur einer Seite zuzuordnen ist. Trump treibt den Konflikt, keine Frage. Seine Rhetorik ermutigt Verirrte, die dann solch schreckliche Anschlagsversuche unternehmen. Trump muss dringend seine Sprache entschärfen.
Aber auch die Medien ( von MSNBC bis zu Fox News) hätten allesamt genug Grund, ebenfalls innezuhalten, zu überlegen, was sie anders machen können und auch, was sie zu der unglaublichen Eskalation beigetragen haben und wie man die Situation zukünftig beruhigen kann. Das gleiche gilt für die demokratische Partei und ihre Politiker, die wirklich keinen miesen Vergleich ausgelassen haben, denen wirklich nichts zu schmutzig war, um es nicht doch politisch zu nutzen.
Wenn Pitzke in seinem Kommentar das alles nicht sieht, sondern ausschl. und exklusiv Trump verantwortlich macht, zeigt das, wie so viele Male zuvor, dass er Teil des Problems ist und nicht Teil der Lösung. Warum schickt der Spiegel nicht jemand nach D.C, der wenigstens versucht, als Teil der Auslandspresse, Teil der Lösung zu sein. So drehen alle immer nur weiter an der Eskalationsspirale. Auch Pitzke.

Beitrag melden
nasodorek 25.10.2018, 08:44
7.

Zitat von hplanghorst
Ihre Schuldzuweisungen sind eine Zumutung. Herr Trump hat heute zur Einheit gegen solche Taten aufgerufen; Schumer und Pelosi haben dann abgelehnt. Fakten Herrschaften, die koennen Sie nicht einfach so ignrieren wie es Ihnen passt.
Er hat heute EINMAL zu Einigkeit aufgreufen, nachdem er 2,5 Jahre lange Hass und Hetze verbreitet hat. Hat er nicht noch vor ca. 10 Tagen, den tätlichen Angriff auf einen Journalisten als gerechtfertigt verteidigt?

Beitrag melden
a. möller 25.10.2018, 08:50
8. Kern des Problems

Es geht nicht umdiesen einzelnen Mann. Der Trumpismus wird von einer mehrheitlich begeisterten republikanischen Parteibasis mit dem politischen Niveau eines Hühnerhaufens getragen. Kennzeichnend ist beispielsweise, dass im November 2016 ca. 80% von ihnen davon überzeugt waren, dass Obama ein Agent des IS sei. Trump findet bei ihnen seine Echokammer und kann durch ihre politische Macht auch unbequeme Abweichler disziplinieren, wie zuletzt im Fall Kavanaugh. Zur Entstehung dieser zivilisatorischen Tragödie könnte man vermuten, dass sich die Schattenseiten des Amerikanismus mit den Auswüchsen des Turbokapitalismus kombiniert haben. Wir wisssen zur Zeit noch nicht, wohin uns diese historische Tragödie noch treiben wird. Es scheint einige Parallelen zu einer "Bewegung" zu geben, die schließlich 50 Millionen Menschenleben gekostet hat.

Beitrag melden
dirk.resuehr 25.10.2018, 08:55
9. Eyes wide shut.

Zitat von hplanghorst
Ihre Schuldzuweisungen sind eine Zumutung. Herr Trump hat heute zur Einheit gegen solche Taten aufgerufen; Schumer und Pelosi haben dann abgelehnt. Fakten Herrschaften, die koennen Sie nicht einfach so ignrieren wie es Ihnen passt.
Das muß man schon nicht sehen wollen, daß die Hass-Rhetorik Trumps und die Taten in einem Zusammenhang stehen!Genau diese Klientel hat Trump gewählt und folgt ihm, sogar übern großen Teich, aua.

Beitrag melden
Seite 1 von 41
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!